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Aufstiegsurkunde

  1. Digorija, Sugan-Gebirgskamm, Abschnittsnummer laut Klassifikation 2.6.

  2. Gipfel Naumova (3602 m) – von Süden.

  3. Vorgeschlagen wird die 2A Kategorie Schwierigkeitsgrad, Erstbesteigung.

  4. Charakter der Route — Fels.

  5. Höhenunterschied der Route – 300 m (ab Punkt R0).

    Gesamtlänge der Route – 510 m. Länge der Abschnitte mit 4. Kategorie Schwierigkeitsgrad – 30 m. Durchschnittliche Steilheit:

    • der Schlüsselstellen – 70°
    • der gesamten Route – 40°
  6. Haken, die auf der Route hinterlassen wurden – keine.

    Eingebaute Sicherungselemente auf der Route – 7.

  7. Gehzeit – 5 Stunden; 1 Tag.

  8. Leiter: Egorin Sergej Vladimirovič – МС

    Teilnehmer:

    • Žirnov Dmitrij Nikolaevič – 2. Sportklasse
    • Rodin Aleksandr Vladimirovič – 2. Sportklasse
  9. Trainer: Egorin Sergej Vladimirovič.

  10. Aufbruch zur Route: 8. Juli 2004.

    Gipfelerreichung: 8. Juli 2004. Rückkehr zum Basislager: 8. Juli 2004.

  11. Organisation: Nordossetische Such- und Rettungsmannschaft des russischen Katastrophenschutzministeriums. img-0.jpeg

Gesamtansicht des Gipfels. Gipfel Naumova von Süden. Die Erstbegehungsroute ist markiert. Juli. Foto auf dem Anmarschweg.

Kurze Übersicht über das Aufstiegsgebiet

Die Besteigung fand im östlichen Teil des Sugan-Gebirgskamms statt, dessen Südflanke auf dem Gebiet der Republik Nordossetien-Alanien liegt.

Der Sugan-Gebirgskamm besteht überwiegend aus magmatischen Gesteinen – Graniten und Dioriten.

Im östlichen Teil des Sugan-Gebirgskamms ist auf dessen Südflanke die Vergletscherung im Vergleich zum westlichen Teil des Kamms nur schwach ausgeprägt, da die Gipfelhöhen in diesem Gebiet bereits unter 4000 m absinken.

In den Karen trifft man auf zahlreiche Schneefelder oder überreste einst großer Gletscher. Überall sieht man Spuren ihrer Tätigkeit — Geröllhalden, Moränenrücken, Rundhöcker. Oberhalb von 3000 m sind die südlichen Hänge, besonders die Runsen und Kare, von zahlreichen Geröllhalden bedeckt, die bereits stellenweise von der nachrückenden Vegetation überwuchert werden.

Die Gipfelhöhen erreichen östlich des Galdor Glavnыj und weiter nach Osten nirgendwo mehr 4 km. Die durchschnittliche Gipfelhöhe liegt hier bei 3700–3800 m. Der Sugan-Gebirgskamm verläuft hauptsächlich in ost-westlicher Richtung und erstreckt sich etwa 8 km vom Gipfel Botkina bis Dašichoch. Seine Hauptgrate auf diesem Abschnitt sind der Belagskij-Grat, der nördlich vom Gipfel Ajchvы Uzlovaja abzweigt, und der Ajchvinskij-Grat, der südlich vom Gipfel Ajchva Severnaja abzweigt.

Der östliche Teil des Sugan-Gebirgskamms wurde von Alpinisten selten besucht. Doch seit dem Jahr 2000 werden dort immer häufiger Besteigungen durchgeführt. Zahlreiche neue Routen wurden erschlossen und die Gipfel dieses Gebiets zu erobern begonnen.

Besteigungen in diesem Teil des Sugan-Gebirgskamms sind optimal in der ersten Hälfte des Sommers, da hier der Schnee schnell schmilzt und img-1.jpeg

Fotopanoorama des Gebiets. Sugan-Gebirgskamm von Süden. Juli. Blick vom Taimazi-Gletscher. Die Erstbegehungsroute auf den Gipfel Naumova ist markiert. img-2.jpeg img-3.jpeg

Östlicher Teil des Sugan-Gebirgskamms von Norden. Mai. Foto vom Gipfel Uaza (3529 m) – Skalisty-Gebirgskamm.

Beschreibung des Anmarschweges zur Route (in den Ost-Ajchvinskij-Kar)

1. Variante:

Vom Alplager «Digorija» (jetzt Sport- und Erholungslager «Komы-Art») aufwärts auf dem Weg durch die Schlucht Chares bis zum Wasserfall – etwa eine Stunde. Der Wasserfall neben dem Weg — das ist der Fluss Ajchvadon, der aus dem West-Ajchvinskij-Kar kommt, der westlich des Süd-Ajchvinskij-Grats des Sugan-Gebirgskamms liegt.

Den Wasserfall auf dem Weg umgehen und oberhalb dessen den Ajchvadon auf das rechte, in Marschrichtung gesehen, Flussufer überqueren. Weiter aufwärts in Richtung des sichtbaren Massivs Ajchva marschieren. Zunächst auf Wiesen gehen, dann auf den rechten, grasbewachsenen Grat hinaustreten und auf diesem bis zum Auslaufen in eine weite, fast ebene, grasbewachsene Schlucht weiterwandern – noch 1,5 Stunden. Von hier aus nach rechts abzweigen und den Fluss (Höhe 2700 m) überqueren, dann rechts aufwärts auf dem Hang bis zu einer Terrasse mit einem alten geologischen Weg ansteigen. Zunächst auf dem Weg, dann auf Pfaden nach rechts aufwärts (nach Osten) ziehen, die südlichen Hänge der Kleinen Ajchva umgehend. In etwa einer bis eineinhalb Stunden erreichen wir allmählich den unteren Teil des Ost-Ajchvinskij-Kars. Der Weg führt über Geröllhalden und, in der ersten Hälfte des Sommers, über Schneefelder. Hier ist ein Biwak möglich – Höhe etwa 3100 m.

2. Variante:

Vom Alplager «Digorija» 1,5 km abwärts in der Schlucht Chares (vom Sport- und Erholungslager «Rostselsmaš» 0,5 km aufwärts) bis zum Fluss mit dem Wasserfall oberhalb — hier ist die Wasserfassung für das Sport- und Erholungslager «Rostselsmaš».

Links vom Fluss, in Marschrichtung gesehen, auf einem Pfad aufwärts durch den Wald marschieren. 50–70 m vor dem Wasserfall — nach links auf einem Pfad abzweigen, der den Wasserfall umgeht. Der Pfad ist von Tieren ausgetreten und stellenweise schlecht sichtbar.

Der Weg führt überwiegend auf dem Grat aufwärts, über Gras, stellenweise durch Kiefernwald. Felsen werden auf Bändern oder Wänden mit 1–2 Kategorie Schwierigkeitsgrad umgangen. Der Pfad ist steil, und bei Regen kann eine Sicherung erforderlich werden (besonders beim Abstieg).

Allmählich, nachdem Wald und Felsabschnitte enden, flacht der Grat ab, und der untere Teil des Ost-Ajchvinskij-Kars wird sichtbar. Weiter traversieren wir den rechten, grasbewachsenen Hang und treten in den Kar ein, wo ein Biwak möglich ist, Höhe etwa 3100 m. Höhengewinn ab der Straße etwa 1300 m, 3–4 Gehstunden. Die zweite Variante des Anmarschweges ist kürzer, aber technisch anspruchsvoller und kann nur starken Gruppen empfohlen werden.

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Gipfel Naumova von Süden. Die Erstbegehungsroute ist markiert. Juli.

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Beschreibung der Route

Vom Biwak im Ost-Ajchvinskij-Kar muss man direkt aufwärts über die Geröllhalden auf die sichtbare Vorgipfel des Gipfels Naumova zugehen. Unter diesen tritt ein breiter, nicht klar ausgeprägter Fels-Geröll-Grat heran; man muss an dessen Fuß herantreten.

Abschnitt R0–R1:

Auf dem rechten Teil dieses Grats, Felsen auf Bändern umgehend, aufwärts unter die Felsaufbrüche gehen. Abschnitt 300 m; 1–2 Kategorie Schwierigkeitsgrad; 20–25°.

Abschnitt R1–R2:

Unter den Felsen wenden wir uns zunächst links aufwärts über die Geröllhalden, dann rechts aufwärts auf einer (evtl. schneebedeckten) Bank bis zu einer Schulter. Der gesamte Abschnitt ist etwa 100 m lang; 1–2 Kategorie Schwierigkeitsgrad; 30°.

Abschnitt R2–R3:

Von der Schulter auf der Wand rechts aufwärts 40 m auf den Grat vor dem Himmel. Dies ist der Vorgipfel. Auf dem Abschnitt sind 30 m mit 4. Kategorie Schwierigkeitsgrad und 10 m mit 3. Kategorie Schwierigkeitsgrad.

Die Wand ist 60–70° steil.

Sicherung!

Abschnitt R3–R4:

Vom Vorgipfel auf der Nordseite des Grats nach links absteigen auf eine Verbindungsrippe (Steinschlaggefahr!) — 40 m; 3. Kategorie Schwierigkeitsgrad.

Abschnitt R4–R5:

Von der Verbindungsrippe auf einem 40° steilen Grat, Länge 30 m; 2–3 Kategorie Schwierigkeitsgrad, auf den Gipfel Naumova (3602 m) aufsteigen. Der Gipfel — eine gute Rundblickstelle.

Spuren menschlichen Aufenthalts auf dem Gipfel wurden nicht gefunden. Wir schlagen vor, den Gipfel in Gedenken an den bekannten Alpinisten Naumov A.F. zu benennen.

Vom Biwak bis zum Gipfel benötigt ein Ausbildungstrupp etwa 5 Stunden. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. img-7.jpeg

Begehung des oberen Teils des Abschnitts R0–R1. img-8.jpeg

Begehung des Abschnitts R3–R4. Abstieg vom Vorgipfel.

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Begehung des Schlüsselabschnitts der Route. Auf der Wand — Abschnitt R2–R3.

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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