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Aufstiegspass

  1. Gebiet — Tian Shan, Gebirgskamm Sary-Djaz, 7.8.
  2. Gipfel — 5576 m (1000-Jahr-Feier von Kazan) über den Südgrat vom Inyltschek-Gletscher
  3. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 5A, Erstbesteigung
  4. Charakter der Route — kombiniert
  5. Charakteristika der Route: Höhenunterschied der Route (nach Höhenmesser) — 2426 m, Länge der Route (von der Landenge) — 4167 m, Länge der Abschnitte mit 5. Schwierigkeitskategorie — 527 m, Durchschnittliche Steilheit: Hauptreil der Route — 57°, Gesamte Route — 45°. Insgesamt auf der Route benutzt: Felshaken — 7, normale Sicherungen — 23, Eishaken — 56; stationäre Bohrhaken — 0, davon ITO — 0; entfernbare Bohrhaken — 0, davon ITO — 0. Zurückgelassene "Haken" auf der Route: insgesamt — 0.
  6. Anzahl der Gehstunden — 27, Tage — 3.
  7. Leiter: Waleri Sergejewitsch Kudrjaschow, KMS Teilnehmer:
    • Aidar Gapternurowitsch Achmadijew, KMS
    • Swetlana Nikolajewna Baskakowa, MSMK
    • Jewgeni Alexandrowitsch Roschnow, KMS
    • Nijas Mirgasjamowitsch Chusainow, KMS
  8. Trainer der Mannschaft: Waleri Sergejewitsch Kudrjaschow, KMS, 1. sp. Kategorie.
  9. Aufbruch zur Route — 27. Juli 2005 um 5:00 Uhr Erreichen des Gipfels — 29. Juli 2005 um 12:00 Uhr Rückkehr zum Basislager — 31. Juli 2005 um 15:00 Uhr
  10. Organisation: Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus der Republik Tatarstan.

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Gesamtaufnahme des Gipfels. (24. Juli 2005, Inyltschek-Gletscher, Höhe 3800 m, digitale Kamera OLYMPUS, Aufnahmepunkt Nr. 1). img-1.jpeg

Profil der Route von links. (21. August 2005, Foto aus dem Hubschrauber, digitale Kamera OLYMPUS). img-2.jpeg

P. 5576 m (Gipfel 1000-Jahr-Feier von Kazan) 29. Juli 2005 img-3.jpeg

Profil der Route von rechts. (13. August 2005, Hänge des Pobeda-Gipfels, Höhe 5900 m, digitale Kamera OLYMPUS, Aufnahmepunkt Nr. 2). img-4.jpeg

img-5.jpeg img-6.jpegwww.alpfederation.ru ↗

Schema der Route in UIAA-Symbolen img-7.jpeg img-8.jpegwww.alpfederation.ru ↗

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Vom Basislager am linken Ufer des Inyltschek-Gletschers (Bach, Höhe 3200 m) zum Gletscher unter dem zentralen Y-förmigen Couloir des "Zauns", der an den Südvoripfel (P. 5175 m oder P. 175-Jahr-Feier der MSTU namens N. E. Bauman) angrenzt. 200 m oberhalb des Gletschers — geeignete Fläche für eine Übernachtung. Höhe 3150 m. Vom Basislager 2,5–3 Stunden.

Abschnitt 1. Aufstieg durch das Couloir (3 Stunden) bis zur deutlichen Gabelung, dann auf dem linken (in Laufrichtung) Ast. Das Couloir geht allmählich in Schutthalden über. Erreichen der Sattelliten des "Zauns" (1,5 Stunden). Geeigneter Ort für eine Übernachtung. Höhe 4130 m.

Abschnitte 1–5. Weiter 400 m nach rechts über den Schutthang und einfache Felsen unter einem breiten steilen Couloir, das unter einem Schneefeld herausführt. Durch das Couloir Aufstieg auf einen schmalen Absatz unter dem Schneefeld. Den Schneehang kreuzen wir nach rechts oben in Richtung des ersten Gendarmen. Der Aufstieg auf den Gendarmen erfolgt über den Felsgrat mit einzelnen Wänden. Abstieg vom Gendarmen im sportlichen Stil und weiter über den einfachen Schneegrat auf die Landenge im Grat. Geeigneter Ort für eine Übernachtung. Höhe 4500 m. Von der Sattelliten 4,5 Stunden.

Abschnitte R6–R7. Von der Landenge Aufstieg auf den Grat über Felsen mittlerer Schwierigkeit und weiter durch mehrere Gendarme auf den steilen Schnee-Eishang unter der Felsmauer. Die Mauer wird links umgangen. Weiter Aufstieg auf den Grat über eine innere Ecke. Viele "lebende" Steine!

Abschnitt 8. Auf der rechten Seite des Grates über stark verwitterte vereiste Felsen (Eisgerät) — Aufstieg unter den ersten großen Schnee-Eis-Karniß.

Abschnitte 9–10. Karniß und Grat mit Schneekarissen werden auf der rechten Seite des Schneehanges umgangen. Im Umgehen eines nicht steilen Felsgrats — Aufstieg auf den Schneegrat. Der Grat geht in einen steilen Schnee-Eishang mit zunehmender Steilheit über, der unter den zweiten großen Eis-Karniß "Augenbraue" herausführt. Versicherung abwechselnd, Eisschrauben werden benutzt.

Abschnitt 11. In der rechten Hälfte des Karnisses über eine senkrechte Eiswand — Aufstieg auf den Grat. Angespanntes schwieriges Klettern mit Verwendung von Eisgeräten.

Abschnitt 12. Weiter über den breiten Schneegrat mit wechselnder Steilheit (im unteren und oberen Teil rechts in Laufrichtung — Schneekarisse!) — Aufstieg auf den Südvoripfel 5175 m. Direkt hinter dem Gipfel eine Mulde mit Felsausgängen — geeigneter Ort für eine Übernachtung. Von der Landenge 4500 m — 4–5 Stunden.

Abschnitt 13. Hinter der Mulde Schnee-Eis-Aufschwung, dann steil nach links abbrechender Schneegrat mit großen Karissen, die in Laufrichtung nach rechts hängen. Versicherung mit Eispioleins ist wegen des sehr lockeren Schnees problematisch, man muss bis zum Eis graben und Eishaken benutzen. Aufstieg in eine breite horizontale Mulde. Geeigneter Ort für eine Übernachtung. Höhe 5200 m. Vom Südvoripfel 2–2,5 Stunden.

Abschnitt 14. Aus der Mulde nach links über den Schnee-Eishang. Zuerst durch einen kleinen Bergschrund nach links oben, dann schwierige Traverse des steilen Schneegrates mit filigranen Karissen. Versicherung problematisch, Schnee sehr locker, Eis unter dem Schnee ist nur stellenweise vorhanden. Abstieg in eine kleine Senke. Von der Mulde — 2 Stunden.

Abschnitte 15–18. Von der Senke nach links oben über die steile stark verschneite Felsmauer. Die erste Seillänge wird mit Verwendung von Eisgeräten begangen, Klettern schwierig, Versicherung kombiniert (Fels- und Eishaken, normale Sicherungen). Weiter direkt nach oben schwieriger vereister Kamin, dann nach links oben entlang des steilen stark verschneiten Grates mit mehreren steilen Gendarmen, die mit Schneekarissen bedeckt sind. Gendarme werden frontal angegangen. Man muss Gräben im Schnee und durch die Karisse schlagen. Durch einen kleinen Finger-Gendarmen — Aufstieg zum Vorgipfelhang.

Abschnitt 19–20. Vorgipfel-Schnee-Eishang mit wechselnder Steilheit führt auf die Gipfelkappe. Versicherung stellenweise abwechselnd durch Eishaken. Rechts in Laufrichtung gefährliche Schneekarisse! Der Gipfel ist ein großer Schnee-Eis-Karniß. Abstieg auf dem Aufstiegsweg. Zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Kazan schlägt die Mannschaft vor, dem Gipfel den Namen "Gipfel 1000-Jahr-Feier von Kazan" zu geben.

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Foto 1. Ende des Abschnitts 5, Übernachtung 1. img-10.jpeg

Technische Fotografie der Route. (24. Juli 2005, Inyltschek-Gletscher, Höhe 3800 m, digitale Kamera OLYMPUS, Aufnahmepunkt Nr. 1). img-11.jpegwww.alpfederation.ru ↗

Foto 2. Blick von der Übernachtung 1 auf den Pobeda-Gipfel. img-12.jpeg

Foto 3. Abschnitt 10. img-13.jpeg

Foto 4. Eis-Karniß "Augenbraue", Ende des Abschnitts 10. img-14.jpeg

Foto 5. Begehen des Abschnitts 11. img-15.jpeg

Foto 6. Karnißgrat, Abschnitte 13–14. img-16.jpeg

Foto 7. Abschnitt 17. img-17.jpeg

Foto 8. Abschnitt 18. img-18.jpeg

Foto 9. Abschnitt 19. img-19.jpeg

Foto 10. Gruppe auf dem Vorgipfelgrat, Abschnitt 20. img-20.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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