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Ohne Titel

Pas­port des Auf­stiegs

  1. Klas­se des Auf­stiegs — tech­nisch.

  2. Re­gion des Auf­stiegs — Zen­tral-Kau­ka­sus.

  3. Gip­fel Cha­tyn — 4368 m, Rou­te ent­lang der Dia­go­na­le des "Rhom­bus" der Nord­wand, kom­bi­niert (10. Tschern­osli­wi­na).

  4. 6B-Schwie­rig­keits­gra­d.

  5. Hö­hen­dif­fe­renz — 800 m, Län­ge — 990 m, Län­ge der Ab­schnit­te mit 5B–6B Kat. kompl. — 560 m, mitt­le­re Nei­gung — 63°.

  6. Ge­schla­ge­ne Haken:img-0.jpegund — kei­ne frü­her ge­schla­ge­nen Haken wur­den ge­nützt.

  7. An­zahl der Geh­stun­den — 20 Std.

  8. Ein­mal über­nach­tet auf dem "Flü­gel", halb­lie­gend.

  9. Lei­ter: Ber­schoff Ser­gej Igo­re­witsch — MS­MK, ZMS, Teil­neh­mer: Wor­tow Ju­ri Iwa­no­witsch — MS, Ko­pej­ka Ge­n­na­di Was­sil­je­witsch — KMS, Pas­tuch Wik­tor Iwa­no­witsch — KMS, Ko­wal Alex­an­der Fi­li­ppo­witsch — KMS.

  10. Trai­ner: Schew­tschen­ko Alex­an­der Was­sil­je­witsch — ZTR RSFSR.

  11. Auf­bruch zur Rou­te — 21. Juli 1986 um 6:00 Uhr, auf den Gip­fel — 22. Juli 1986 um 14:00 Uhr, Rück­kehr zur Al­pin­ba­se "Elb­rus" — 23. Juli 1986 um 12:00 Uhr.

  12. Mann­schaft der al­pi­nis­ti­schen Lehr- und Sport­ba­se "Elb­rus".img-1.jpeg

  13. Men­schen

14.00KgysRpo­miKgysN
M-T
Tschern­osem
6 K11.00
+1
10.00
+10.00
20.00
20
20
19.00
19
20
12.00
12
7.00
7.00
5.00-5.30
+ +
4.00
4.00
75
75
4.00
4.00

img-2.jpeg

S­che­ma UIAA

Abschn. — Län­ge — Nei­gung — Schwie­rig­keit — Cha­rak­ter — Zu­stand — HakenVer­satz
kaLän­geGradKa­te­go­rieRe­liefsKEisStan­gen
M
0–I60202Firnfest----
I–23705Eisgut----
2-320505-"--"--2--
3-450404Fel­senmit Eis, ver­schneit3--5
4-520755+-"--"-3--4
5-650856-"--"-8--12
6-740906-"--"-6--10
7-825806-"--"-3--6
8-920856-"--"-3--5
9-1015655+-"--"-2--3
10–II20504-"--"-2-23
II–1251206-"--"-3--I
12–1330806-"--"-3-25
13–1435756-"--"-4-I3
14–1530806-"--"-2-23
15–1650856-"--"-2-15I
16–1720806-"--"-4--2
17–1840605-"--"-3--4
18–1925806-"--"-5--2
19-2035756-"--"-4-I4
20–2120454-"--"-I-2I
21-2280505-"--"-6--10
22-2370454-"--"-5I29
23-2415705+-"--"-2--I
24-25120554-"--"-8-2II
25-2665403Eismit Schnee4I-3
26-2740353Fel­sengut---
Bei der Or­ga­ni­sa­ti­on der Über­nach­tung:3-2-
Ge­samt:86429108
An­mer­kung: Bol­zen

Von frü­he­ren Grup­pen hin­ter­las­sen

img-3.jpegimg-4.jpeg

img-5.jpeg

Be­schrei­bung der Rou­te nach Ab­schnit­ten.

Ab­schnitt: R0–R3. An­nä­he­rung an die Wand nicht kom­pli­ziert. Über­win­dung des Berg­schrunds über ei­ne Eis­wand. Da­nach Eis­hang, be­deckt mit ei­ner dün­nen Schicht Schnee.

3-4

  • Kom­pli­zier­ter Über­gang von Eis auf die Snes­sa­re­w­skaja-Ter­ras­se
  • Fel­sen ver­ei­st
  • Be­we­gung in Ka­loschen

4-5

  • Nach Über­win­dung des mit Eis ge­füll­ten in­ne­ren Win­kels zieht der Er­ste Ka­loschen an

5-6

  • Über­hän­gen­de Wand wird mit­tels "Pen­del" von rechts nach links über­wun­den
  • Da­nach senk­rech­te Wand mit klei­nen Griffen
  • Stei­le ver­ei­ste Spal­te führt auf ei­ne schie­fe Plat­te (güns­ti­ger Platz für Si­che­rung)

6-8

  • In­ne­rer Win­kel mit Kar­nis wird mit Hil­fe von I.T.O. über­wun­den
  • Wei­ter links ent­lang der Wand über­win­den wir über­hän­gen­de Ab­schnit­te über ei­ne klei­ne Spal­te (I.T.O.)
  • Ent­lang des mit Eis ge­füll­ten schma­len Ka­mins An­nä­he­rung an ei­ne klei­ne Plat­te un­ter der Kar­nis

8-10

  • Senk­rech­te Wand mit klei­nen, mit Eis be­deck­ten Grif­fen
  • Klet­tern mit­tels I.T.O. (güns­ti­ger Si­che­rungs­punkt mit Bol­zen)
  • Aus­gang auf die Aba­la­kow-Ter­ras­se über stei­le, ver­gla­ser­te Fel­sen, Typ "Wi­der­stirn"
  • Auf der Ter­ras­se güns­ti­ger Si­che­rungs­punkt

10–11

  • Tra­ver­sie­rung 20 m nach links ent­lang der mit Eis be­deck­ten Plat­te bis zur Flä­che un­ter der Kar­nis mit Bol­zen für die Über­nach­tung
  • Kon­troll­turm
  • In dem Turm wur­de kei­ne No­tiz ge­fun­den

11–12

  • Großer Kar­nis wird von rechts mit Hil­fe von I.T.O. über­wun­den
  • 5 m senk­rech­te "Ge­län­der"

12–13. Glat­te, stei­le Wand en­det mit ei­nem be­que­men Si­che­rungs­punkt mit Bol­zen.

13–15

  • Kar­nis wird links um­gan­gen über ei­ne stei­le, ver­ei­ste in­ne­re Ecke.
  • Wei­ter — ent­lang der Wand mit klei­nen Grif­fen un­ter ei­nen schie­fen, brei­ten Ka­min (Si­che­rungs­punkt in der Luft).
  • Dann — Aus­gang auf ei­ne Plat­te über ei­nen über­hän­gen­den Ka­min mit Bol­zen.

15–16

  • Kar­nis, dann senk­rech­te Wand mit klei­nen, leicht zer­bre­chen­den Grif­fen wird mit Hil­fe von Lei­tern und "Kruik­no­gen" ent­lang der "Bol­zen­strei­fe" über­wun­den.
  • Bol­zen sind ab­ge­hackt, Ösen feh­len; es gibt Ab­schnit­te von 5–7 m Län­ge mit sehr kom­pli­zier­tem Klet­tern.
  • Die­ser Ab­schnitt wird ex­trem vor­sich­tig an­ge­gan­gen we­gen flie­gen­der Stei­ne und leicht ab­brö­ckelnden Kan­ten.
  • Si­che­rungs­punkt in der Luft (Bol­zen, Eis­ha­ken).

I6–I7

  • Über­gang nach rechts und ent­lang des nas­sen in­ne­ren Win­kels (sehr kom­pli­zier­tes Klet­tern) — Aus­gang auf ei­ne Plat­te.
  • Günstiger Platz für Si­che­rung un­ter der Kar­nis.
  • Die­ser Ab­schnitt wird schnell be­gan­gen, da er un­ter ei­ner "Was­ser­dou­sche" von dem schmel­zen­den Schnee auf dem "Dach" von Cha­tyn liegt.

I7–20

  • Be­we­gung auf­wärts — nach links.
  • Tra­ver­sie­rung ent­lang der Plat­ten und Auf­stieg über stark ver­ei­ste, teil­wei­se über­hän­gen­de in­ne­re Win­kel und Ka­mins — Aus­gang auf das "Dach".
  • Un­be­que­me Si­che­rungs­punk­te.
  • Die­ser Ab­schnitt ist be­son­ders schwie­rig we­gen der gro­ßen Men­ge an­ge­wach­se­nen Ei­ses und flie­gen­der Stei­ne.

20-21

  • Nach 20 m — Aus­gang über nicht kom­pli­zier­te, zer­stör­te Fel­sen auf ei­ne Plat­te.
  • Nach Er­wei­te­rung und Aus­gleich der Plat­te or­ga­ni­sier­ten wir be­que­me Plät­ze für ei­ne halb­lie­gen­de Über­nach­tung im Zelt.
  • Für Si­che­rung und Ei­gen­si­che­rung wur­den Bol­zen und Fel­sen­ha­ken ge­schla­gen.
  • Es wur­den ge­spann­te Hand­läu­fe durch das Zelt ge­legt.

21-25

  • Recht kom­pli­zier­te, stark zer­stör­te Fel­sen, wer­den mit äu­ßers­ter Vor­sicht be­gan­gen.
  • Es gibt klei­ne­re Eis­ab­schnit­te, die der Er­ste in Kat­zen über­windet.
  • Be­we­gung nach rechts auf­wärts ent­lang klei­ner Fel­sen­grä­te, die auf den vor­gip­feln­den Grat west­lich des Haupt­gi­pfels von Cha­tyn füh­ren.

25-26

  • Aus­gang auf den Grat über ei­nen nicht stei­len Eis­hang mit 10 cm Schnee­de­cke.
  • Si­che­rung mit­tels Eis­schrau­ben.

26-27

  • Ent­lang des ein­fa­chen Grats 40 m bis zum Gip­fel.
  • Si­che­rung mit­tels Aus­sat­te­lun­gen.

Ab­stieg: Ent­lang des West­grats bis zum k. tr. und wei­ter ent­lang des Usch­bin­ski-Eis­falls auf die "deut­schen Über­nach­tun­gen".

Be­son­de­re Auf­merk­sam­keit galt der Si­che­rung mit­tels Eis­schrau­ben:

  • bei der Über­win­dung der Schwel­le zwi­schen Haupt- und West-Cha­tyn;
  • beim Ab­stieg ent­lang des stark zer­ris­se­nen Usch­bin­ski-Eis­falls.

Quellen

Kommentare

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