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  1. Glaw­nja Dy­ch­ta­u über den Zen­tralen Süd­kon­tro­for­sus — 5A kat. sl. (L. Alek­saschin, W. Kop­tew und Ju. Mi­nin — 1. Au­gust 1959).

Der Weg vom Al­plager "Be­sen­gi" bis zum Aus­gangs­biwak auf dem Schutt­kamm unter der Süd­wand des Gip­fels Glaw­nja Dy­ch­ta­u siehe Be­schrei­bung 73.

Vom Schutt­kamm:

  • 170 m auf das Schnee­plateau hin­auf — nach links
  • wei­ter über den Fels-Schnee-Kar­rin­ne Auf­stieg auf eine brei­te Schutt­ter­ras­se, die ent­lang der ge­sam­ten Süd­wand des Mas­si­vs Dy­ch­ta­u ver­läuft

Auf der Ter­ras­se:

  • nach rechts hinter den rech­ten Kon­tro­for­sus des Süd­west­grats
  • dann nach links und hin­auf — nach rechts über den brei­ten Eis-Schnee-Kar­rin­ne (Stein­schlag­ge­fahr!)
  • nach 80–100 m Aus­gang auf Fel­sen auf der lin­ken Sei­te des Zen­tra­len Süd­kon­tro­for­sus des Gip­fels Glaw­nja Dy­ch­ta­u, ober­halb eines klei­nen Schnee­hän­g­en

Wei­ter:

  • über ge­glät­te­te 50-me­ter-schwie­ri­ge und 70-me­ter zer­stör­te Fel­sen mitt­le­rer Schwie­rig­keit (Haken­si­che­rung!) Auf­stieg auf den Zen­tra­len Süd­kon­tro­for­sus
  • über stei­le, mitt­le­rer Schwie­rig­keit ("lo­se" Stei­ne!) Fel­sen des Kon­tro­for­sus — 90 m hin­auf
  • dann 25–30 m über Plat­ten Auf­stieg auf eine Ter­ras­se

Von der Ter­ras­se:

  • 20–25 m hin­auf über eine Fels-Eis-Kar­rin­ne
  • dann über 25–30-me­ter-Plat­ten Auf­stieg auf eine Plat­te­form un­ter dem ers­ten Fels­an­stieg des Kon­tro­for­sus

Von der Plat­te­form (oh­ne Ruck­sack! Haken­si­che­rung!):

  • 15 m hin­auf über die Wand
  • 12–15 m über Plat­ten
  • dann über einen 25-me­te­ri­gen in­ne­ren Win­kel
  • von dem ein 10–12-me­ter-Tra­ver­sie­ren über die Wand nach links auf die Plat­ten
  • und über sie 25 m hin­auf auf eine schie­fe Ter­ras­se — An­stieg

Von der Ter­ras­se:

  • nach links-hin­auf über eine Spal­te zwi­schen Wand und Fels­block
  • dann 6 m nach links über die Wand
  • und 30 m hin­auf über ver­ei­ste Fel­sen in eine Mul­de

Aus der Mul­de:

  • 15 m hin­auf über die Wand
  • dann 60–70 m über Plat­ten auf den Schnee­kon­tro­for­sus

Wei­ter:

  • über den Schnee­grat
  • dann 40 m über schwie­ri­ge Fel­sen
  • und 80 m über einen Eis-Schnee-Hang — Auf­stieg un­ter die Wand des Fels­turms

Den Turm über­win­den über Fel­sen mitt­le­rer Schwie­rig­keit im zen­tra­len Teil der 30-me­te­ri­gen Wand.

Vom Turm:

  • 20-me­te­ri­ge spor­t­li­che Ab­fahrt auf den Schnee-Fels-Grat
  • dann über den Grat und nach 80–100 m, Um­ge­hung des drit­ten Gen­dar­men mit ei­nem 20-me­te­ri­gen Tra­ver­sie­ren rechts, Aus­gang auf den Über­gang

Auf dem Über­gang des Grats — Biwak. Vom Aus­gangs­biwak — 13–15 Std.

Wei­te­rer Auf­stieg auf den Gip­fel Glaw­nja Dy­ch­ta­u über den Süd­west­grat siehe Be­schrei­bung 73.

Ab­stieg über den Weg des Auf­stiegs, Nord­grat oder Zen­tra­len Süd­ka­r­rin­ne siehe Be­schrei­bun­gen der Rou­ten 71 und 83.

Emp­feh­lun­gen für die Berg­stei­ger

  1. Anzahl der Teil­neh­mer — 4–5 Per­so­nen.
  2. Aus­gangs­biwak — Schutt­kamm un­ter der Süd­wand von Glaw­nja Dy­ch­ta­u.
  3. Aus­gangs­zeit — 4–5 Uhr mor­gens.
  4. Aus­rüs­tung: Haupt­seil — 2×40 m; Repschnur Ver­brauch — 10 m; Repschnur für Ab­stieg — 40 m; Fels­haken — 12–15; Eis­haken — 5–6; Fels­ham­mer — 2; Kar­abi­ner — 12–14; Zelt — 1.
  5. Plät­ze für Biwaks — in der Mul­de oder auf dem Schnee­grat nach der Spal­te zwi­schen Wand und Fels­block, auf dem 100–120-me­te­ri­gen An­stieg vor dem 60-me­te­ri­gen Tra­ver­sie­ren nach rechts, un­ter dem fünf­ten Gen­dar­men "Zahn", auf dem Grat un­ter dem Turm des Gip­fels und auf den Ab­stiegs­rou­ten.

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Quellen

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