- Die Durchquerung des Koshstan-Krest-Grats vom Pik Kankaschew zum Gerty-Baschi mit dem Aufstieg auf den Pik Kankaschew über den Ostgrat — 5A Kat. sl. (A. Naumow, E. Warfolomeew, I. Kudinoff, E. Sokolowski, W. Schutin, W. Schutow — 16.–21. Juli 1961; Abb. 34, 35).
Der Weg vom Alplager «Besengi» bis zum Ostgipfel des Pik Kankaschew ist in der Beschreibung 102 zu finden.
Vom Ostgipfel:
- über einfache monolithische Felsen 60 m absteigen auf den schneebedeckten Grat in der Senke.
Aus der Senke:
- über einfache, brüchige Felsen des Grats zum Westgipfel des Pik Kankaschew aufsteigen.
Vom Westgipfel:
- zuerst über einfache Felsen nach Westen absteigen,
- dann mit Sportabseilungen über Platten und steile Felsen mittlerer Schwierigkeit auf einen einfachen schneebedeckten Grat.
Weiter:
- über den horizontalen schneebedeckten Grat, Ausweichen an den Gendarmen links im Schnee, unterhalb der dreieckigen Wand des Turmgendarms austreten.
Am Zentralpfeiler:
- 7–8 m aufwärts (Haken!) auf ein geneigtes Sims,
- weiter 20–25 m links-aufwärts (Hakensicherung!) — Austritt über dem «Finger» auf die linke Kante des Gendarms.
Von der Kante:
- über Simse und Felsen mittlerer Schwierigkeit der Südseite den Gendarm umgehen,
- nach 40–45 m hinter ihm auf den schneebedeckten Grat austreten («lebende» Steine! Hakensicherung!).
Auf dem Grat — Biwak.
Vom Koshstan-Pass — 13–15 Std.
Vom Biwak über den kurzen schneebedeckten Grat zum Pik XXII. Parteitag der KPdSU austreten. Den ersten Felsanstieg links im Schnee umgehen. Dahinter rechts und aufwärts 6–7 m über den Schneestreifen und 10–12 m über Felsen mittlerer Schwierigkeit der rechten Seite des Kouloirs auf den Pfeiler. Von hier links und aufwärts 20 m über den Pfeiler, weiter 100–120 m über glatte Felsen und Platten der Wand («lebende» Steine! Hakensicherung!) — Aufstieg auf eine geneigte, breite, schneebedeckte Terrasse. Über die Terrasse unter der Wand 60–80 m aufwärts-links und über die 3–4 m hohe Wand — Austritt auf den Pik XXII. Parteitag der KPdSU. Vom Biwak — 5–6 Std.
Vom Gipfel abwärts über die Felsen des Nordgrats (rechts) 5–7 m lange Abseilung. Weiter 60–80 m abwärts über den felsig-schneebedeckten Grat und Hang, dann links und 120–150 m abwärts über das Schneekouloir und den Hang (Lawinen! Hakensicherung!) auf die breite schneebedeckte Senke des Grats. Aus der Senke 50–55 m aufwärts über den Schneehang und -grat auf den Schneegendarm und von ihm absteigen über den scharfen Schneegrat. Weiter über den scharfen Schneegrat (Überhänge!), der mit Felsabschnitten und breiten Feldern wechselt, unterhalb der Felsbastion des Pik Oktjabrjonok austreten.
Am Eisrand unterhalb der unteren Wand des Piks 30 m nach rechts (Hakensicherung!). Dann aufwärts 8–10 m über nasse Platten und 80–100 m über den eisig-schneebedeckten Hang, der auf den Platten liegt, zum einzeln stehenden Stein; links um ihn herum und unterhalb der Felsbastion des Piks (Eishaken!) austreten. Über die Wand der Bastion 3–4 m aufwärts auf ein Sims und über es links — Umgehung des Gipfels von Süden mit Austritt zum südwestlichen schneebedeckten steilen Kouloir. Über die schneebedeckten Felsen der rechten Seite des Kouloirs 70–90 m aufwärts auf den flachen felsig-schneebedeckten Hang und über ihn Aufstieg auf den Pik Oktjabrjonok.
Vom Pik auf Nordwest absteigen über den schneebedeckten flachen, dann steilen 120–150 m hohen Hang rechts vom Felsenriff. Vom Riff — 40 m lange Sportabseilung (durch die Eisfront, Haken!). Weiter über den Schneegrat (Überhänge!), kleine Schnee- und Felsgendarme werden frontal überwunden, unterhalb der Felswand des Pik Pioner austreten. Auf dem Schneegrat nahe der Wand — Biwak, vom vorherigen Biwak — 10–12 Std.
Unter der Wand rechts traversieren (Überhänge!), dann 25–30 m aufwärts über die Spalte (Hakensicherung!) auf die Wand. Über die nassen geneigten 100–120 m hohen Platten der Kante der Wand (Hakensicherung!) und den 40–50 m hohen Schneehang — Aufstieg auf den Pik Pioner.
Vom Pik abwärts nach Osten über den felsig-schneebedeckten Grat mit 40 m langer Abseilung in die Senke des Grats. Aus der Senke über den stark zerrissenen scharfen, stellenweise breiten Grat (Überhänge!) unterhalb des Haupt-Schnee/Eis-Anstiegs des Gerty-Baschi-Gipfels austreten. Über den scharfen 300 m langen, allmählich steiler werdenden Grat Aufstieg auf die Eis-Kuppel und über einfache, brüchige Felsen — Austritt auf den Gerty-Baschi-Gipfel. Vom Gipfel links absteigen über das Schneefeld zum Trud-Pass. Auf dem Pass — Biwak. Vom Biwak am Grat — 8–10 Std. Abstieg und Rückkehr zum Alplager «Besengi» siehe in der Beschreibung 104.
Empfehlungen für die Bergsteiger:
- Anzahl der Teilnehmer — 4–8 Pers.
- Ausgangsbiwak — Koshstan-Pass.
- Zeitpunkt des Aufbruchs — 4–5 Uhr morgens.
- Ausrüstung: Haupttau — 2 × 40 m; Reepschnur — 10 m; Felshaken 12–14; Eishaken — 4–5; Fels-Hammer — 2; Karabiner — 12–14; Steigeisen — 4 Paar; Zelt — 1.
- Biwakplätze — auf dem Koshstan-Pass, am Ost-Schneegrat des Pik Kankaschew, vor dem zweiten und dritten Gendarm des Ostgrats des Pik Kankaschew, vor und hinter den Gendarmen des Ostgrats des Pik Kankahew, auf dem Pik Kankahew, auf allen schneebedeckten Graten und Hängen und auf allen Gipfeln.
- Abstieg vom Trud-Pass nur morgens.
Routen der Aufstiege auf den Pik Kankaschew — 3920 m

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