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Ohne Titel

Ministerium für Sport der Region Krasnojarsk

KRASNOJARSKER REGIONALE FEDERATION FÜR ALPINISMUS

Meisterschaft Russlands im Alpinismus

2016

Kategorie Eis und Schnee

Bericht

Über die Erstbegehung des Teams der Region Krasnojarsk am Gipfel Swobodnaja Koreja, 4777 m, über den rechten Teil des linken Dreiecks der Nordwand, Route "Krasnojarskij"

Erstbegehung, geschätzt 6A Kat. der Schwierigkeit.

Krasnojarsk 2016

Angaben zur Begehung

  1. Gebiet — Tian Shan, Kirgisische Kette, Tal Ak-Sai (№7.4)
  2. Gipfel — Swobodnaja Koreja, 4777 m, linke Teil der Nordwand, Route "Krasnojarskij"
  3. Geschätzte Schwierigkeit — 6A Kat. der Schwierigkeit — Erstbegehung
  4. Charakter der Route — kombiniert
  5. Charakteristik der Route:

Höhendifferenz der Route 690 m, Länge der Route — 1970 m, Länge der Wandroute — 880 m, Länge der Abschnitte mit 6B Kat. der Schwierigkeit — 365 m, 5B Kat. der Schwierigkeit — 160 m, durchschnittliche Steilheit des Hauptteils 75°

  1. Ausrüstung auf der Route: Felshaken — 82 (61), Kamelots — 60 (63), Eisschrauben — 80, ITO an Fiffen — 67, ITO an Skyhooks — 62, entfernbare Bohrhaken — 3, eingeschlagene Bohrhaken — 13
  2. Anzahl der Gehstunden — 42,5 Std., Anzahl der Tage — 5.
  3. Leiter: Schigalow Alexander Wladimirowitsch, Meistersportler

Teilnehmer: Loginow Igor Alexandrowitsch Meistersportler, Kriwoscheew Maxim Leonidowitsch Meistersportler

  1. Trainer des Teams:

Balesin Waleri Wiktorowitsch Verdienter Meistersportler, ZT, Sacharow Nikolai Nikolajewitsch Verdienter Meistersportler, ZT

  1. Datum des Aufbruchs:

Auf die Route — um 4:45, 27. Januar 2016, Auf den Gipfel — um 14:15, 31. Januar 2016. Rückkehr zur Koronskaja-Hütte — um 3:15, 1. Februar 2016.

  1. Die Begehung wurde organisiert vom Ministerium für Sport der Region Krasnojarskimg-0.jpeg
1 — «Kotscher­ga Ago­fo­no­wa»2 — Ba­le­zin V., 5B, 1991 г.3 — Sy­schtschikow A., 5B, 2015 г.4 — Schwab A., 5B, 1982 г.5 — Ba­le­zin V., 5B, 2000 г.
6 — Stu­de­nin B., 6A, 1966 г.7 — Kus­towski A., 6A, 1969 г.8 — Mich­ailow M., 6A, 1999 г.9 — Se­mile­to­kin S., 6B, 1988 г.10 — Po­pen­ko J., 6B, 1975 г.
11 — Rutsch­kin A., 6B, 2001 г.12 — Bes­sub­kin W., 6B, 1969 г.13 — Rutsch­kin A., 6B, 1997 г.14 — My­schlja­ew L., 5B, 1961 г.15 — Sa­ma­ra, 5B, 1991 г.
16 — Ba­ga­ew B., 5B, 1974 г.17 — Bar­ber G., 5B, 1976 г.18 — Gut­nik — Aki­mow, 5B, 2003 г.19 — Schi­ga­low A., ori­ent. 6B, 2016 г.

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Gipfel Swobodnaja Koreja, 4777 m

1 — 5B Kat. der Schwierigkeit, über das linke Dreieck der Nordwand, Ba­le­zin V., 1991 г 2 — m — von unserem Team begangene Route, über den rechten Teil des linken Dreiecks der Nordwand, "Kras­no­jar­skij", geschätzt 6B Kat. der Schwierigkeit. 3 — 5B Kat. der Schwierigkeit, rechts vom linken Dreieck der Nordwand, Sy­schtschikow A., 2015 г

Gipfel Swobodnaja Koreja, 4777 m, 31. Januar 2016.

Profil der Route von rechts.

  • 4087 m
  • Abgebrochen auf der Station von Bes­sub­kin
  • Aufstieg auf den Grat, 4615 m

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Gezeichnetes Profil der Route

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Fotop­ano­ra­ma des Gebiets

Taktische Handlungen des Teams

Nachdem wir die Nordwand von Swobodnaja Koreja seit mehreren Jahren studiert hatten, fielen mir mehrere logische Linien für Erstbegehungen auf. Eine dieser Linien (die Linie unserer Erstbegehung) war auch für den Trainer Ba­le­zin V. W. auffällig. Somit wurde diese Linie für:

  • die Akklimatisierung,
  • die Überprüfung der Zusammen­arbeit des Teams,
  • die Teilnahme an der Meisterschaft Russlands in der Kategorie Eis und Schnee,

ausgewählt.

Vor dem Beginn der Begehung wurde eine vorläufige Akklimatisierung am Gipfel Utschi­tel durchgeführt. Dann ging es zur Koronskaja-Hütte mit Über­nachtung und Nach­schub aller notwendigen Ausrüstung, Plattformen und Proviant.

  1. Januar. Wir brachen auf die Route auf. Wir passierten schnell den unteren Teil. Eis, Miksto-Abschnitte wurden erklommen, dann begann stark zerstörter Fels, steil und mit Schnee bedeckt.

Die Route führt sanft nach rechts. Höher und weiter rechts sahen wir:

  • die Seile von Gre­kow D. (2013 г.),
  • die Route von Sy­schtschikow A. (2015 г.).

Wir passierten nicht weit davon entfernt, das Seil führte nach rechts, wir hingegen gingen direkt nach oben, mit einer kleinen Abweichung nach links. Wir bearbeiteten noch eine halbe Seillänge, sicherten uns, führten einen Abseil durch, hängten die Plattform in den oberen Teil des Konforses. Den ganzen Tag über wehte der Wind, es schneite, es gingen Lawinen­niedergänge von Pulverschnee.

  1. Januar. Der Hauptteil der Wandroute. Das Relief besteht aus großen Platten, die aufeinander stehen, wie Dachziegel an der Hauptwand angeklebt. Die Spalten und Risse zwischen ihnen dürfen nicht belastet werden, da die Platten sonst auseinander­rutschen und hinunter­fallen könnten, was nicht nur zum Absturz des Ersten, sondern auch zum Zerreißen der Seile und zum Auftreffen von Steinen auf die übrigen Teil­nehmer der Begehung führen könnte. Deshalb war es notwendig, eine neue Technik für die Begehung solcher Abschnitte einzuführen. Dafür:
  • bohrten wir Löcher für Sky­haken in die größten Felsbrocken,
  • passierten sie,
  • sicherten uns an den eingeschlagenen Bohrhaken im monolithischen Fels.

Wir kamen unter einen 3 m langen Überhang. Wir bauten eine Station auf, schlugen einen Bohrhaken ein. Wir führten einen Abseil hinunter, hängten die Plattform etwa 20 Meter über der vorherigen Über­nachtung auf. Das Wetter verschlechterte sich. Starker Wind, schlechte Sicht. An der Wand gingen Lawinen­niedergänge von Pulverschnee ununterbrochen weiter.

  1. Januar. Wir kletterten die bearbeitete Passage hinauf. Wir begannen, den Überhang zu passieren. Der ganze Fels am Fuße des Überhangs besteht aus großen, lebendigen Platten, alles bröckelt ab, fällt hinunter. Durch den Überhang gelang es uns, auf kaum sichtbaren, eingezeichneten Rissen vorzu­dringen. Wir schlugen am Fuße des Überhangs einen Bohrhaken ein und einen weiteren auf der anderen Seite, hinter der Biegung. Dann bauten wir 10 Meter nach dem Überhang eine Station auf Bohrhaken auf, bearbeiteten noch etwa 10 Meter. Wir sicherten uns und hängten die Plattform an einer steilen, senkrechten Wand direkt über dem Überhang auf. Max sammelte irgendwie ein wenig Schnee für Essen und Trinken. Das reichte nur für einen Topf mit Nudeln und einen Jetboil mit Tee für das Abendessen. Das Wetter war schlecht, Wind, Schneefall. Die Temperatur sank auf −25°C.

  2. Januar. Am Morgen sammelten wir einen vollen Sack frischen Schnees, der sich über Nacht auf dem Dach der Plattform angesammelt hatte, und frühstückten. Gegen 14 Uhr stieg der Erste auf das Dach auf. Es begannen Miksto- und Eisabschnitte. Da die Kräfte bereits nicht mehr frisch waren und die Anpassung der Eis­ausrüstung einige Zeit in Anspruch nahm, erreichten wir den Grat der Wand erst in der Dämmerung, mit Stirnlampen. Wir kamen auf den Grat etwa um 21:00 Uhr. Wir fanden keine geeigneten Stellen für eine bequeme Aufstellung der Plattform. Wir ebneten eine Fläche im Schneefeld, steckten die Eispickel in den Schnee und banden die Plattform daran fest. Wir kletterten in die Plattform, die eher einem Hängematte glich. Wir hielten das Zeltdach mit den Köpfen fest, richteten das Abendessen aus den verbleibenden Vorräten und schliefen in halb­sitzender Position ein. Das Wetter: Schneesturm, Wind mit Schnee. Die Temperatur fiel auf −27°C.

  3. Januar. Wir aßen die Reste des Essens auf, packten zusammen, brachen auf. Der Grat bringt seine eigenen Korrekturen in unsere Fortbewegung. Die ersten Abschnitte können nicht gleichzeitig passiert werden.

Der Erste passiert den Abschnitt über den scharfen Grat mit unterer Sicherung, baut eine Station auf, dann:

  • spannen wir eine Trosse zwischen dem Ersten und den übrigen,
  • ziehen die Rucksäcke auf einem gleitenden Karabiner über die Trosse.

Dann passierten wir noch eine Seillänge auf der klassischen Route beim Aufstieg. Weiterhin verbanden wir uns und gingen dann gleichzeitig, teils abwechselnd, weiter über den Grat mit Rucksäcken und der Plattform auf dem Rücken. Manchmal mussten wir:

  • abseilen,
  • unterklettern als Erster, die übrigen folgten nach.

Der Grat erwies sich als eigenständige Route, wir benötigten dafür 5,5 Stunden.

Der Aufstieg auf den Gipfel. Die Zeit — 15 Uhr. Uns blieb noch, unseren Travers bis zum Lout fortzusetzen und über das Eis abzuseilen.

Im Kontrollturm fanden wir eine leere Dose, eine Nachricht fehlte. Wahrscheinlich war sie heraus­geweht und weg­geflogen aus der halb­geöffneten Dose. Wir schrieben unsere eigene Nachricht, verpackten sie in eine Polyethylen­tüte, ließen sie im Turm zurück und machten uns auf den Weg zum Abstieg.

Wir stiegen langsam zum Lout ab, gingen wieder über den Grat, dann seilten wir über das Eis ab. Schließlich fuhren wir in der Dunkelheit über den Bergschrund und hielten auf dem flachen Schnee etwa um 22:00 Uhr an.

Das Wetter: Wind, Schnee, nichts zu sehen: weder Spuren noch Wege, alles war zugeweht und verweht. In der Ferne sahen wir die Umrisse des Koronskaja-Gletschers. Wir bewegten uns in seine Richtung, wechselten uns beim Führer ab und pausierten ständig auf den Rucksäcken. Irgendwie fanden wir die Koronskaja-Hütte im Schneesturm und in der Dunkelheit. Gegen 00:00 Uhr fielen wir hinein, ließen das ganze Eisen, die Plattform zurück, saßen mehr als eine Stunde, schmolzen Schnee, tranken Tee, aßen die zurück­gelassenen Vorräte, zündeten Kerzen und Gas an. Dann packten wir zusammen und brachen um 2:00 Uhr auf, um nach Razek hinunter­zusteigen.

Um 4:30 Uhr kamen wir bei Razek an. Wir tranken Tee und legten uns schlafen. Und am Morgen des 1. Februars um 10:00 Uhr gingen wir bereits hinunter nach Ala-Archu, um an der Eröffnung der Meisterschaft Russlands und der Welt in der technischen Klasse teilzunehmen. Bei der Meisterschaft kletterten wir die Route von Bessubkin auf dieselbe Swobodnaja Koreja in 3 Tagen, mit zwei Übernachtungen, in 29 Gehstunden. Somit befanden wir uns innerhalb einer Woche zweimal auf dem Gipfel, über zwei verschiedene Wandrouten.

Es ist zu bemerken, dass die von uns begangene Route schwieriger und anstrengender war als die Route von Bessubkin — 6A Kat. der Schwierigkeit. Dies ist die Meinung aller Teilnehmer des Teams: Kri­wosche­ew M.L., Lo­ginow I.A., Schi­ga­low A.W.

Die Route von Bessubkin passierten wir in 3 Tagen, 29 Gehstunden, obwohl wir nicht ganz wiederhergestellt und eigentlich nicht ausgeruht waren von der Erstbegehung, für die wir 5 Tage und 42,5 Gehstunden aufgewendet hatten.

Die Route wurde unter sehr schlechten Wetterbedingungen begangen.

Zeitplan der Begehung am Gipfel Swobodnaja Koreja, 4777 m, rechter Teil des linken Dreiecks der Nordwand, Route "Kras­no­jar­skij"

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KON­DO­RENKON­DO­REN
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373839404142
404142434445
464748495051
525354555657
585960616263
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697071727374
757677787980
767879808182
777980818283
788182838485
798384858687
808485868788
818687888990
828889909192
838990919293
849192939495
859394959697
8696979899100
87979899100101
88100101102103104
89102103104105106
90104105106107108
91106107108109110
92108109110111112
93110111112113114
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104124125126127128
105125126127128129
106126127128129130
107127128129130131
108128129130131132
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110130131132133134
111131132133134135
112132133134135136
113133134135136137
114134135136137138
115135136137138139
116136137138139140
117137138139140141
118138139139141142
119139140141142143
120140141142143144
121141142143144145
122142143144145146
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125145146147148149
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164184184184184185
165185185185185186
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168188188188188189
169189189189189190
170190190190190191
171191191191191192
172192192192192193
173193193193193194
174194194194194195
175195195195195196
176196196196196197
177197197197197198
178198198198198199
179199199199199200
180200200200200201
181201201201201202
182202202202202203
183203203203203204
184204204204204205
185205205205205206
186206206206206207
187207207207207208
188208208208208209
189209209209209210
190210210210210211
191211211211211212
192212212212212213
193213213213213

Quellen

Kommentare

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