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Abschnitt 0–2. Beginn am Bergschrund. Übergang am besten im linken Teil der Senke, da die Breite des Spalts und die Wand des Bergschrunds etwas geringer sind. Weiter geht es über den Eishang mit einer Steilheit von 50–55° bis zu den Felsen. Sicherung mittels Eisbohrer, Anwendung von Eisgeräten.

Abschnitt 2 — 5. Felszone, steile Granitmonolithe, begrenzte Auswahl an Rissen. Zunächst Bewegung entlang der inneren Ecke, dann ein kleiner Überhang; danach entlang eines nach links geneigten Risses. Sehr schwieriges Klettern, Durchquerung mit technischer Kletterausrüstung (ITO). Bei der Planung der Begehung dieses Abschnitts ist es am besten, eine Vorbehandlung durchzuführen. Zur Sicherung wird das gesamte Sortiment an Felsenkletterausrüstung eingesetzt:

  • Felshaken,
  • Klemmkeile,
  • Friends,
  • Haken mit Steigbügeln usw.

Abschnitt 6 — II. Kleine geneigte Platte, Übernachtung mit Hängematte oder Tuch als Zeltunterlage möglich.

Danach:

  • Sehr schwieriges Klettern entlang eines nicht deutlich ausgeprägten Kamins
  • Ausgang unter einen Überhang
  • Durchquerung mit ITO
  • Nach dem Überhang eine Wand mit glatten Felsen, die zu einer Felsnadel führt
  • Ein Großteil des Abschnitts wird mit ITO zurückgelegt

Oberhalb der Felsnadel befindet sich die 1. Kontrollstelle.

Abschnitt II — 16. Deutlich ausgeprägter Riss mit Neigung nach links, der eine glatte, monolithische Platte mit einer Steilheit von bis zu 85–95° durchquert. Dies ist praktisch die einzige Möglichkeit, den oberen Teil des Felsgürtels zu erreichen, da links und rechts keine Risse vorhanden sind oder nur kleine Sackgassen passieren. Auf diesem Abschnitt befindet sich ein kleiner Überhang und es fehlen Platten oder Vorsprünge völlig. Die Begehung erfolgt sowohl durch Klettern entlang des Risses als auch größtenteils mit ITO und Nutzung von Rinnen. Organisation der Übernachtung am Ausgang des Felsgürtels.

Abschnitt 16 — 24. Oberer Teil des Felsgürtels, nach der Übernachtung über Felsen, die mit Eis überzogen sind.

Eine Reihe von schwierigen Wänden mit Platten, begrenzte Auswahl an Rissen, da alle mit dünnem Eis überzogen sind.

Zur Sicherung:

  • Einsatz von Felsenkletter- und Eisausrüstung.

Annäherung an die Eiskaskaden der NW-Wand, am Fuße des Eisstroms — Organisation der Übernachtung, da oberhalb keine geeigneten Plätze bis zum Vorgipfelgrat vorhanden sind.

Organisation der Übernachtung:

  • mit Hängematte oder Tuch.

Am rechten Rand des Eisstroms befindet sich die 2. Kontrollstelle.

Abschnitt 24 — 35. Nach der Übernachtung Beginn der Eiskaskaden. Dies sind enge Eisströme auf Felsgrund, mit einer Breite von 10–15 Metern bis hin zu 1–1,5 Metern auf der 2. Kaskade. Insgesamt gibt es auf diesem Abschnitt drei deutlich ausgeprägte Kaskaden mit einer Steilheit von bis zu 75–85° an einzelnen Stellen. Die Eisdicke ist ziemlich groß (nach Einschätzung des Teams zwischen 0,5 und 1,5 Metern). Die Begehung erfolgt mit Eisgeräten, Organisation von Seilsicherungen und Nachführen des Seils für den Ersten, Sicherung mittels Eisbohrer. Das Eis ist sehr hart, "Flaschenhals-Eis". Die Begehung der Eiskaskaden ist zu jeder Jahreszeit möglich, da kein zerstörter Relief vorhanden ist (die Wände des Eisstroms bestehen aus festen Granitmonolithen), das Eis ist sauber ohne Steineinschlüsse.

Quellen

Kommentare

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