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PÄSSEPORT DER BESTEIGUNG

  1. Winterklasse.
  2. Gebiet 2.10, Kaukasus, Gebirge von Dagestan, Nukatl-Gebirgskamm.
  3. Nukatl Südwest, 3776 m, über den P. Westlicher Nukatl, kombinierte Route.
  4. 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad, Erstbegehung.
  5. Charakteristik der Route: Höhenunterschied — 550 m, durchschnittliche Steilheit — 30°, Länge — 1100 m, Abschnitte der 1. Kategorie Schwierigkeitsgrad — 500 m, 2. Kategorie Schwierigkeitsgrad — 450 m, 3. Kategorie Schwierigkeitsgrad — 150 m.
  6. Haken wurden nicht verwendet, Sicherung über Felsvorsprünge.
  7. Gehzeit — 3 Stunden.
  8. Übernachtung im Oberlauf des Flusses Maradukal unterhalb des P. W. Nukatl (3100 m).
  9. Dorro Konstantin Eduardowitsch — KMS. Maximow Wladimir Wladimirowitsch — 2. Sportklasse.
  10. Aufbruch, Gipfel, Rückkehr — 2. Januar 1995.
  11. Organisation — Bergklub „Eos“.

Stadt Machatschkala 1995

NUKATl

img-0.jpeg Foto: Gesamtansicht des Nukatl-Massivs mit Haupt- und Südwestgipfel. Foto von Ahmetchanow K.E. aus einer Höhe von 2300 m.

KARTO-SCHEMA DES BESTEIGUNGSGEBIETS img-1.jpeg Krok des Berges Nukatl von Achmedjanow K.E.

img-2.jpeg FOTO 1: Maximow W.W. im Tal des Flusses Karomazurger, Höhe 2300 m, 3. Januar 1995. FOTO 2: Dorro K.E. nahe der Schutzhütte. Übernachtungsplatz 31. Dezember 1994 – 2. Januar 1995, Höhe 2370 m, 3. Januar 1995. Aufnahmen — „Polaroid“.

BESCHREIBUNG DES ANMARSCHES ZUR ROUTE

Vom Dorf Gochob (2000 m), Rajon Tscharoda der Republik Dagestan, steigt man zum Fluss Karalazurger hinab und folgt seinem Oberlauf, durch einen Garten und an Weilern und Schutzhütten (einige davon sind verlassen) vorbei. Teilweise gibt es Brücken.

Im Winter kann man:

  • direkt dem Fluss folgen,
  • über die Eismulden gehen.

Im Sommer ist es möglich, einen Teil des Weges auf der Straße zur MTF auf der linken Seite zurückzulegen, aber nach 5 km muss man dennoch zum Fluss hinabsteigen.

Der Höhengewinn ist allmählich, und nach 12 km (4–5 Stunden) erreicht man die Flur Nukatl (2350 m), wo drei Zuflüsse zusammenfließen.

  • Rechts des Weges, auf einem großen Felsblock, befindet sich eine steinerne Hütte.
  • Im Westen ragt das Trapez des Berges Ozolrak „Stierherz“ auf.

Weiter geht es den mittleren Zufluss — den Fluss Maradukal — hinauf. Das Tal ist ein Trogtal mit alten Moränenwällen.

  • Links ist der mächtige „Zahn“ von Nukatl und der Hauptgipfel selbst sichtbar.
  • Geradeaus — die Kuppel von Nukatl SW.
  • Rechts davon — der P. W. Nukatl.

Etwas links der Moränenwälle des Maradukal-Gletschers (er liegt in einem separaten Kessel, rechts des Weges, westlich und aus dem Tal nicht sichtbar) gelangt man zur Moräne direkt unter dem Felskontrafort des Berges 3692. Hier ist das Lager (3100 m), 4–5 Stunden vom Schutzhaus entfernt.

Weiter:

  • links des Kontraforts,
  • über den Moränenwall,
  • in die Mulde unter dem breiten Hang-Kar, der zum P. W. Nukatl führt.

Hier beginnt die Route (3250 m, 0,5 Stunden).

BESCHREIBUNG DER ROUTE

Von der Mulde (3250 m) aufwärts durch den breiten Hang-Kar, die Steilheit nimmt allmählich zu, im Winter — harter Harsch, Firn, Steigeisen. Besonders steil ist es vor dem Erreichen des P. Westlicher Nukatl (3570 m). Touristischer Tur — links abbiegen und dem Felskamm folgen (teilweise „Federn“), in südöstliche Richtung. Der rechte Hang des Kamms ist senkrecht, teilweise Überhänge, Seilsicherung! In der Mitte des Kamms — eine zerstörte Felsstufe. Oberhalb der Stufe verbreitert sich der Kamm und wird zu einem Schutthang, der zum Schulter führt. Der Kamm wird wieder scharf und biegt nach links ab. Die letzten 100 m sind unangenehm, Überhänge rechts. Auf dem Gipfel wurde ein Tur gefunden (ohne Nachricht, wahrscheinlich von Jägern). 3776 m. 3–4 Stunden aus dem Kessel. Abstieg auf dem Aufstiegsweg.

Die Gruppe plante, den Hauptgipfel zu besteigen, aber die Wetterbedingungen: Wind, Frost, fehlende Sicht, Vereisung — erlaubten es nicht, den Aufstieg fortzusetzen.

Nukatl Nukatl SW, 3776 m, 1B Kategorie Schwierigkeitsgrad, über den P. W. Nukatl, Nukatl-Gebirgskamm, Kaukasus, Gebirge von Dagestan. img-3.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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