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Ohne Titel

Pass

  1. Höhenklasse.
  2. Pamir, Yazgulyam-Gebirgskamm, Yazgulyam-Tal.
  3. Pik Revolyutsii, Ostgipfel (6930 m) über den Südgrat.
  4. Schwierigkeitsgrad — 5A (ungefähr).
  5. Höhenunterschied 1030 m, Länge — 2500 m.

Länge der Abschnitte 5–6 Kat. S. — 30 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route — 45°.

  1. Eingeschlagene Haken:

Fels 30/0 Bohrhaken 0/0 Verankerungen 20/0 Eis 5/0

  1. Marschtage — 4, Anmarsch und Rückkehr ins Lager — 8 Tage.
  2. Übernachtungen — 3, liegend, auf verschneiten Felsabsätzen.
  3. Leiter — Varzhapetyan Lyudmila Andreevna — МС

Teilnehmer:

  • Prosikhin Vladimir Pavlovich — Пр.
  • Belov Dmitry Romanovich — Пр.
  • Golubev Igor Vladimirovich — Пр.
  • Kirin Dmitry Nikolaevich — Пр.
  1. Trainer: Varzhapetyan Lyudmila Andreevna, МС.

  2. Aufbruch zur Route vom Basislager — 8. August 1987, Gipfel — 15. August 1987, Rückkehr ins Basislager — 19. August 1987.

  3. Der Aufstieg wurde von der Expedition des LGSK organisiert, Gruppe der Alpinsektion der Lomonossow-Universität.

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Gesamtansicht des Gipfels. Die Route der Gruppe ist markiert.

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Profil der Süd- und Ostwand des Pik Revolyutsii. Das Foto wurde von Süden, vom Gipfel des Pik Shipka, 6254 m, um 15:00 Uhr aufgenommen. Entfernung 3,5 km. Objektiv 150 3,5/50.

Fotografie des Südgrats des Pik Revolyutsii aus dem Bericht des Aufstiegs der 5B-Kat. S. der Gruppe von V. Balyberdin 1984. Die Route der Gruppe Balyberdin ist dargestellt.

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ÜBERSICHTSKARTE DES YAZGULEM-TALS

Maßstab 1:100 000 — Route der Gruppe

Beschreibung des Anmarschs zur Route

Vom Basislager 3700 m — Hubschrauberlandeplatz am rechten Ufer des Yazgulyam-Flusses — hinauf auf dem Weg bis zur Zunge des Yazgulyam-Gletschers, der von tiefen Moränenablagerungen bedeckt ist. Vom rechten zum linken (orografisch) Ufer des Gletschers, wobei hohe Grate von Seitenmoränen überquert werden (1 Std.).

Nordostwärts über die hügelige, grasbewachsene Ebene zur Zunge des Gletschers, der vom Shipka-Pass herunterfließt (1 Std.). Durch die rechte orografische Tasche — in den oberen Kessel des Gletschers (2 Std.). Übernachtung (4400 m).

Aufstieg zum Pass über den rechten der beiden Schneetrichter mit einer Steilheit von 40° (3 Std.). Lawinengefahr, Firn, Eis, Steigeisen erforderlich. Auf dem Shipka-Pass (5200 m) ist eine Übernachtung möglich.

Abstieg: 8 Seile, Sicherungsseile, durch das Zentrum des Gletscherbruchs mit einer durchschnittlichen Steilheit von 60° (4 Std.). An vier überhängenden Stellen Dülfer-Abseilungen von 4–8 m. Lawinengefahr, beim Abstieg ging eine Lawine ab. Frische Spuren von Eisabbrüchen. 5 Seile für den Rückweg zurückgelassen. Im Kessel unter dem Pass — Übernachtung.

Hinab durch den ebenen Kessel des Shipka-Gletschers (30 Min.), um den Gletscherbruch herum nach rechts (1,5 Std.). In der mittleren Partie des Gletscherbruchs mündet von links zuerst ein kurzer Gletscherbruch der Seitenzunge des Khabarviv–Khats-Gletschers, dann — ein längerer und komplexerer Gletscherbruch — die Hauptzunge desselben Gletschers. Die Zungen sind durch einen Felsinselberg von 200 m Höhe getrennt, der zur Seite des Shipka-Gletschers hin senkrecht abfällt. Man steigt besser über die linke Zunge auf. Der zerrissene Shipka-Gletscher wird gegenüber der Felsinsel überquert. Im Kessel unter dem Gletscherbruch — Übernachtung (4500 m).

Gletscherbruch: 6 Seile, durchschnittliche Steilheit 55°, besser morgens zu begehen wegen möglicher Abbrüche vom hängenden Gletscher links (frische Spuren). Auf dem Gletscherbruch — eineinhalb Seillängen Eis von 60°, enge Schneebrücken.

Hinanf auf dem geschlossenen Gletscher bis zu einer niedrigen Schneesattels zwischen dem Felsinselberg und den Hängen des Pik Shipka (1 Std.). 100 m abwärts — zur Hauptzunge des Khabarviv–Khats-Gletschers.

Hinanf auf dem zerrissenen Gletscher bis zur Vereinigung der beiden ihn speisenden Zungen unter den Hängen des Pik Tumanny (2 Std.). Übernachtung.

Unter den Hängen des Pik Tumanny — auf dem Gletscher in den oberen Kessel unter dem Südgrat des Pik Revolyutsii (5700 m), unter den Sattel des Grats zwischen Pik Revolyutsii und Pik Shipka (2–3 Std.). Der Aufstieg auf den Grat erfolgt am tiefsten Punkt. An dieser Stelle des Hangs gibt es keinen Bergschrund.

Rückkehr ins Basislager auf dem Anmarschweg.

UIAA-SCHEMA

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Erläuterung zum Schema

Die Route beginnt auf dem Sattel (5900 m) des Grats zwischen Pik Revolyutsii und Pik Shipka. Bis zur Höhe von 6200 m ist der Grat schneebedeckt mit einzelnen Fels- und Eisaufbrüchen. Schneehänge mit einer Steilheit von 40–50°. Gleichzeitige Bewegung in Seilschaften.

Praktische Übernachtung auf 6200 m auf einem großen verschneiten Absatz unter Felsen.

Von der Übernachtung 6 Seillängen steile verschneite Felsen auf dem Grat. Traversieren nach rechts 15–20 m unter einer senkrechten Wand. Aufstieg aufwärts durch einen komplexen, glatten Innenwinkel und geneigte Absätze. Ein steiler Schneetrichter mit Eis führt auf den Grat. Nach einer Seillänge steiler Felsen — Aufstieg auf einen breiten Schneebereich des Grats. Auf dem breiten Grat — in einen steilen Schnee-Eis-Trichter. Hakenversicherung zunächst an der linken Felsenwand, dann an der rechten Wand des Trichters. Nach einem kurzen Felsabschnitt des Grats — Übernachtung auf einem breiten verschneiten Absatz.

Oberhalb — noch ein Abschnitt des breiten Grats. Auf einem steilen Schneehang — in den rechten von zwei Trichtern. Überqueren nach links-aufwärts komplexe vereiste Felsen und Aufstieg in die mittlere Partie des steilen linken Schnee-Eis-Trichters. Möglich ist auch der Aufstieg vom Hang direkt auf den linken Trichter. Aufwärts durch den Trichter. Nach einer Linkswendung mündet der Trichter auf den Felsgrat. Auf dem Grat mit Stufen von 2–3 m aufwärts, nach einem horizontalen Abschnitt des Grats (40 m) — links Traversieren des Trichters, der vom Grat zum Yazgulyam-Gletscher hinabführt, auf einem steilen Schnee-Eis-Trichter auf einen Felsgrat, der 100 m oberhalb auf den Hauptgrat mündet. Auf steilen Felsen — bis zum Aufstieg auf die Gipfelflächen.

Hier bietet sich eine praktische Übernachtung auf 6800 m. Fast der gesamte Gratabschnitt von 6200 bis 6800 m — Hakenversicherung, Sicherungsseile. Auf den flachen Abschnitten und der Gipfelkappe — tiefer Schnee.

Von der Übernachtung bis zum Ostgipfel 1 Std. gleichzeitiger Bewegung in Seilschaften.

Abstieg auf dem Aufstiegsweg (Abschnitt 6800–6200 m — ca. 6 Std.). Eine bequeme Variante für den Abstieg auf dem Abschnitt 6350–6200 m — auf dem Eis-Trichter links (3 Seillängen Dülfer-Abseilungen).

Angehängte Dateien

Quellen

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