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Pass

  1. Klasse Eis-Schnee
  2. Tian Shan, Terskej Ala-Too, Tal Djetyoguz
  3. p. Baitor, 4700 m, rechter Teil der Nordwand
  4. Vorgeschlagen – 5B–6B Kat. Schwierigk., Erstbegehung
  5. Höhendifferenz: 1050 m, Routenlänge – 1510 m, Wand – 1360 m, Länge der Abschnitte V–VI Kat. Schwierigk. – 1000 m, davon 6 Kat. Schwierigk. – 70 m
  6. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route – 54°
  7. Eingeschlagene Haken: Fels – 17, Eis – 247. img-0.jpeg
  8. Gehzeit – 13,5
  9. Übernachtungen: keine.
  10. Leiter – Gorbienko Metislaw Mstislawowitsch, MSMS Teilnehmer: Sitnik Michail Alexandrowitsch, MS Alperin Wladimir Majewitsch, MS Leontjew Wadim Gennadjewitsch, MS Jeröchin Oleg Walerjewitsch, MS Charaldin Alexei Wiktorowitsch, KMS
  11. Cheftrainer – Swiridenko Wadim Sergejewitsch, ZT USSR Trainer – Gorbienko Metislaw Mstislawowitsch
  12. Aufstieg zur Route – 12. August 1988 Gipfel – 12. August 1988 Rückkehr – 12. August 1988
  13. Organisation: Alpinistenklub der Region, "Odessa". img-1.jpeg

4700 м

Routen der Teams: „a/k Odessa“ ....... RSFSR-2 1988 „Trud-1“ 1984 „4S DSO, Spart“ 1984 www.alpfederation.ru/9382 ↗

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Taktische Aktionen des Teams

Vor dem Aufstieg führte die Gruppe eine Aufklärung durch, um die Route auszuwählen, die gefährlichen und entscheidenden Stellen zu identifizieren. Es wurde ein detaillierter taktischer Plan für die Begehung ausgearbeitet. Unmittelbar vor dem Aufstieg zur Route wurde einen Tag lang beobachtet, wodurch die Trasse der Route korrigiert werden konnte.

Der Aufstieg erfolgte praktisch gemäß dem taktischen Plan, mit einer leichten Voraussicht.

Die geplante Übernachtung auf dem Abstieg am p. Baitor wurde auf die Seitenmoräne des Gletschers (zum Sturm-Lager des Teams „W. Zei“) verlegt, da vom Pass ein Weg angelegt worden war, was es ermöglichte, in zwei Stunden Höhe abzubauen und die Nacht unter normalen Bedingungen zu verbringen.

Um einen möglichen Steinschlag am Anfang der Route (Ug. R0–R4) zu vermeiden, begann die Gruppe den Aufstieg nachts (2:30), bei niedriger Temperatur, bei Licht von Stirnlampen.

Die Bewegung erfolgte in eigenständigen Seilschaften mit abwechselnder Sicherung. An Felsen wurden zur Sicherheit und Beschleunigung der Bewegung Perlen eingerichtet. Zur Gewährleistung der Sicherheit bewegte sich die Gruppe im Eis-Kar unter dem Schutz der Felsen des linken Ufers, bis die Sonne den Hang (ca. 13:00) über dem Kar bescheinte. Weiter ging es über den Eis-Hang des Grates und über den Eis-Kamm bis zum Erreichen des vorgipfeligen Grates.

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Um kleine Verletzungen durch Eissplitter bei der Bewegung zu vermeiden, bewegte sich die Gruppe in einem leichten Winkel zu den Sicherungsstellen. Gute Dienste leisteten Skibrillen, die einen großen Teil des Gesichts bedeckten.

Die Sicherung erfolgte mit dem Seil GUAA oder an einem doppelten Seil WISA. Die erste Seilschaft organisierte Zwischen-Sicherungspunkte, die später von der zweiten und dritten Seilschaft genutzt wurden. Die führende Seilschaft wechselte sich periodisch ab.

Zusammensetzung der Seilschaften: – Gorbienko – Sitnik – Leontjew – Alperin – Jeröchin – Charaldin

Der Wechsel der Führenden auf der Route nach Abschnitten war wie folgt: Gorbienko M.M. R0–R1, R4–R6, R9–R11. Sitnik M.A. R1–R4, R13–R15. Leontjew W.G. R11–R13 Alperin W.M. R11–R13 Jeröchin O.W. R6–R8 Charaldin A.W. R8–R9 Die Gruppe begann den Aufstieg um 2:30 Uhr, war auf dem Gipfel um 17:30 Uhr (1. Seilschaft um 17:00 Uhr), stieg ab zum Gletscher um 22:00 Uhr über den Ost-Grat durch den p. Baitor, wo sie auf der Moräne übernachtete. Die Gehzeit für den Aufstieg betrug 13,5 Std., für den Abstieg – 4 Std.

Die Überwindung des Eis-Reliefs der Route erfolgte auf harten Plattform-Steigeisen mit Benutzung von Eispickeln (Eishämmern) und einer „Eis-Fifi“. An Schlüsselstellen – zwei „Eis-Fifi“. Für Erholung, Ernährung und Wiederherstellung des Wasser-Salz-Haushalts nach 10-stündiger Arbeit auf der Route war eine Gas-Rast an einem geeigneten Ort vorgesehen. Die Gruppe war mit leicht verdaulichen, hochkalorischen Lebensmitteln (persönlich – „Taschen“- und gemeinsames Essen) und einem leichten Gasbrenner ausgestattet. Für den Fall eines möglichen Biwaks bei Wetterverschlechterung hatte die Gruppe ein Zelt und einen Vorrat warmer Kleidung. Während des Aufstiegs wurde die Gruppe visuell beobachtet. Regelmäßiger Funkkontakt wurde durch PLC „Bosch“ (BRD) sichergestellt. Der Aufstieg wurde durch einen vereinten Rettungstrupp der Teams a/k „Odessa“ und MSAR abgesichert.

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Schema der Route in Symbolen. M 1:2000

Kategorie der SchwierigkeitLänge, mWinkel, Grad.
V20050°
V4060°
III6045°
IV8060°
IV4060°
IV+18050°

Hinweis: Auf dem Schema sind die Punkte R1–R5 sowie die Markierung 3850 m und die Uhrzeit 2:30 angegeben.

Angehängte Dateien

Quellen

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