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Ohne Titel

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Pass

  1. Kategorie des Aufstiegs — technisch
  2. Tian Shan, Kirgisische Kette, Ak-Sai-Tal
  3. Pik Svobodnoj Korei durch das linke Dreieck der Nordwand
  4. Vorgesehen 6B Kat. sl., Erstbegehung
  5. Höhendifferenz 700 m, Länge 1160 m.
    • Höhendifferenz des Wandteils 520 m.
    • Länge 6A–6B Kat. sl. 280 m.
    • Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route –75°
  6. Auf der Route verwendet:
    • 137 Sicherungen, 92 Felshaken, 3 Bohrhaken, 39 Eishaken.
  7. Gehzeit – 30 Std., Tage – 3
  8. Übernachtungen: 1. auf einem Felsabsatz unter der Basis des Dreiecks, 2. auf einer Plattform im Zelt.
  9. Leiter: Balessin Waleri Wiktorowitsch — MSМК
    • Sacharow Nikolai Nikolajewitsch — MSМК
    • Saweljew Wjatscheslaw Anatoljewitsch — MS
    • Kusnezow Pjotr Wladimirowitsch — MS
  10. Trainer der Mannschaft: Sacharow Nikolai Nikolajewitsch
  11. Auf den Weg 5. Juli 1991
    • Gipfel 7. Juli 1991
    • Rückkehr 7. Juli 1991
  12. Der Aufstieg wurde vom Sportklub "Jenissei" aus Krasnojarsk organisiert.

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Aufgenommen mit "Smena" am 2. Juli 1991.

  • Höhe ≈ 3900 m
  • Entfernung ≈ 2000 m
  • Punkt Nr. 2.

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Profil der Wand von rechts

Aufgenommen am 2. Juli 1990 um 10:00 Uhr. Objektiv Helios F=58.

  • Höhe des Aufnahmepunkts etwa 3900 m
  • Punkt Nr. 1, Entfernung 1,5 km.

Taktische Aktionen der Mannschaft

Die Mannschaft begann den Aufstieg vom Bergschrund um 4:10 Uhr. Vorne arbeiteten die Paare Kusnezow — Saweljew, die ersten 7 Seile ging Kusnezow voran, dann übernahm Saweljew. Um 15:00 Uhr erreichten sie den geplanten Übernachtungsplatz. Sie richteten das Zelt ein und bearbeiteten 8 m. Das Wetter verschlechterte sich, es begann zu schneien. Sie beendeten die Bearbeitung und übernachteten um 16:00 Uhr.

Am nächsten Tag begannen sie um 7:20 Uhr mit der weiteren Bearbeitung der Route, das Paar Balessin — Sacharow. Balessin ging voran. Das Klettern war sehr schwierig, es gab wenige gute Griffe, die Steilheit betrug 100°. Das Wetter war schlecht: Schnee, Nebel. Sie bearbeiteten 3 Seile. Sie übernachteten um 18:00 Uhr am selben Ort. Am nächsten Tag begannen sie um 5:30 Uhr zu arbeiten. Um 10:00 Uhr erreichten sie den Grat. Vorne arbeitete das Paar Balessin — Sacharow. Das Wetter verschlechterte sich, es begann stark zu schneien, Nebel, daher verringerte sich die Geschwindigkeit, und sie erreichten den Gipfel um 13:30 Uhr mit einer Verspätung von 1 Stunde 30 Minuten. Im Übrigen folgten sie genau dem taktischen Plan.

Auf den ersten sieben Seilen erfolgte die Sicherung an Eisschrauben. Die Aufnahmeeinrichtungen wurden an zwei blockierten Eisschrauben organisiert. Auf Fels sicherten sie sich an mindestens drei blockierten Punkten (Sicherungen, Haken). Für das Klettern und Sichern verwendeten sie eine große Auswahl an Sicherungen und Haken.

An Zwischenpunkten verwendeten sie importierte Klemmen mit zwei Karabinern. Auf den schwierigen Abschnitten R7, R8, R9, R10, R11, R13 wurden mehrmals Pendel verwendet. Für das Klettern an schwierigen Abschnitten verwendeten sie Hakenklippen.

Es gab keine Abstürze oder Verletzungen.

Die Mannschaft war technisch und physisch hervorragend vorbereitet, gut ausgerüstet, zum größten Teil mit importiertem Material (Seile, Karabiner, Klemmen, Eispickel, Helme, Steigeisen, Vibram-Sohlen, Kleidung usw.).

Die Mannschaft agierte sehr koordiniert, trotz des schlechten Wetters war die Verbindung zu den Beobachtern regelmäßig, gemäß dem Zeitplan. Die Rettungsmannschaft befand sich auf den Übernachtungsplätzen "Razeка" und den Koronskikh-Übernachtungen.

Die Übernachtungen fanden unter einem Felsüberhang des dreieckigen Felsens statt. Sie waren absolut sicher. Beim Bearbeiten der Route bewegten sie sich mit einer Neigung nach links, und Steine, die von der arbeitenden Seilschaft losgelöst wurden, flogen deutlich nach links.

Ernährungsplan: morgens und abends — warme Mahlzeit; tagsüber — Zwischenmahlzeit (getrocknete Aprikosen, Rosinen usw.).

Tabelle der Lebensmittel und Brennstoff

BezeichnungMenge
1. Kartoffelpüree (getrocknet)0,6 kg
2. Quark (getrocknet)0,6
3. Räucherspeck0,8
4. Brühenwürfel0,05
5. Schokoladenbonbons0,6
6. Zwieback0,5
7. Tee0,1
8. Kondensmilch0,8
9. Gekochte Kartoffeln0,5
10. Zwiebeln0,2
11. Knoblauch0,2
12. Äpfel1,0
13. Getrocknete Aprikosen0,5
14. Rosinen0,5
15. Gaspatronen, 2 Stück0,8
Insgesamt:7,8

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Daten über die Ausrüstung vom 5. Juli 1991 (nach Abschnitten)

AbschnittSicherungenFelshakenBohrhakenEisschrauben
R1034
R910642
R87632
R720873
R6213
R515
R45
R325
R24
R14
R05

Insgesamt am 5. Juli 1991:

SicherungenFelshakenBohrhakenEisschrauben
4221148

Übernachtungen 5.–6. Juli 1991 auf 4410 m.

Profil der Route (Abschnitte R0–R10)

  • R10: 40 m, 75°, VI A2
  • R9: 40 m, 80°, VI–A2
  • R8: 40 m, 80°, VI A2
  • R7: 40 m, 60°, IV
  • R6: 40 m, 75°, V
  • R5: 40 m, 70°, V
  • R4: 40 m, 70°, V (vereiste Felsen)
  • R3: 40 m, 60°, IV
  • R2: 40 m, 50°, V–
  • R1: 40 m, 60°, V (Eis)
  • R0: 40 m, 60°, V (Schnee)

Allgemeine Daten über die Ausrüstung (für die gesamte Route)

SicherungenFelshakenBohrhakenEisschrauben
13792339

Daten über die Ausrüstung vom 6. Juli 1991

SicherungenFelshakenBohrhakenEisschrauben
42353
56543
1712
247

Gehzeit: 30 Std. Pik Svobodnoj Korei: 4740 m. Scharfer schneebedeckter Grat: 600 m, 30°, IV–V–

  • 40 m, 90°, VI A2
  • 40 m, 100°, VI+ A3
  • 40 m, 100°, VI+ A4
  • 40 m, 100°, VI+ A4

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Beschreibung der Route nach Abschnitten

  • R0–R3: Eishang.
  • R3–R4: Vereiste Platten, Übergang nach links in eine Eisrinne.
  • R4–R5: Steile Eisrinne, die in einen vereisten Innenwinkel übergeht.
  • R5–R6: Innenwinkel, der mit Eis gefüllt ist.
  • R6–R7: Schnee-Eis-Hang, Annäherung an die steile Felswand.
  • R7–R8: Steile Wand, die in einen zerstörten Innenwinkel übergeht, im oberen Teil IT.
  • R8–R9: Steiler zerstörter Innenwinkel, Verwendung von IT, Ausgang in einen Innenwinkel, der nach links führt.
  • R9–R10: Verschneite und vereiste Felsen. Ausgang nach links auf einen Schneesims unter der Basis eines überhängenden Winkels. Übernachtungsplatz.
  • R10–R11: Vom Übernachtungsplatz gehen zwei große überhängende Innenwinkel nach oben. Die Bewegung erfolgt entlang des linken Winkels. IT am Anfang der Spalten sind rar und meist stumpf. Es werden Petal- und kurze Haken benötigt. Weiterhin werden Sicherungen verwendet. Unter einem Überhang (etwa 20 m) — ein Pendel nach links, Umgehung des Überhangs von links (3 Bohrhaken geschlagen). Weiterhin IT entlang des Winkels. Der Aufnahmeplatz ist hängend.
  • R11–R12: Aufstieg entlang des Winkels mit engen Spalten (IT). Der Überhang wird im rechten Teil des Winkels passiert (IT). Steilheit etwa 100°. Der Aufnahme- und Sicherungsplatz ist hängend. Für den Sichernden ist es bequemer, eine Sitzplattform zu haben.
  • R12–R13: Innenwinkel, dann eine Wand nach rechts und wieder ein Innenwinkel mit einer breiten Spalte; auf der linken Seite des Winkels fließt Wasser, stellenweise Eisanhaftungen. Sicherungen, Exzenter und Friends passen gut. Der Aufnahmeplatz befindet sich auf einem kleinen Sims.
  • R13–R14: Weiterhin erfolgt der Aufstieg entlang eines undeutlichen Grats rechts von einer steilen, mit Eis gefüllten Rinne. Ausgang auf einen nicht steilen Schneegrat, der nach 15 m mit dem Hauptgrat verbunden ist.
  • R14–R15: Der Gipfelgrat ist etwa 600 m lang, die Hälfte davon ist ziemlich schwierig: ein scharfer Grat mit Abstürzen, Schneewächten, schwierig, eine Sicherung zu organisieren. Die Route verläuft hauptsächlich entlang des Grats, stellenweise ist ein Ausweichen nach links möglich. Sehr viel Schnee.

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Begehung der Abschnitte R7–R8. Foto Nr. 1. Aufnahmepunkt R7.

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Foto Nr. 3. Abschnitt R10–R11. Abstieg nach der Bearbeitung zur Übernachtung. Aufgenommen vom Übernachtungsplatz R10.

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Foto Nr. 4. Begehung des bearbeiteten Abschnitts R11–R12. Das frei hängende Seil am Teilnehmer zeigt die Steilheit des Abschnitts. Aufgenommen von den Seilen R10–R11.

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Foto Nr. 7. Begehung des Überhangs im mittleren Teil des Abschnitts R13–R14. Aufgenommen von R13.

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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