
- Nakra über den Rechten Kontraforse der Nordwand (Route von A. Samora, 4B Kat. sl.).
Der Weg vom Alplager "Baksan" (Gruppe von 4 Personen) bis zum Ausgangsbiwak auf den grasbewachsenen Flächen der rechten Moräne des Gletschers Severny Donguzorun ist in der Route 50 beschrieben.
Von der Moräne:
- den Gletscher Severny Donguzorun überqueren
- durch den Bergschrund auf die Felsen des Rechten Kontraforses der Nordwand des Gipfels Nakra gehen
Man kann den Bergschrund rechts auf den Felsen des Nordkontraforses des Nordwest- grates umgehen und über ihm durch eine Schneerinne (Versicherung, Steinschlag, Eisabbrüche!) auf die Felsen des Rechten Kontraforses der Nordwand traversieren.
Über die stellenweise verschneiten Felsen mittlerer Schwierigkeit des Kontraforses mit mehreren kurzen Wänden und kleinen Gendarmes, die rechts umgangen werden:
- Aufstieg (Hakenversicherung!) auf eine Fläche in der Mitte des Kontraforses
Auf der Fläche — Biwak. Vom Ausgangsbiwak 8–10 Std.
Von der Fläche:
- direkt aufwärts über die verschneiten Felsen mittlerer Schwierigkeit des Kontraforses, der stellenweise zu einer Wand wird
- dann über einen eis- und schneebedeckten Hang mit eingelagerten Felsinseln
- höher — aufwärts-rechts über einen steilen eis- und schneebedeckten Hang (Lawinen!) und Platten
- Aufstieg auf den Nordwestgrat des Gipfels rechts vom letzten Gendarm
Von hier:
- links den Gendarm frontal überwinden
- hinter ihm auf eine Fläche gehen
Von der Fläche:
- 40–50 m aufwärts auf dem Grat bis zum felsigen Gipfelturm
- vom Turm Travers nach rechts (Hakenversicherung!)
- dann aufwärts über einfache Felsen
- weiter über einen Schneehang — Aufstieg auf den Gipfel Nakra
Von der Fläche auf dem Kontraforse 8–10 Std.
Abstieg über den Südwest- oder Nordwestgrat ist in den Routen 48 und 49 beschrieben.
Dauer der Route — 4 Tage.
Spezialausrüstung für 4 Personen:
- Hauptseil — 2 × 40 m
- Reepschnur — 2 m
- Felshaken — 8–10
- Eishaken — 3–4
- Felshämmer — 2
- Karabiner — 10
- Steigeisen — 4 Paar
- Zelt — 1
Mögliche Biwakplätze — auf allen Flächen.
"Baksanskaya Dolina", A.F. Naumov
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