PÄSSE
- Höhenklasse.
- Pamir, Walter-Gletscher.
- p. K. Zetkin über die Westwand — p. Kommunismus.
- 6B Kat. Schwierigkeit.
- Höhenunterschied bis p. Kommunismus — 2895 m, bis p. K. Zetkin — 2080 m.
Länge bis p. Kommunismus — 9140 m, bis p. K. Zetkin — 2642 m. Länge der Abschnitte mit 5–6 Kat. Schwierigkeit — 3425 m, davon 6B Kat. Schwierigkeit — 270 m. Durchschnittliche Steilheit der 3. Wand von p. K. Zetkin — 55°. 6. Eingeschlagene Haken:
| Felshaken | Platzierungen | Bohrhaken | Eishaken |
|---|---|---|---|
| 61/0 | 152/0 | 0/0 | 30/0 |
- Gehzeit: 78 Stunden, Tage: 9.
- Übernachtungen: Nr. 4 — halb liegend, der Rest liegend.
- Kapitän: Boiko Waleri Wiktorowitsch, MS
Teilnehmer:
- Opoizew Nikolai Anatoljewitsch, KMS
- Lewtschenko Alexander Nikolajewitsch, KMS
- Martynow Leonid Borissowitsch, KMS
- Kalagin Juri Grigorjewitsch, KMS
- Achmatow Fjodor Alexandrowitsch, KMS
- Kaljuschni Weniamiin Iwanowitsch, KMS
-
Trainer: Korsun Anatoli Grigorjewitsch, MS
-
Aufbruch zum Route 6. August 1987 p. K. Zetkin — 12. August 1987 p. Kommunismus — 14. August, Rückkehr — 15. August.
-
Mosobl Sportkomitee.

Allgemeines Foto des Gipfels Punkt Nr. 1 L ~12 km, H ~6400 m 24. Juli 1987 10:00 Zenit В Objektiv MIR-1 F=37 A — Übernachtungen I — Route von N. Tscherny p. Iswestij II — Route von N. Tscherny p. Kommunismus III — Route von Bezzubkin p. Kommunismus

PROFIL DER WAND RECHTS 15. August 1987 12:00 Lomo-Compact, Objektiv "Minitar-1", F = 32 mm Punkt Nr. 2 (Kante Borodkin) L 4–6 km, H–6000 m — Eis-Schnee-Variante der Route

Profil der Wand links 21. Juli 1987 10:00 Lomo-Compact, Objektiv "Minitar-1", F = 32 mm Punkt Nr. 1 (p. E. Korzhenevskaya) L ~12 km, H ~6400 m Variante der Route über den Eis-Schnee-Hang Taktische Handlungen der Mannschaft. Der taktische Plan sah das Begehen der Route mit 7 Übernachtungen vor. Mit einer Genauigkeit von einem Tag wurde er eingehalten. Diese Zeit beeinflusste den anschließenden Zeitplan der Bewegung. Die Führenden wechselten wir nicht seltener als einmal am Tag. Der Erste ging nicht nur an der Wand, sondern auch am Grat ohne Rucksack, was es ermöglichte, ein ausreichend hohes Tempo auf dem tiefen Schnee beizubehalten. Die Führenden absolvierten folgende Abschnitte:
-
- Tag: Kaljuschni (R1–R3), Achmatow (R4–R5), Martynow (R6–R7), Boiko (R8–R9)
-
- Tag: Boiko (R10–R12)
-
- Tag: Martynow (R13–R23)
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- Tag: Bewegung an den Sicherungsseilen, Kaljuschni (R24)
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- Tag: Boiko (R25–R33)
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- Tag: Martynow (R34–R36), Boiko, Lapin, Opoizew (R36); 7–8 Tage — alle der Reihe nach (R37–R40)
-
- Tag: Kalagin, Lapin, Martynow (R41)
Die Vorbearbeitung führten wir am 2. Bastion durch (Martynow). Man konnte sofort mit der ganzen Mannschaft weitergehen und wäre möglicherweise vor Einbruch der Dunkelheit auf die Übernachtungsplätze gelangt, aber es bestand das Risiko, nicht rechtzeitig anzukommen. Da wir die Wand nicht einfach nur begehen, sondern mit minimalem Kraftaufwand, der für den anschließenden Travers sehr notwendig war, absolvieren wollten, wurde die Variante mit der Vorbearbeitung gewählt.
Entlang der gesamten Wand (bis zum Dach) und bei dem Aufstieg auf p. Chochlow wurden Sicherungsseile eingerichtet. Bewegung an den Sicherungsseilen — auf 2 Jumar-Klemmen, mit oberer Sicherung und mit Rucksäcken. Das Hochziehen der Rucksäcke wurde nicht angewandt.
Die relativ späten Aufbrüche erklärten sich aus der westlichen Exposition der Wand und den kalten Nächten. Unser Thermometer zeigte nachts 13–18°C Frost an, und auf der letzten Übernachtung vor dem Sturm auf p. Kommunismus — 23°C. Dieselbe westliche Exposition ermöglichte es, bis spät zu arbeiten. (Es wurde nach 21:00 Uhr dunkel).
Eine sorgfältige Untersuchung der Route und Konsultationen ermöglichten es, die Bewegung so zu planen, dass praktisch alle Übernachtungen bequem waren und eine gute Erholung ermöglichten. Ein großes Hochgebirtszelt, das wir aus einem gewöhnlichen Zelt umgebaut hatten, ermöglichte es, sich zum Abendessen mit allen acht in ziemlich komfortablen Bedingungen zu versammeln.
Zwei Kocher lieferten:
- reichlich Getränke
- Wärme
Sicherheitsmaßnahmen: der Erste ging ohne Rucksack an einem doppelten Seil.

Fotopanorama des Gebiets Punkt Nr. (p. E. Korzhenevskaya) 21. Juli 1987 Lomo-Compact, "Minitar-1", F=32 L ~12 km, H ~6400 m. Alle Nachfolgenden bewegten sich an den Sicherungsseilen mit oberer Sicherung. Auf dem Grat bewegten wir uns in Seilschaften, teilweise mit abwechselnder Sicherung.
Die Sicherungs- und Befestigungspunkte für die Seile wurden unterhalb von Überhängen an sicheren Stellen ausgewählt und auf mindestens 3–4 Befestigungspunkten organisiert. Es wurde eine sorgfältige und ständige Überwachung der Mannschaften durchgeführt. Die Sicherungsseile wurden schräg angelegt, was es bei der Vielzahl von losen Steinen und ihrem unvermeidlichen Herabfallen erlaubte, sich ziemlich sicher zu bewegen. Aber die wichtigste Sicherheitsmaßnahme, die es ermöglichte, die Route ohne Verletzungen zu begehen, war die sorgfältige, kompetente Arbeit der gesamten Mannschaft und insbesondere der Ersten.
Es gab keine Abstürze und Verletzungen. Beim Bewegen auf dem Grat froren einigen Jungs die Füße ein. Sofort wurde ein Kocher herbeigeholt und sie wärmten sich auf, ohne sich durch den Zeitverlust beunruhigen zu lassen. Es gab keine Erfrierungen.
Die Funkverbindung zu den Beobachtern und gleichzeitig zum Basislager, und vom 2. bis 13. August auch zur Versicherungsgruppe war qualitativ und regelmäßig.
Schema der Route in Symbolen
www.alpfederation.ru ↗
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Grat-Teil (p. Klara Zetkin — p. Kommunismus) M = 1:25000

Beschreibung der Route in Abschnitten
R1. Bergschrund. Wird mit Hilfe von Trittstufen begangen. R2. Eishang unter Schnee 0,2–0,1 m. R3. Kamin mit angefrorenem Eis. R4. Vereiste Felsen, bedeckt mit Schnee. Es ist schwierig, Stellen für die Organisation der Sicherung zu finden. R5. Fels-Wand mit innerem Winkel, teilweise vereist. R6. Kamin mit angefrorenem Eis. Fels ist fest. R7. Wand mit Überhang. Der Überhang ist vereist und von oben verschneit. Wird im linken Teil begangen. R8. Wand mit kleinen Felsbändern, auf denen Eis und Schnee liegen. R9. Felsen vom Typ "Schafsschädel", bedeckt mit Eis und Schnee. Sehr unangenehmer Ort. Es ist schwierig, sich zu sichern. Ausgang auf einen Eis-Schnee-Grat. Man kann Plattformen für Zelte aushacken. R10. Eis-Schnee-Grat mit Felsausbrüchen. R11. Abschnitt, analog in der Struktur zu R9–R10. R12. Bewegung nach rechts, entlang der Wand, auf einem vereisten, steilen Felsband mit Wänden. Erste Kontroll-Tour. R13. Wand mit innerem Winkel. Fels ist brüchig. R14. Schmales Felsband unter einer überhängenden Wand. Travers nach rechts. R15. Wand mit glatter Platte und Überhang oben. R16. Felsband mit losen Steinen. Am Ende des Bandes eine Pendelbewegung durch eine Schlucht. R18. Innerer Winkel mit glatten Wänden und Überhang oben. R19. Wand mit schmalem, geneigtem Felsband. Travers nach rechts durch einen Überhang auf Felsblöcke. R20. Wand aus Felsen mit Blockstruktur. Bewegung durch eine Spalte nach rechts. Stark brüchig. Erfordert äußerste Vorsicht. R21. Travers auf einer Fels-Wand nach rechts — aufwärts. Nach einem schmalen Felsband eine Pendelbewegung in eine Rinne. R22. Fels-Wand mit Überhang oben. Fels ist brüchig, sandig. Der Überhang wird von links nach rechts begangen. Äußerste Vorsicht. R23. Fels-Wand aus sandigen Felsen. Viele lose Steine. Ausgang in den linken Teil einer Schneemulde. R24. Kurzer Abstieg und Travers nach rechts unter einen Bastion. Zweite Kontroll-Tour. Eine kleine Plattform ist angelegt. R25. Felsen vom Typ Stufen. Viele lose Steine. Bewegung direkt aufwärts. Ausgang auf ein Schneeband. R26. Schnee-Grat und Travers durch einen inneren Winkel nach rechts. R28. Nach einem nassen Überhang ein steiler, bröckelnder Kamin. R30. Steile Eis-Schnee-Rinne. Im oberen Teil viele lose Steine. R32. Verschneite, vereiste, brüchige Felsen. R35. Vereiste Felsen vom Typ "Schafsschädel". Ziegelartig vereist und mit Schnee bedeckt. Es ist schwierig, sich zu sichern. Man muss 30–40 cm bröckelnden Schnee wegräumen, um an die Felsen zu gelangen. Sehr unangenehmer Ort. R36. Schnee-Dach. Auf der gesamten Länge musste ein Graben ausgehoben werden. Schnee reicht bis zur Hüfte, teilweise bis zur Brust. R37. Travers zu p. Iswestij. Links hängen mächtige Überhänge. Schnee reicht ungefähr bis zum Knie. R39. Aufstieg auf p. Chochlow. Grat ist schmal, Schneeverwehungen. Bewegung mit abwechselnder Sicherung. Vor dem Gipfel eine vereiste Wand von 50 m.
Technisches Foto (Grat) 12. August 1987 10:00 Zenit В, MIR-1, F=37 Punkt Nr. 4 (p. K. Zetkin)



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