Ukrainischer Rat der SDO „Burewestnik“
V. Mamison, 4360 m, über den rechten Teil der Nordwand. 5B
Zusammensetzung der Mannschaft:
- Bodnik V.N.
- Barsukow V.A.
- Derkatsch A.A.
- Charinjak I.V.
Aufstieg an den Seilen. R2–R3.

Aufstieg an den Seilen. R10–R11.

Tabelle der Haupteigenschaften der Aufstiegsroute zum Gipfel Mamison über den rechten Teil der Nordwand

| Datum | Bezeichnung | Durchschnittliche Steilheit in Grad | Länge in Metern | Charakteristik des Reliefs | Kategorie der Schwierigkeit des Abschnitts | Zustand | Wetterbedingungen | Haken: Fels | Haken: Eis | Haken: Schlamm- | Haken: Keile | Haken: Gesamt | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 15. Juli 1980 Verarbeitung | R0–R1 | 90° | 15 | Wand des Bergschrunds | 6 | loser Schnee | gutes Wetter | 9 | 7 | ||||
| R1–R2 | 70° | 90 | Eiswand | 5 | sehr dichtes Eis | II | |||||||
| \multicolumn{14}{ | l | }{Beginn um 14:00 Uhr, Ende der Verarbeitung um 18:00 Uhr. Gehzeit — 4 Std.} | |||||||||||
| 16. Juli 1980 Begehung des zuvor bearbeiteten Weges | |||||||||||||
| R2–R3 | 70° | 80 | Felseninsel | 4 | zerstört | " | 6 | 6 | I | ||||
| R3–R4 | 80° | 25 | " | 4 | " | 4 | |||||||
| R4–R5 | 65° | 70 | Rinne | 4 | Eis | " | 6 | ||||||
| R5–R6 | 60° | 15 | Eis | 4 | " | 2 | |||||||
| R6–R7 | 70° | 25 | Wand | 4 | zerstört | " | 4 | ||||||
| R7–R8 | 90° | 8 | Wand | 6 | glatt, monolithisch | " | 3 | I | 2 | ||||
| R8–R9 | 80° | 90 | Wand | 5 | fester Fels | " | 13 | 2 | |||||
| R9–R10 | 60° | 60 | Wand | 4 | zerstörte F. | " | 5 | ||||||
| R10–R11 | 80° | 85 | Wand | 5 | fester Fels | " | 11 | 3 | 4 | ||||
| R11–R12 | 85° | 30 | Wand | 6 | fester Fels | " | 5 | 4 | 2 | ||||
| \multicolumn{14}{ | l | }{Beginn – 3:00 Uhr. Biwak – 19:30 Uhr. Gehzeit – 15 Std. 30 Min. Übernachtung sitzend auf Felsabsätzen.} | |||||||||||
| 17. Juli 1980 | R12–R13 | 85° | 70 | Wand | 6 | fester Fels | gutes Wetter | 8 | 6 | 3 | |||
| R13–R14 | 75° | 70 | Wand | 5 | fester Fels | " | 8 | 3 | 1 | ||||
| R14–R15 | 65° | 85 | Kante der Wand | 4 | vereiste Felsen | " | 6 | ||||||
| R15–R16 | 20° | 650 | Grat | 2 | Schnee-Eis-Hang | " | |||||||
| \multicolumn{14}{ | l | }{Beginn des Biwaks – 7:00 Uhr. Erreichen des Gipfels – 12:30 Uhr. Gehzeit = 5 Std. 30 Min.} |
„Offenes Buch“. R10–R11.

Erster im „Offenen Buch“. Nach dem Überhang. R11–R12.

Foto-11. 1. und 2. Übernachtung an der Wand des Dreiecks.

Foto-12. Abschnitt R8–R9. Ausgang unter das Fundament der 80-m-Platte.

Protokoll der Besprechung des Aufstiegs zum Gipfel Mamison über den rechten Teil der Nordwand, durchgeführt von einer Gruppe von Alpinisten des Lagers „Torpedo“ in der Zusammensetzung:
- Bodnik V.N. — MS UdSSR, Leiter
- Barsukow V.A. — KMS
- Derkatsch A.A. — KMS
- Charinjak I.V. — KMS
Anwesende:
- Freilassender des Lagers, Leiter des Ausbildungszentrums Akrition I.P.
- Vertreter des KSP des Bezirks Rjashski B.S., Balinski A.P.
- Leiter der Rettungseinheit des Lagers Beljajew R.S.
- Instruktoren des Lagers Fomin A.S., Kowtun N.P.
- Teilnehmer des Aufstiegs.
Bodnik V.N. „Die Nordwand von Mamison hat seit langem die Aufmerksamkeit der Alpinisten auf sich gezogen. Bis heute blieb jedoch der rechte Teil der Wand unpassiert, obwohl der Weg dorthin der direkteste Weg von Norden aus wäre. Die gesamte Nordwand von Mamison ist durch einen mächtigen Eissturz in zwei Teile geteilt, daher ist es sinnvoll, von zwei verschiedenen Wänden zu sprechen“. Die von der Gruppe begangene Route: logisch, die längste im rechten Teil der Wand, kombiniert.
Die größte Schwierigkeit stellte der obere Teil der Route dar (ungefähr 250 m vor dem Erreichen des Grats), wo das Klettern von allen Teilnehmern der Gruppe als äußerst schwierig bewertet wurde. Die Überwindung des Bergschrunds erwies sich als ziemlich schwierige Aufgabe. Seine senkrechte Wand (7 m) konnte nicht ohne künstliche Haltepunkte überwunden werden. Unmittelbar nach dem Bergschrund führt der Weg über angewehten Schnee von sehr großer Steilheit (80 m, 70°). Selbst mit 12-zackigen Steigeisen stellte dies eine ernsthafte Herausforderung dar. Der weitere Weg innerhalb von 2–3 Seillängen hätte entlang des Eises mit zunehmender Steilheit fortgesetzt werden können. Dieser Weg ist jedoch äußerst gefährlich, da man dabei erheblich nach links abweichen und sich unter dem Eissturz bewegen müsste. Deshalb zogen wir den Weg vor, der vertikal nach oben führt, d.h. wir wechselten zum Felsenkontrefort und bewegten uns danach nur noch über Felsen. Die ersten zwei–drei Seillängen des Kletterns erwiesen sich zwar als ziemlich schwierig (4.–5. Kat. d. Schw.), aber sie sind nicht mit dem oberen Teil der Route vergleichbar. Dessen Überwindung ohne Leitern, Klemmkeile und das Hochziehen der Rucksäcke scheint uns unrealistisch.
Die Arbeit an der gewählten Route begann am 15. Juli, als das Duo Bodnik–Barsukow den Bergschrund und die ersten 150 m der Route bearbeitete. Am nächsten Tag setzte die Gruppe um 3 Uhr morgens ihre Arbeit an der Route fort, nachdem sie den bearbeiteten Teil passiert hatte. An diesem Tag wurde der Hauptteil der Route zurückgelegt, und etwa drei Seillängen vom Grat entfernt wurde ein Biwak eingerichtet. Dies war der einzige Ort an der Wand, an dem sich die Gruppe gemeinsam aufhalten konnte.
Am dritten Arbeitstag erreichte die Gruppe, die um 7:00 Uhr aufbrach, um 12:30 Uhr den Gipfel.
Die Seilschaften begannen den Aufstieg in folgender Zusammensetzung: Barsukow–Bodnik und Charinjak–Derkatsch. Der Erste stieg an einem Doppelseil voran, die nachfolgenden Teilnehmer folgten an den Seilen. Jeder kannte seine Pflichten und erfüllte sie gewissenhaft. Mit der Arbeit jedes Einzelnen bin ich zufrieden; ich denke, dass ein Aufstieg dieses Ranges den Jungs durchaus zuzutrauen ist.
Nach unserer gemeinsamen Meinung ist von den begangenen Routen auf Mamison der Weg über den rechten Teil der Nordwand technisch der schwierigsten und erfordert eine sorgfältige Vorbereitung der Teilnehmer selbst und spezielles technisches Equipment. Wir sind der Meinung, dass die begangene Route eine ernsthafte Route der 5B-Kategorie der Schwierigkeit ist.
Derkatsch A.A. Die Route gefiel mir; ich habe keine Beanstandungen gegenüber den Teilnehmern. Verglichen mit den von mir begangenen Routen der 5B-Kategorie der Schwierigkeit halte ich diese für eine sehr gute Route der 5B-Kategorie.
Charinjak I.V. Die Route ähnelt „Udar“, obwohl sie etwas kürzer, aber schwieriger ist.
Mir gefiel die Arbeit des Leiters — klar, zuverlässig, effektiv. Derkatsch leistete gute Arbeit beim Einschlagen der Haken. In der Gruppe gab es nicht die geringsten Reibereien.
Barsukow V.A. Ich bin mit dem Aufstieg, dem Leiter und den Teilnehmern zufrieden.
Akrition I.P. „Die Kameraden sind ernsthaft“. Sie haben sich gut auf den Aufstieg vorbereitet. Die Empfehlungen unterstütze ich. Dem Leiter ist die Leitung anzuerkennen, den Teilnehmern ist die Teilnahme anzuerkennen.
Protokoll der Besprechung
Sekretär
/I. Akrition/
/ A. Derkatsch/

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