Aufstiegspass
- Aufstiegsklasse — technisch
- Aufstiegsregion, Gebirgszug Pamir, Yazgulem-Kamm.
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute — 6277 (Pik Parrot), Nordostgrat
- Vorgesehene Schwierigkeitskategorie — 4A
- Charakteristik der Route: Höhenunterschied — 760 m durchschnittliche Steilheit — 30°
- Eingeschlagene Haken für die Sicherung: Eishaken — 2
- Anzahl der Gehstunden — 18
- Anzahl der Übernachtungen auf der Route und ihre Charakteristik — 3 Übernachtungen im Schnee (Schneebank auf dem Grat und Gletscher).
- Zusammensetzung der Gruppe:
Lõhmus Alfred Alfredovich 2. Sportkategorie — Gruppenleiter Tõht Toomas Konstantinovich 2. Sportkategorie — Teilnehmer Suuk Helme Arnoldovna 1. Sportkategorie — Teilnehmer Parmas Ivo Kallewitsch 2. Sportkategorie — Teilnehmer Sikka Alar Rolandovich 2. Sportkategorie — Teilnehmer Goldi Ivo Woldemarovich 2. Sportkategorie — Teilnehmer 10. Trainer der Mannschaft — Aedviir Kallle 11. Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr —
- August 1982 — 4. August 1982


Annäherung an die Route
Zum Nordostgrat des Pik Parrot gibt es 2 Annäherungsvarianten:
- über den Gletscher Maly Muzkulak;
- über den Gletscher Tanymas-2.
Wenn die Expedition über den Fedchenko-Gletscher durch den Tanymas-Pass kommt, ist die zweite Variante logisch. Die unteren Eisbrüche des Tanymas-2-Gletschers werden am linken (orogr.) Ufer umgangen, wobei sanfte Schutthänge des Gipfels Sredni Tanymas traversiert werden. Der obere Eisbruch wird etwa in der Mitte passiert. Der Höhenunterschied beträgt 300–350 m, die Steilheit des Gletschers bis zu 40° (Steigeisen, Eishaken). Oberhalb des oberen Eisbruchs ist der Gletscher geschlossen. Vor dem Eintritt in den oberen Kessel gibt es einen sanften Anstieg (viele Spalten). Der Beginn der Route — der Aufstieg zur Einsattelung des Nordostgrats des Pik Parrot — befindet sich im linken (in der Marschrichtung) Winkel des oberen Kessels.
Die Annäherung über den Gletscher Maly Muzkulak (linker Zufluss des Gletschers Grum-Grzymailo) ist etwas einfacher, und der Aufstieg zum Nordostgrat ist ähnlich: steiler Schneehang ohne Abbruchkanten, aber mit einer Überhangkante oben.
Tabelle der wichtigsten Routencharakteristika
Erläuterungen zur Tabelle der wichtigsten Routencharakteristika
0–1 Beginn der Route — breiter Schneekamin zwischen Abbruchkanten (Anfang August von ca. 10:00 bis 18:00 in der Sonne). Auf einem großen Eisvorsprung gibt es eine Plattform für 2–3 Zelte — ein bequemer und sicherer Ort.
1–2 Entlang der scharfen unteren Kante des Bergschrunds nach rechts — aufwärts. Fortbewegung mit Querversicherung (Steigeisen, Eishaken).
2–3 Traversieren des Schneehangs nach rechts, Querversicherung.
3–4 Steiler Schneeanstieg zur unteren Kante des Bergschrunds, Seilsicherung ratsam.
4–5 Gleichzeitige Bewegung entlang der unteren Kante des Bergschrunds.
5–6 Schnee-Eis-Anstieg, abwechselnde Sicherung (Steigeisen).
6–7 Schnee-Eis-Anstieg, abwechselnde Sicherung (Steigeisen, Eishaken).
7–8 Gleichzeitige Aufwärtsbewegung auf dem breiten Schneegrat. Überwindung des Bergschrunds über eine Schneebrücke.
8–9 Ein kleiner Bergschrund wird über eine Schneebrücke überwunden. Auf dem Schneesockel gibt es eine Plattform für 3–4 Zelte.
9–10 Annäherung an den Fuß des steilen, scharfen Schnee-Eis-Grats (Abschnitte 10–11–12).
10–11 Über den steilen Schneehang durch den Bergschrund auf den Grat. Aufstieg auf dem scharfen Schneegrat mit Eisaufbrüchen (Steigeisen). Seilsicherung an Firnfeldern.
11–12 Aufstieg auf dem scharfen Schneegrat mit steilen Anstiegen, Überhangkante rechts. Seilsicherung an Firnfeldern.
Hinweis: Auf den Abschnitten 10–11–12 ist eine vorherige Bearbeitung ratsam. Ab ca. 17:30 (Anfang August) liegt der Grat im Schatten.
12–13 Aufwärts auf dem breiten Schneegrat. Bei aufgeweichtem Schnee Seilsicherung. Der Bergschrund wird über eine Schneebrücke passiert. Der Abschnitt kann lawinengefährdet sein.
13–14 Über den linken Hang des Schneegrats Aufstieg zum Gipfelgewölbe. Weiter auf dem Grat Abstieg 4–5 m zu den Hängen — Steinmann.
Routenübersicht
8 gefährliche
Regionen
www.alpfederation.ru ↗
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