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PÄSSEPORT

  1. Technische Klasse.
  2. Tian-Shan, Kirgisische Kette, Ak-Sai-Tal.
  3. Gipfel Svobodnaja Koreja (4740 m) über die zentrale Eisrinne der S-Wand.
  4. Schwierigkeitskategorie — 5A (Orientierungspunkt).
  5. Höhenunterschied — 820 m, Länge — 1675 m. Länge der Abschnitte mit 5–6 Schwierigkeitsgrad — 535 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route — 60°.
  6. Eingeschlagene Haken:
FelshakenBohrhakenKlemmkeileEishaken
20 / 00 / 05 / 060 / 0
  1. Gehzeit — 24 Stunden, Dauer — 2 Tage, Vorbereitung — 1 Tag, 2 Stunden.
  2. Übernachtung — 1, liegend, auf einem Felsvorsprung.
  3. Leiter — Alexander Nikolajewitsch Terekhov — KMS.

Teilnehmer:

  • Oleg Iwanowitsch Kljunin — KMS
  • Michail Jefimowitsch Dobrusin — 1. Sportrang
  • Oleg Nikolajewitsch Fomin — 1. Sportrang
  1. Trainer: Boris Petrowitsch Wassiljew, MSMK.
  2. Vorbereitung — 7. Februar 1985.

Aufbruch zur Route — 8. Februar 1985. Gipfel und Rückkehr — 9. Februar 1985. img-0.jpeg

G. Svobodnaja Koreja (4740 m). img-1.jpeg

Fotografie der Route. (-------) — Route der Gruppe. Δ — Übernachtungsplätze.

P. Sv. Koreja (4740 m). img-2.jpeg

Schema der Route in UIAA-Symbolen.

ERKLÄRUNG ZUM SCHEMA

Die Route beginnt am Gletscher an der Stelle, an der sich drei Eisrinnen der S-Wand treffen. Vom Gletscher — aufwärts über einen Schnee-Eishang unter den Bergschrund (120 m, Steilheit 20–30°, mögliche Eisaustritte). Der Bergschrund wird „frontal“ oder über eine Schnee-Eis-Brücke im zentralen Teil passiert. Weiter gerade aufwärts über das Eis unter die Felsen, die die zentrale und die rechte Rinne trennen (80 m, 45°). Auf diesem Abschnitt ist das Eis nicht sehr hart. Aus dem Bereich unter den Felsen links-aufwärts 10–15 m und aufwärts 30 m — eine Eiswand mit etwa 70° Steilheit, die in die Rinne führt. Das Eis ist hart, wieder gefroren, splittert in „Linsen“ ab.

Weiter Bewegung durch die Rinne bis zum Grat, der zum Gipfel führt. Im Winter ist das Eis hart. Es ist ratsam, Steigeisen vom Typ Murawjow-Konstruktion zu verwenden. Im Sommer ist aufgrund der möglichen Steinschlaggefahr die Bewegung durch die Rinne in der Mitte oder im linken Teil ratsam.

Im oberen Teil der Rinne ist ein Ausstieg auf die Schutthalden (80 m vor dem Grat) des rechten Gegenfortsatzes möglich. Im oberen Teil des Gegenfortsatzes — ein Felsvorsprung für 1 Zelt. Von hier bis zum Grat — 20 m.

Auf dem Grat, der zum Gipfel führt, an der Stelle, an der sich die zentrale und die linke Rinne treffen — ein bequemer Platz für eine Übernachtung (wenn kein starker Wind ist).

Nach dem Passieren der Rinne Ausstieg auf den Grat und auf ihm Bewegung zur Gipfelturm. In der Mitte des Grates — eine Felswand mit einem „Kamin“ (20 m, 90°). Weiter führen etwa 300 m des zerstörten Grates zum Gipfelturm. Der Turm wird „frontal“ passiert (90 m, 60–70°).

Abstieg vom Gipfel — auf dem Weg des Aufstiegs oder über die rechte (orthografisch) Eisrinne unter Verwendung von Abseilbremse oder „Korken“, oder ins Teke-tor-Tal. img-3.jpeg

8. Februar 1985

img-4.jpeg

Technische Fotografie der Route. (-----) — Route der Gruppe. Δ — Übernachtungsplätze.

Angehängte Dateien

Quellen

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