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2. Warschawa-Pik — Sella-Pik, Traversierung.

Von der Hütte «Dschangi-Kosch» den halbmondförmigen Moränenwall überqueren, auf den Besengi-Gletscher gelangen und sich 30–40 Minuten lang durch die „Tasche“ zwischen der Zone der Uferklüfte und den Südflanken des Warschawa-Piks bewegen, bis der Gletscher flacher wird (Achtung! — Steinschlaggefahr von links, verdeckte Spalten). Nach links führt eine breite Schneerinne, die rechts vom Südgrat des Warschawa-Piks begrenzt wird. Über den Schnee auf der linken Seite der Rinne, dann:

  • nach links über zerklüftetes Felsgelände,
  • hinauf durch eine enge Schneerinne (falls Eis vorhanden ist, über den Felsgrat links der Rinne),
  • auf den Sattel des SW-Grats mit einem Steinturm.

Von der Hütte aus 2 Stunden.

Vom Sattel aus rechts oder direkt auf dem Grat mit gleichzeitiger Sicherung an Vorsprüngen und Knicken des Grats. Den Felsanstieg des Grats vor dem Gipfel links umgehen, auf einem schrägen Sims mit Hakenversicherung, danach 30 m einfacher Fels. Vom Sattel bis zum Warschawa-Gipfel 2 Stunden.

Vom Gipfel auf dem einfachen, sanften Felsgrat gleichzeitig bis zum Einschnitt. Abstieg in den Einschnitt mit Durchziehen des Doppelseils oder Hakenversicherung des Letzten, danach wiederum gleichzeitig auf dem Grat bis zum tiefsten Punkt. Der Aufstieg zum Sella-Pik führt zunächst über einen zerfallenen Felsgrat, danach über einen sanften, sich allmählich verbreiternden Schneegrat. Von hier aus ist bei ungünstigen Wetterbedingungen ein Abbruch der Route auf dem Süd-Ausläufer — Grat — möglich.

Vom Knotenpunkt mit dem Ausläufer:

  • gleichzeitig auf dem scharfen Schneegrat mit Felsausbrüchen,
  • danach auf dem steilen Schnee-Eis-Anstieg (Eishaken) zum Sella-Gipfel.

Vom Warschawa-Pik 2,5–3 Stunden.

Abstieg vom Gipfel nach NO durch die „Tasche“ zwischen Schneegrat und Felsen, danach links vom Gratverlauf auf dem Schnee (Vorsicht — links steigt die Flanke progressiv an, rechts sind Überhänge möglich).

Nach starker Absenkung des Grats:

  • nach rechts hinab über einen Schutt-Sattel,
  • danach über Felsausbrüche und den Schneehang zum Bergschrund.

Falls der Bergschrund breit ist:

  • nach rechts traversieren,
  • dann hinab auf den Gletscher.

Abstieg vom Gipfel: etwa 1 Stunde.

Danach:

  • auf der rechten Seite des Gletschers, um die Südausläufer des Grats Warschawa — Sella herum, bis zur Hütte — 1 Stunde.

Gefahrenstellen:

  • Auf dem Besengi-Gletscher — verdeckte Spalten und Steinschlaggefahr von den Südflanken des Warschawa-Piks
  • In den Rinnen (Abb. 2) — Steinschlaggefahr
  • Auf dem NO-Grat des Sella-Piks — Überhänge nach rechts möglich.

Spezialausrüstung:

  • Felshaken — 5–6 Stück
  • Eishaken — 2–3 Stück
  • Steigeisen — für alle.

Angehängte Dateien

Quellen

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