Beschreibung des Zustands der Route auf den Gipfel des Schau-choch (4636 m) über den östlichen Grat, 2B-Schwierigkeitsgrad. Beschaffenheit der Route zum Zeitpunkt September 2015:
- Schnee-Eis-Beschaffenheit
- Felsenpartien stellen keine technische Schwierigkeit dar.
Anmarschierweg
Nach Ober-Koni gelangen, sich auf der Grenzstation anmelden (der Gipfel befindet sich in einem Grenzgebiet, für die Durchführung von Bergsteigertouren muss ein Grenzübertrittserlaubniseintrag eingeholt werden, am besten im Voraus), dann weiter aufwärts bis zur Siedlung Tmenikau, 2 km weiter aufwärts im Tal — Grenzposten, dies ist der letzte Punkt, bis zu dem man mit dem Fahrzeug gelangen kann.
Vom Grenzposten aus:
- Aufwärts durch die Genaldon-Schlucht führt ein flacher, breiter Pfad (ehemalige geologische Straße)
- Der Pfad führt zu den warmen Mineralquellen vor der Zunge des Maili-Gletschers
- An dieser Stelle befindet sich das Basislager für die Besteigung des Kasbek von Norden
- Es gibt Stellplätze für Zelte und Wasser
Die Entfernung vom Grenzposten zu den Quellen beträgt etwa 9 km, etwa 4 Stunden Gehzeit.
Weiter führt der Pfad über eine Hängebrücke über den Fluss Genaldon auf die Seitenmorene des Maili-Gletschers, zur Gletscherzunge, dort endet der Pfad. Danach muss man auf die Gletscherzunge des Maili-Gletschers (die Morphologie ändert sich häufig — von einer steilen Eiswand bis zu einem flachen Übergang, der aus Morenenablagerungen besteht) neben dessen westlichem Rand aufsteigen, auf die Seitenmorene wechseln und sich auf ihr entlang des Flusses Genaldon bewegen, bis zu dem Punkt, an dem ein linker (oragraphisch) Zufluss einmündet, an dieser Stelle den Fluss überqueren.
Nordöstlich der Mündung der Seitenschlucht auf einer breiten Platteforme — Terrasse sind aufgestellt:
- ein Komplex wissenschaftlicher Apparatur;
- eine Hütte für mehrere Personen.
Von den Mineralquellen aus etwa 3 Stunden Gehzeit.
Weiter aufwärts durch den linken (oragraphisch) Hang der Seitenschlucht auf einem undeutlichen Pfad bis zum obersten Kessel. Im obersten Kessel befindet sich ein geeigneter Punkt für ein Lager.
Orientierungspunkte:
- Nördlich befindet sich der Gipfel Geodätist
- Im Westen wird der Kessel durch den Grat zwischen dem Pik Geodätist und dem Schau-Choch begrenzt
- Im südlichen Teil dieses Grats befindet sich der Übergang Cata
Durch den obersten Kessel in südwestlicher Richtung zur Zunge des Cata-Gletschers vordringen. Von der Hütte aus etwa 3 Stunden. Auf den Gletscher gelangen und entlang seines nördlichen Randes aufwärts zum Übergang Cata — etwa 1,5 Stunden.

Im Bereich des Übergangs Cata wird ein Sturmlager aufgeschlagen. 200 m unterhalb des Übergangs Cata befindet sich in der unteren Teilen des Grats zum Pik Geodätist eine Platteforme, die für die Aufstellung eines Lagers geeignet ist.
Auch eine fertige Platteforme für 1 Zelt gibt es auf dem Grat 100 m nördlich des Übergangs.

Übergang Cata
Route
Der Aufstieg zur Route erfolgt aus dem Bereich des Übergangs Cata durch Traversierung
eines steilen (bis zu 45°) Schnee-Eis-Hanges oberhalb der Zone offener Spalten
bis zum östlichen Grat des Schau-choch. Abschnitt R1–R2 auf der
Schema.
Am Hang befinden sich mehrere verdeckte Bergschrunde mit einer Breite von bis zu 1,5 m. Eine Hakensicherung ist möglich. Zeitaufwand vom Beginn der Route — etwa 1,5 Stunden.
Weiter auf dem nicht sehr steilen Grat bis zu einem steilen Anstieg. Von der Ankunft
auf dem Grat etwa 1 Stunde. Abschnitt R2–R3 auf der
Schema.
Der Anstieg wird durch Traversierung von links erreicht, eine Hakensicherung
ist möglich. Zeitaufwand etwa 1 Stunde. Abschnitt R3–R4 auf der
Schema.
Über dem Anstieg befindet sich eine Platteforme, weiter auf dem nicht sehr steilen
Grat gelangt man zur Zone der quer verlaufenden Bergschrunde. Zeitaufwand vom
Anstieg — etwa 40 Minuten.
Dieser Abschnitt wird durch Traversierung eines steilen (bis zu 50°) Hanges von unten links umgangen, 56 Seile. Eine Hakensicherung ist obligatorisch. Der Zeitaufwand hängt von der Gruppenstärke und Ausbildung ab.
Weiter auf dem Grat, Überwindung von nicht technisch schwierigen Felsenpartien, bis zu einem zweiten steilen Anstieg. Die Länge des Anstiegs beträgt 2–3 Seile. Eine Hakensicherung ist möglich.
Weiter einfacher Abschnitt des Grats bis zu einer steilen Schneestufe von mehreren Metern Höhe, frei erklimbar.
Oberhalb der Stufe beginnt der Vorgipfel-Anstieg. Auf dem Gipfel befindet sich eine umfangreiche Platteforme, an der Stelle des Ausgangs auf sie befindet sich ein Steinmann. Von der Beendigung der Spaltenzone 1 Stunde.
Abstieg auf dem gleichen Weg
wie der Aufstieg.
Anmarschierweg,
Schema
Route, Schema
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