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Bericht

Über die Besteigung des Pik Box durch die Mitte der Ostwand durch die Sportabteilung des a/k «Polytechnik» am 31. Juli 2023

I. Bericht über die Besteigung

№ п.п.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, Sportrang des LeitersChlopin D.M., 2. Sportrang
1.2Name, Sportrang der TeilnehmerMesh M.V., 2. Sportrang
1.3Name des TrainersMolodozhen V.A., MS
1.4Organisationa/k «Polytechnik»
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1RegionTian-Shan, Kirgisische Kette
2.2TalAla-Archa
2.3Nummer des Abschnitts nach der Klassifikationstabelle 20207.4
2.4Name und Höhe des GipfelsBox, 4240 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-KoordinatenN42.5227, E74.52407
3. Charakteristik der Route
3.1Name der RouteDurch die Mitte der Ostwand
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie4A
3.3Grad der Erschließung der RouteDie Route ist gut erschlossen
3.4Charakter des Geländes der RouteFels
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS)520 m
3.6Länge der Route (in m)880 m
3.7Technische Elemente der Route (Angabe der Gesamtlänge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitskategorien mit Angabe des Geländecharakters (Eis-Schnee, Fels))II. Kat. Fels — 480 m, III. Kat. Fels — 210 m, IV, IV+, V− Kat. Fels — 190 m
:--:--:--
3.10Abstieg vom GipfelÜber den Schutthang nach Südosten (Route 1B Kat.)
3.11Zusätzliche Charakteristika der Route-
4. Charakteristik der Aktionen der Mannschaft
4.1Zeit der Bewegung (Gehstunden der Mannschaft, Angabe in Stunden und Tagen)9 Std.
4.2Übernachtungen-
4.3Zeit der Routenbearbeitung-
4.4Aufbruch zur Route05:30 31. Juli 2023
4.5Erreichen des Gipfels14:30 31. Juli 2023
4.6Rückkehr ins Basislager16:30 31. Juli 2023
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Name, E-MailMesh M.V., [email protected]

II. Beschreibung der Besteigung

1. Charakteristik des Besteigungsobjekts

1.1. Allgemeines Foto des Gipfels

img-0.jpeg

Foto 1. Pik Box von Osten. Die Route der Mannschaft ist rot markiert, der Abstiegsweg gelb. Das Foto wurde im Juli 2023 vom Pik Ratsek aufgenommen.

1.2. Allgemeine Beschreibung

Pik Box liegt im unteren Teil des Ak-Sai-Gletschers, praktisch über dem Basislager «Hütte Ratsek». Die Nähe zum Alplager und das Felsgelände machen ihn zu einem geeigneten Objekt für eine Besteigung. Auf dem Gipfel gibt es 11 klassifizierte Routen, aber einige davon, wie z.B. die durch die Nordwand, sind im Sommer sehr steinschlaggefährdet und werden nicht begangen.

Die Routen durch die Ostwand: — sind rein felsig; — sind relativ sicher, da Steine vom oberen Teil der Route überwiegend auf die Nordseite fallen.

An der Ostwand sind 2 Routen klassifiziert — 3B und 4B Kat. Die Urheberschaft der von der Mannschaft begangenen Route gehört dem Guide des Alplagers Alexei Pototzki. Bei der Besteigung orientierte sich die Mannschaft an der von ihm gezeichneten Routenlinie.

1.3. Karte des Gebiets

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Karte des Gebiets (entnommen von openstreetmap.org). Der Weg aus dem Alplager und der Abstiegsweg sind grün markiert, die Route rot.

Der Weg vom Basislager führt über die Moräne «Krokodil» unter den Hängen des Pik Ratsek. Im unteren Teil führt der Pfad über einen Konglomerat-Hang, die Lage des Pfades ändert sich von Jahr zu Jahr. Über die gesamte Länge ist der Pfad mit Touristensteinen markiert. Man folgt dem Pfad bis zu den Teketor-Übernachtungen (der Weg dauert 1,5–2 Stunden), kurz oberhalb gibt es einen bequemen Zugang zum Gletscher. Über den flachen Teil des Gletschers (der Gletscher ist im Sommer offen, Steigeisen sind nicht erforderlich) nähert man sich der Ostwand des Pik Box. Der Start der Route befindet sich zwischen zwei markanten Orientierungspunkten: — links — Überhänge; — rechts — ein großer schwarzer Fleck (Foto 1).

2. Charakteristik der Route

2.1. Schema der Route in UIAA-Symbolen und Charakteristik der Abschnitte

img-2.jpeg

3. Charakteristik der Aktionen der Mannschaft

3.1. Kurze Beschreibung des Routenverlaufs

Die Mannschaft brach zur Besteigung um 03:30 auf, um 05:00 holte sie das deponierte Material unter dem Pik Ratsek ab, überquerte den Gletscher (Steigeisen waren nicht erforderlich) und begann um 05:40 den Aufstieg auf der Route. Am Endturm war die Mannschaft um 13:30, auf dem Gipfel um 14:30. Die Rückkehr ins Basislager erfolgte um 16:30.

Nr. des AbschnittsCharakteristik des AbschnittsBeschreibungNr. des Fotos
R0–R1Fels, 55 m, 80–90°, IV+…V−Der Start der Route befindet sich zwischen zwei markanten Orientierungspunkten: links — Überhänge, rechts — ein großer schwarzer Fleck. Am Start der Route befinden sich 2 alte Haken mit reflektierenden Bändern. Der Abschnitt führt über eine schwach ausgeprägte Innenecke bis zu einem Bohrhaken. Im unteren Schlüssel (5 m) ist das Klettern etwa IV+…V− Kategorie. Station auf dem Bohrhaken und eigenen Punkten (es wird empfohlen, 1–2 Anker zu haben). Koordinaten des Startpunkts der Route: N42.52366 E74.531521,2
R1–R2Fels, 60 m, 70°, IIIVon der Station aus weicht man nach links und oben in eine andere Innenecke ab. Das Klettern ist einfach, aber es gibt viele lose Steine. Die nächste Station befindet sich auf einem Felsabsatz links des Weges. Bis zur Station sind es fast 60 m.3
R2–R3Fels, 30 m, 70°, IIIÜber die Innenecke (Foto 4) steigt man in einen breiten Couloir (Foto 5) auf, in dem man entlang der rechten Wand aufwärts steigt. Die Länge des Abschnitts beträgt 30 m aufgrund der großen Reibung an den Biegungen.4,5
R3–R4Fels, 55 m, 70–80°, IVMan quert den Couloir aufwärts und nach links in Richtung des unteren der beiden Türme auf dem Pfeiler. Die Sicherung erfolgt mit Friends und Stoppern, da viele sich öffnende Spalten vorhanden sind. Die Station befindet sich auf einem bequemen Felsabsatz unter dem Turm.5,6
R4–R5Fels, 80 m, 70–80°, IVVon der Station aus überklettert man den Pfeiler und steigt auf seiner linken Seite bis zu einem großen Schuttabsatz ab. In den Couloir links des Pfeilers sollte man nicht absteigen!-
R5–R6Fels, 80 m, 30°, IIMan steigt über den Absatz zum Fuß einer großen Innenecke auf. Die Bewegung erfolgt simultan.7
R6–R7Fels, 120 m, 60–70°, IIIMan steigt aufwärts über ein System von Innenecken. Vorsicht — viele lose Steine! Über die Innenecke steigt man auf einen Pfeiler auf. Auf der Rückseite des Pfeilers befindet sich ein Kontrollturm. Koordinaten des Kontrollturms: N42.52233 E74.528017,8,9
R7–R8Fels, 400 m, 20–30° I–IIVom Kontrollturm aus steigt man über einen einfachen Schutthang bis zum Gipfel auf.10

Abstieg von der Route: über den Schutt vom Gipfel nach Osten in Richtung des Schutthangs (breiter Couloir), dann über den Hang bis zum Gletscher. Der Abstieg bis zum Gletscher dauert etwa 1 Stunde. img-3.jpeg

Foto 1. Start der Route. Die ersten beiden Abschnitte der Route sind rot markiert. img-4.jpeg

Foto 2. Abschnitt R0–R1, der Führer am Schlüssel. img-5.jpeg

Foto 3. Abschnitt R1–R2, Blick von der Station R1. img-6.jpeg

Foto 4. Abschnitt R2–R3, Foto aufgenommen von Punkt R2. img-7.jpeg

Foto 5. Abschnitt R2–R3, oberer Teil und R3–R4 (der Weg ist rot markiert). img-8.jpeg

Foto 6. Abschnitt R3–R4. Der ungefähre Weg ist rot markiert (es gibt Varianten). img-9.jpeg

Foto 7. Abschnitte R5–R6 — Schuttabsatz und R6–R7 — Innenecke. img-10.jpeg

Foto 8. Abschnitt R6–R7, oberer Teil. img-11.jpeg

Foto 9. Mannschaft am Kontrollturm. img-12.jpeg

Foto 10. Abschnitt R7–R8 — Schutthang.

3.3. Allgemeine Bewertung der Route

Auf ihrer gesamten Länge ist die Route logisch und führt über den einfachsten Weg, was die Orientierung erleichtert. In den Couloirs und Innenecken gibt es viele lose Steine, bei der Bewegung ist Vorsicht geboten, es wird ein abwechselndes Bewegungsschema empfohlen.

Für die Sicherung auf der Route ist felsiges Material erforderlich: ein Satz Friends, ein Satz Stopper. Es wird empfohlen, einen Satz Exzentriken für die Sicherung in sich öffnenden Spalten mitzuführen. Eine bequeme Anordnung der Sicherungsstationen ist bei Verwendung eines 60-m-Seils oder länger gewährleistet.

Nach Schwierigkeit und Länge der technischen Abschnitte entspricht die Route der Kat. 4A.

Quellen

Kommentare

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