Pass
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Höhenklasse
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Zentraler Tian Shan, Südlicher Inyltschek-Gletscher
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Khan Tengri über den Südwesthang (Pogrebetski-Route)
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Schwierigkeitsgrad 5B
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Höhenunterschied — 1095 m, Länge — 1700 m (Hauptteil der Route). Gesamter Höhenunterschied — 2595 m. Länge der Abschnitte mit Schwierigkeitsgrad 5 — 590 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route 45°, davon 5. Schwierigkeitsgrad — 55°–60° (6700–6850 m). Eingeschlagene Haken: Fels — 52, Bohrhaken — 0, Klemmkeile — 16, Eis — 5.
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Arbeitsstunden der Mannschaft: 18, Tage — 3.
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Übernachtungen:
- Höhle im Schnee-Firn-Hang ausgehoben — 5900 m.
- Plattform auf einem Schnee-Grat — 6700 m.
- Plattform auf einem Schnee-Grat — 6400 m.
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Leiter: Sannikow, Juri Wassiljewitsch, KMS. Teilnehmer:
- Wolkow, Gennadi Nikolajewitsch, KMS.
- Kasakow, Juri Alexandrowitsch, KMS.
- Kolesnikow, Igor Jewgenjewitsch, KMS.
- Saizew, Wiktor Alexandrowitsch, KMS.
- Pawlow, Igor Leonidowitsch, KMS.
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Trainer — Djatschenko, Nikolai Nikolajewitsch.
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Aufbruch zur Route: 9. August 1987. Gipfel: 11. August 1987. Rückkehr: 12. August 1987.
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August 1987, 15:00. Aufnahmestandort Nr. 2: "Industar-22" 1:35 F=5 cm. Khan Tengri, 6995 m.

Taktische Handlungen der Mannschaft
Bei der Erstellung des taktischen Plans für den Aufstieg orientierte sich die Mannschaft an der Möglichkeit, Abschnitte der Route ohne vorherige Bearbeitung des Weges von Biwak zu Biwak zurückzulegen. Die vorherige Bearbeitung der Route wurde abweichend vom vorgesehenen taktischen Plan für die Zusammenarbeit der Seilschaften nur auf dem Abschnitt oberhalb 6700 m angewendet, wo die Mannschaft um 16:00 Uhr eintraf und, nachdem sie eine vom Gipfel absteigende Gruppe getroffen hatte, auf eine Übernachtung wartete.
Während der Hauptteil der Mannschaft die Plattform für das Zelt vorbereitete, bearbeitete die Seilschaft Wolkow—Kasakow 2 Seile für den weiteren Weg.
Am nächsten Tag arbeitete die Seilschaft Kolesnikow—Pawlow bis zur Höhe von 6850 m weiter vorne. Entsprechend dem taktischen Plan bewegte sich die Mannschaft mit Zusammenwirken der Seilschaften.
Da die Zusammensetzung der Mannschaft praktisch gleichwertig war, wurde auf die Reihenfolge der Seilschaften keine besondere Aufmerksamkeit gelegt, da die Bewegungsgeschwindigkeit nicht davon abhing, welche Seilschaft vorne arbeitete.
So waren die Seilschaften auf den Abschnitten:
- 5900–6700 — Wolkow—Kasakow;
- 6700–6850 — Kolesnikow—Pawlow;
- 6850–6995 — Sannikow—Saizew.
Der zeitliche Rahmen für den Aufbruch und die Organisation der Übernachtungen wurde von der Mannschaft strikt eingehalten. Der Ernährungsplan sah vor:
- zweimalige warme Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeitsaufnahme;
- individuelle Rationen für Snacks während der Arbeit auf der Route.
Der Aufstiegsplan wurde taggenau eingehalten. Auf der Route gab es genügend gute Stellen für die Organisation von Übernachtungen:
- die erste Plattform (6700 m) war auf einem schmalen Schnee-Grat ausgehoben worden;
- die zweite Plattform (6400 m) — auf dem Abstieg;
- auf einer Höhe von 5900 m übernachtete man in einer Schneehöhle.
Die Sicherung auf der Route erfolgte mit Hilfe von:
- Fels-Haken;
- Klemmkeilen.
Das Relief der Route und das klare Wetter ermöglichten es, die Mannschaft auf dem gesamten Weg zu beobachten. Die Kommunikation erfolgte mit Hilfe von "Tulpan"-Funkgeräten.
| Nr. des Abschn. | Fels | Klemmkeile | Bohrhaken | Eis | Schema des Abschnitts | Kat. der Schwierigkeit | Länge (m) | Steilheit (°) | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 4 | 1 | - | - | (siehe Schema) | 4 | 7 | 50 | |
| 2 | 4 | 2 | - | - | (siehe Schema) | 4–5 | 70 | 45 | |
| 3 | 3 | 2 | - | - | (siehe Schema) | 5 | 65 | 55 | |
| 4 | 6 | - | - | - | (siehe Schema) | 4–5 | 190 | 45 | |
| 5 | - | - | - | - | (siehe Schema) | 3–4 | 380 | 40 | |
| 6 | - | - | - | - | (siehe Schema) | 3 | 190 | 35 | 475 m, 27 Haken, Arbeitszeit — 4 Stunden. Abschnitt nicht maßstabsgetreu. |
| 7 | 7 | 3 | - | - | (siehe Schema) | 5 | 55 | 55 | |
| 8 | - | - | - | - | (siehe Schema) | 4 | 85 | 45 | |
| 9 | 12 | 5 | - | - | (siehe Schema) | 5 | 145 | 60 | Übernachtung, Arbeitszeit — 9 Stunden, 46 Haken, 1225 m. |
| 10 | 3 | 1 | - | - | (siehe Schema) | 3 | 155 | 40 | |
| 11 | 4 | - | - | 5 | (siehe Schema) | 5 | 100 | 45 | |
| 12 | 9 | 2 | - | - | (siehe Schema) | 6 | 65 | 45 | |
| 13 | - | - | - | - | (siehe Schema) | 5 | 145 | 45 |
Insgesamt: Arbeitszeit — 13 Stunden, Haken — 73.

Beschreibung der Route nach Abschnitten
- Vom Fuß des Khan Tengri (4500 m) bis zur Schwelle zwischen den Gipfeln Tschapajew — Khan Tengri (6000 m) verläuft die Route über den Semjonowski-Gletscher. Im mittleren (nach Höhe) Teil ist der Gletscher stark zerklüftet, Bewegung in Seilschaften. Die Hänge des Tschapajew-Gipfels und des Khan Tengri sind lawinengefährdet, daher ist der Aufstieg auf die Schwelle in schnellem Tempo und frühzeitigem Passieren des gefährlichsten Abschnitts (4700–5600 m) durchzuführen. Im technischen Sinne entspricht der Abschnitt (4500–6000 m) der 2.–3. Schwierigkeitskategorie, erfordert jedoch erhebliche körperliche Anstrengungen.
- Die Route beginnt direkt auf einer Höhe von 6000 m (Schwelle). Der Abschnitt 6000–6400 m — Schnee-Firn-Hang mit Austritten stark verwitterter Felsen, durchschnittliche Steilheit 40°.
- Der Abschnitt 6400–6700 m verläuft entlang der Kante des Südwesthangs, der steil zum Nord-Inyltschek-Gletscher abfällt. Dieser Abschnitt ist ein stark verschneiter Fels-Hang mit einer Steilheit von 45°.
- Der technisch anspruchsvollste Abschnitt liegt auf einer Höhe von 6700–6850 m, mit einer durchschnittlichen Steilheit von 55–60° und einzelnen (10–20 m) Fels-Wänden. Das Passieren dieses Abschnitts erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und sorgfältige Haken-Sicherung.
- Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt über einen Schnee-Firn-Hang mit vereinzelten Felsaustritten, der keine technische Schwierigkeit darstellt und der 3. Schwierigkeitskategorie entspricht.
Ein Merkmal der gesamten Route ist ihr kombinierter Charakter und die zunehmende technische Schwierigkeit mit der Höhe.
- 9. August 1987 — Aufbruch aus dem Lager 4400 m und Aufstieg auf die Schwelle, Übernachtung in einer Schneehöhle (5900 m).
- 10. August 1987 — Aufbruch direkt auf die Route über den Südwesthang des Khan Tengri. Gleichzeitige Bewegung in Seilschaften über den verschneiten Fels-Hang, zunächst unter Umgehung einzelner Felsaustritte, dann durch Felsabschnitte. Vorne arbeitet die Seilschaft Wolkow—Kasakow, Sicherung mit Haken unter Verwendung von Klemmkeilen. Erreichen des Ortes für die Übernachtung auf 6700 m und Bearbeitung der Route oberhalb der Übernachtung.
- 11. August 1987 — Vorne arbeitet die Seilschaft Kolesnikow—Pawlow. Bewegung über verschneite, verwitterte Felsen. Organisation von Seilsicherungen. Haken-Sicherung, unter Verwendung von Klemmkeilen ist erst nach der Säuberung der Felsen vom Schnee möglich. Aufstieg auf den Firn-Grat. Vorne die Seilschaft Sannikow—Saizew, gleichzeitige Bewegung mit abwechselnder Sicherung über den Grat. Stellenweise kleine (5–10 m) Austritte verwitterter Felsen. Aufstieg zum Gipfel über die verschneite Kuppe.
Khan Tengri, 6995 m. Übernachtung 6720 m am 10. August 1987.
10. August 1987, 12:30. Aufnahmestandort Nr. 1: 5900 m, "Industar-22" 1:35 F=5 cm.

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