Ljalwer – Gestola, Traversierung, 3B Kat. sl. Die rote gestrichelte Linie ist die Aufstiegsroute. Die blaue gestrichelte Linie kennzeichnet die Route 4A. Die schwarze gestrichelte Linie kennzeichnet eine mögliche Variante für einen Notabstieg, die Route ist nicht klassifiziert.
Grüne Markierungen — Übernachtungsplätze.
- 4 — Lager "Tschjornyje ossypi" (Schwarze Geröllhalden).

1. Aufstieg zum Gipfel Gestola über Ljalwer
Der Gipfel Gestola (4850 m) befindet sich im Hauptkamm des Kaukasus, in der Besengi-Wand.
Der Aufstieg auf Gestola über Ljalwer wird als 3B Kat. sl. klassifiziert.
Die Route ist hauptsächlich durch Schnee geprägt.
Beschreibung der Route
1. Tag
Vom Alplager "Besengi" führt der Weg aufwärts auf dem Pfad, auf der rechten (orografisch) Moräne des Besengi-Gletschers bis Missees-Kosch. Am südlichen Ende der Lichtung Missees-Kosch sollte man auf den Gletscher absteigen und ihn schräg überqueren, um auf die linksseitige Moräne zu gelangen. Die weitere Bewegung auf der Moräne erfolgt bis zum kleinen See, nach dessen Überquerung man nach rechts abbiegen und die steilen Geröllhalden des Kel-Baschi erklimmen sollte. Etwa in westlicher Richtung, mit der Richtung auf den Sattel im Grat, der Salynan-Baschi und Kel-Baschi verbindet. Auf diesem Sattel wird ein Biwak eingerichtet. Der Weg vom Lager "Besengi" dauert etwa 8 Stunden.
2. Tag
Vom Biwak muss man auf den kleinen Gletscher absteigen und ihn überqueren, wobei man leicht nach links in seinem Verlauf abzweigt. Dann muss man den Grat überqueren, der diesen Gletscher im Westen begrenzt, und auf das Tsanner-Plateau des Nordwest-Zweigs des Besengi-Gletschers gelangen. Der Aufstieg zum N.-Tsanner-Pass, nördlich des Plateaus, erfolgt über einen Schneehang. Von hier aus beginnt der Weg auf Ljalwer. Er führt durch eine Schneemulde rechts vom Grat, der von den Felsen des Gipfels auf den Gletscher hinabführt. Am Ende des Aufstiegs führen einfache Felsen zum Gipfel.
Der Abstieg von Ljalwer und der Aufstieg auf Gestola erfolgen über den Grat, der beide Gipfel verbindet.
Bei der Bewegung sollte man sich auf der rechten Seite des Grats halten, jedoch nicht zu weit nach rechts abweichen. Der erste Anstieg des Grats mit Felsen wird links umgangen, ohne auf die Felsen zu gelangen. Der zweite steile Anstieg (sog. "namenloser Gipfel") wird frontal überwunden. Dahinter befindet sich eine Schneemulde. Hier ist es ratsam, ein Biwak einzurichten.
3. Tag
Vom Biwak aus bricht man leicht gepackt auf. Der Aufstieg erfolgt über steilen Schnee auf die Schulter von Gestola. Weiter sollte man den Hang nach rechts oben traversieren, um auf den Bergschrund zu gelangen. Dieser wird am südlichen Rand überquert. Der weitere Weg zum Gipfel führt:
- von Süden über den Schneegrat
- über einfache Felsen
Der Steinmann befindet sich in den Felsen auf der Südseite unterhalb des Gipfels. Der Abstieg von Gestola erfolgt auf dem Aufstiegsweg. In der Schneemulde wird das Biwak aufgelöst, und die Gruppe bewegt sich weiter über Ljalwer. Am selben Tag kann man bis zum N.-Tsanner-Pass gelangen, wo ein Biwak eingerichtet wird.
4. Tag
Der weitere Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg und die Rückkehr ins Lager.
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