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Ohne Titel

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  1. Gebiet: Östlicher Tian Shan. Gebirgskette: Inyltschektau (Too). Abschnittsnummer nach der Klassifikationstabelle 2004: 7.3.5
  2. Gipfelname: Pik Nansen, 5697 m. Routenname: über die Ostwand
  3. Vorgeschlagen: 5B Kategorie Schwierigkeitsgrad; Erstbegehung
  4. Charakter der Route: kombiniert
  5. Höhendifferenz der Route: 1497 m nach GPS. Länge der Route: 3200–3500 m. Länge des Abschnitts:
    • A) 5 Kategorie Schwierigkeitsgrad — 800 m
    • B) 6 Kategorie Schwierigkeitsgrad — 70 m

6 (A). Haken, die zurückgelassen wurden: * A) Felshaken — 0 * B) Bohrhaken — 0

6 (B). Verwendete Haken auf der Route: * A) Felshaken — 0 * B) Bohrhaken — 0 * C) Klemmkeile — 45 * D) Friends — 20 * E) Kamalots — 7 * F) Eishaken — 70 * G) Schneeanker — 3

6 (C). Verwendete künstliche Stützpunkte:

  1. Geleistete Stunden der Mannschaft: 52 Stunden. Gehzeit in Tagen: 6,5

  2. Leiter: Pugatschow Ivan Anatoljewitsch. Teilnehmer: Lapshukov Dmitri Nikolajewitsch, Winnikowa Olessja Jurjewna.

  3. Aufbruch zur Route: 16. August 2004 um 8:00 Uhr. Gipfelbesteigung: 21. August 2004 um 15:00 Uhr. Rückkehr zum Basislager: 23. August 2004 um 16:00 Uhr.

Gezeichnetes Routenprofil

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Gesamtaufnahme des Gipfels

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Die Fotografie wurde vom zweiten Zwischenlager aus einer Höhe von 4245 m nach GPS aufgenommen. 19. August 2004.

Übersicht über das Gebiet

Der Pik Nansen mit einer Höhe von 5697 Metern befindet sich im östlichen Teil des Inyltschek-Tau (Too) im zentralen Tian Shan. Vor unserer Expedition gab es mehrere Versuche, diesen Gipfel über die Ostwand zu besteigen. Der letzte Versuch, diese Wand zu begehen, wurde im Jahr 2001 von einem Team aus Deutschland unternommen, aber aufgrund schlechten Wetters nicht durchgeführt. Zuvor gab es weitere Versuche, die Ostwand zu besteigen. Das Gebiet um den Pik Nansen wird selten von Alpinisten aufgesucht, da der Fokus auf den Pik Khan Tengri und den Pik Pobeda liegt, die etwa 70 km vom Pik Nansen entfernt sind.

Die Zufahrt zum Pik Nansen endet im Ort Maida-Odyr, von wo aus eine unbefestigte Straße zum privaten Lager Tour Khan-Tengri führt, das Grigkovskaja Tatjana Iljinitschna und ihrem Ehemann gehört. Im Lager kann man gegen eine bestimmte Gebühr übernachten.

Nur fünfhundert Meter vom Lager entfernt fließt der Fluss Kann-Dschailjau (Kandshailjau, Kann-Dschailoo). Man muss dem Fluss aufwärts folgen und sich zum Zungenbecken des gleichnamigen Gletschers bewegen. Der Pfad führt mehrmals von einem Ufer zum anderen. Der Weg dorthin nimmt einen ganzen Tag bei Tageslicht in Anspruch. Für die Übernachtung sollte man auf der rechten Seitenmoräne des Gletschers haltmachen und frühmorgens auf die linke Seitenmoräne wechseln. Der weitere Weg führt zwei Tage lang über den Kann-Dschailjau-Gletscher und endet am Gletscherbruch. Den Gletscherbruch sollte man links passieren und dies nur frühmorgens tun. Dort trafen wir erstmals auf Spuren vorheriger Expeditionen.

Nach dem Passieren des Gletscherbruchs gelangt man zum Übergang "Obchodnoj" (Umgehung) in einer Höhe von 3450 m, 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad, Fels- und Schutthang. Unterhalb des Übergangs sollte man das Basislager aufschlagen, was wir auch taten (das Lager ist durch einen drei Meter hohen Steinturm mit einer darin befindlichen Notiz markiert). Genau hier beginnt die Route. Nachdem man den Übergang überwunden hat, folgt man dem schrägen Traverse zur Ostwand des Pik Nansen und weiter über die Eis- und Felswände zum Vorgipfel. Der Vorgipfel stellt eine 25 Meter hohe Felswand dar, die mit einem Eisüberhang endet. Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg, entlang der zuvor angelegten Stationen.

Zeitplan des Aufstiegs

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Routenschema in den Symbolen der UIAA

Nr.BezeichnungRouteSchwierigkeitsgradLängeSteilheit
5697 m
7.Eisgrat2B350 m30°
6.Eis-Schnee-Wand5B309 m50°
5Fels-Wand5A1300 m65°
4Fels-Wand5A200 m70°
3.Fels-Wand6100 m90°
2.Fels-Wand3A170 m45°
1.Geröll, große Blöcke1200 m30°

M 1:20000 1 cm = 200 m

Technische Fotografien der Route

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Ostwand des Pik Nansen. Die Fotografie wurde vom Traverse vom Übergang zur Wand aus aufgenommen.

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Schlüsselstelle. img-6.jpeg

Eisaustritt auf die Gipfelkuppe und weiter zum Gipfel.

Fotoillustrationen des Berichts

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Lapshukov Dmitri auf einer Höhe von 4350 m nach GPS. 21. August 2004.

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Kandzhailoo-Gletscher, aus einer Höhe von 5000 m nach GPS. 21. August 2004.

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Passage des Eisabschnitts nach dem Bergschrund. Höhe 5400 m nach GPS. 21. August 2004.

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Austritt auf die Gipfelkuppel. Höhe 5640 m nach GPS. 21. August 2004.

Quellen

Kommentare

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