Bericht über die zweite Begehung
Route Dulnera, Gipfel Tytyu 2. Westgipfel durch den linken Teil der Südwand des Südkamms.
Vermutete Schwierigkeit: 5B kat. tr.
Multifunktionaler Alpinistenklub "FREELINE", Stadt Pjatigorsk.
Pass
- Klasse: technisch
- Zentralkaukasus, Kullumkol-Tal
- Tytyu 2. Westgipfel durch den linken Teil der Südwand des Südkamms, 4420 m
- Vermutete Schwierigkeit: 5B kat. tr., zweite Begehung
- Höhendifferenz: 920 m, Länge — 1100 m. Länge der Abschnitte mit 5. Schwierigkeitsgrad — 105 m. Länge der Abschnitte mit 6A–6B Schwierigkeitsgrad — 95 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils der Route: 75°. Gesamtroute — 45°.
- Haken auf der Route insgesamt — 0 Stück, davon: Bohrhaken — 0 Stück. Verwendete Haken auf der Route: stationäre Bohrhaken — 8 Stück, davon ITO — 4. entfernbare Bohrhaken — 13 Stück, davon ITO — 9. Insgesamt verwendete künstliche Stützpunkte — 69.
- Arbeitsstunden der Mannschaft: 15 Stunden und 1 Tag.
- Übernachtungen auf der Route machte die Gruppe nicht.
- Leiter:
Aufstieg zu zweit:
- Oleg Wiktorowitsch Schestak — 1. Sportklasse;
- Michail Lwowitsch Popow — 1. Sportklasse.
- Trainer: Nikolai Iljitsch Motijenko — KMS, Instruktor II. Kategorie.
- Aufbruch zur Route: 25. Juli 2007, 6:00 Uhr. Gipfel — 25. Juli 2007, 21:00 Uhr. Rückkehr — 26. Juli 2007, 1:00 Uhr.
- Organisation: MAK FREELINE.
Die rote Linie zeigt die Route von Dulnera. Die gelbe Linie zeigt die Route von Ryschikow mit 5A kat. sl. am 24. Juli 2007 vom Gletscher West-Tyutyusu aus.

Profil der Wand von rechts.

Route von Dulnera. Ansicht von links.

Übersicht über das Aufstiegsgebiet
Der Tytyu-Massiv liegt im westlichen Ausläufer von Dschailik, der als Knotenpunkt für die Täler Tytyu-su, Adyrsu und Tschegem dient. Er liegt zwischen dem Gipfel Dschailik im Osten und dem Gipfel Sullukol im Westen.
Anfahrt zum Gebiet
Von der Stadt Tyrnyaus sind es 30 km bis zum Dorf Werchni Baksan. Von der Straße aus links zum Autoaufzug. Dann 20 km auf einer guten Schotterstraße entlang des Adyrsu-Tals bis zum Alplager Ullutau.
Annäherung an das Basislager
Vom Alplager Ullutau aus 2 km zurückfahren und rechts in das Tal des Flusses Kullumkol einbiegen. Nachdem man ganz am Anfang über eine Holzbrücke auf das linke Flussufer gewechselt ist, geht man 6 km auf diesem weiter bis zu einem steilen Anstieg links zu den "paradiesischen Übernachtungsplätzen". Von den Übernachtungsplätzen aus geht es allmählich aufwärts, wobei man nach links ausholt. Dann biegt der Pfad scharf nach links oben ab und führt auf die Moräne, die den West-Tyutyu-Gletscher links begrenzt. Auf der Moräne gibt es Plätze zum Übernachten.
Annäherung an die Route
Von den Übernachtungsplätzen aus geht man entlang des Gletschers, wobei man ihn allmählich von rechts nach links überquert, in Richtung auf den Gipfel 2. West-Tyutyu. Direkt gegenüber dem Gipfel befindet sich ein ausgeprägter Schnee-Eis-Kar, der zu einer 200 m hohen glatten Wand führt — dem Beginn der Route. Auf dem Gletscher gibt es Spalten.
Gesamtansicht des Gipfels Tytyu 2. Westgipfel am 24. Juli 2007 vom Gletscher West-Tyutyusu aus.

Diagramm des Aufstiegs.
Arbeitszeit: 1 Tag, Arbeitsstunden: 15 (Stand 25. Juli 2007).
Beschreibung der Route
R0–R1. Links vom Schnee-Eis-Kar:
- Aufstieg über Schutthalden aufwärts 70 m;
- dann 50 m über zerstörte Platten;
- weitere 40 m über Schutthalden bis zu einer breiten Schutthalde-Platte.
R1–R2. Beginn des Wandteils der Route, charakteristische Nische 10 m links vom Wandteil der Route von Ryschikow mit 5A kat. sl., gerade aufwärts 15 m, 70°, 5. kat. sl. bis zur Platte. Auf der Platte Station auf Bohrhaken.
R2–R3. Von der Platte aus 12 m, 80°, gerade aufwärts durch eine Spalte, ITO, 6. kat. sl.
R3–R4. Die Spalte teilt sich. Durch die rechte Spalte 11 m, 85–90°, 6. kat. sl., ITO.
R4–R5. 8–9 m durch eine überhängende Spalte bis zur Station, 95°, 6+, ITO, K.T.
R5–R6. 10 m über eine Platte mit Spalte 75–80°, 6. kat. sl., ITO.
R6–R7. Vertikale Spalte 12 m, 90–95°, 6. kat. sl., ITO. Station auf zwei Bohrhaken.
R7–R8. 27 m über eine Platte mit Spalte 75–85°, 6. kat. sl., ITO, Ausgang auf einen Balkon, K.T.
R8–R9. Vom Balkon aus 14–15 m, 80°, 6. kat. sl. durch eine Spalte bis zu einem kleinen Absatz, ITO.
R9–R10. Vom Absatz aus aufwärts und nach rechts durch Spalten und kleine Wände, Ausgang unter eine überhängende Felswand, 40 m, 5. kat. sl.
R10–R11. Unter der Felswand heraus — schwierige Traverse nach links 3 m und weiter durch eine Innenkante, wobei man einen großen Felsbrocken links umgeht, bis zu einer Schneeplatte, 25 m, 4. kat. sl., 60°.
R11–R12. Über die Schneeplatte, auf der linken Seite eines kleinen Grats, und dann über den Grat selbst aufwärts und nach rechts bis zur Wand, 50 m, 35°, 3. kat. sl. Hier Verbindung mit der Route von Ryschikow.
R12–R13. Traverse nach links entlang der Wand über eine stark zerstörte Platte in eine Innenkante und Aufstieg durch sie auf eine Platte, von dort über eine 5 m hohe Wand bis zu einer Schneeplatte, 50 m, 70°, 4. kat. sl.
R13–R14. Über einen Schutthang 50 m in Richtung eines Felsbastions, 15°, 1. kat. sl.
R14–R15. Traverse nach links und abwärts unter dem Bastion bis zu einer Innenkante, 50 m, 1. kat. sl.
R15–R16. Durch die Innenkante Aufstieg 80 m bis zum Vorgipfelhang, 70°, 5. kat. sl., die Innenkante ist mit angewehtem Eis gefüllt.
R16–R17. Über den Hang Aufstieg auf den ersten Grat und weiter über den Grat 150 m bis zum Gipfel.
Taktische Handlungen der Mannschaft
Auf dem Abschnitt R1–R0 entschied sich die Mannschaft, links von der beschriebenen Route aufzusteigen, bedingt durch den Zustand der Schneedecke. Sie stiegen "frontal" über Schutthalden und einen zerstörten Felsbastion auf.
Das Relief des Schlüssels — eine absolut glatte Wand mit einer einzigen breiten Spalte. Den Schlüsselabschnitt teilten sie in zwei Hälften auf — an der ersten Station wechselten sie den Vorsteiger, was auf einer hängenden Station nicht ganz bequem ist, aber beide wollten arbeiten. Die zweite Station wurde nach 25 m eingerichtet. So ist es tatsächlich bequemer wegen der großen Menge an eingesetztem Material. Die ersten beiden Stationen sind hängend.
Ab R4 gibt es alle 4–5 m Bohrhaken.
Die schwierigsten Abschnitte:
- R4–R5 — Überhang;
- R6–R7 — Überhang.
Meist wurden Friends großer und mittlerer Größe verwendet. Aufgrund ihres Mangels musste man mehrmals, nachdem man einen Bohrhaken erreicht hatte, wieder hinuntersteigen und die vorherigen Punkte entfernen.
Die Sicherung erfolgte über stationäre Stationen mit Hilfe zweier Seile. Beim Arbeiten wurden auch "Kruken" verwendet, was das Leben aufgrund der großen Anzahl künstlicher Stützpunkte wesentlich erleichterte.
Empfehlungen
Auf der Route finden sich PETZL-Bohrhaken, es ist ratsam, 8–9 Ösen mitzubringen.
- Am häufigsten wurden Friends großer und mittlerer Größe verwendet — wir empfehlen, 6–7 Stück mitzunehmen. Nützlich sind auch ein Satz Keile. Haken wurden nicht verwendet.
- "Kruken" oder Klemmkeile empfehlen wir für jeden mitzunehmen — sehr bequem für den Sichernden.
- Für eine Seilschaft werden 18–19 Abseilösen benötigt.
- Der Beginn der Route ist leicht an der charakteristischen Nische auf der Schutthalde-Platte in 15 m Entfernung von der Route Ryschikows zu erkennen, und auch die einzige Spalte in der glatten Wand ist von Weitem sichtbar.
Bewertung der Sicherheit der Route
Die Route ist insgesamt nicht steinschlaggefährdet, mit Ausnahme des ersten Abschnitts. Diesen sollte man gemeinsam passieren. Auf dem Schlüssel fallen Steine aufgrund des Überhangs höher vorbei. Nach dem Schlüssel kommen zerstörte Felsen mit "lebendigen" Steinen.
Notiz der Alpinistengruppe des Demchenko-Klubs, 14. Juli 2004.
- Juli 2004.
Die Alpinistengruppe des Demchenko-Klubs, Moskau. Bestehend aus:
- N. E. Solotarewa;
- O. K. Kitschigin;
- S. K. Michailow;
- D. S. Saweljew;
- G. Kotschkow. Hat die Route von Dulnera auf den Gipfel Tytyu 2. Westgipfel durch den linken Teil der Südwand des Südkamms absolviert. Hat die erste Kontrolltour bestanden.

Ukraine Jugend- und Sportbehörde der Gebietsverwaltung Dnipropetrowsk Alpinismus- und Boulderverband der Region Dnipropetrowsk 49000, Dnipropetrowsk, Karl-Marx-Prospekt 65. 8(0562)474166 E-Mail: [email protected]
Um 17:30 Uhr am 25. Juli 2007 vollendete die Alpinistengruppe den Aufstieg auf den Gipfel über den Weg 2–3 Westgipfel auf dem Südkamm (Kristall) (Route) 3B kat. sl.
Zusammensetzung der Gruppe:
- Leiter: Semenowa;
- Teilnehmer: Poznyak A., Martynenko I., Drapak A., Pidnij A., Tkatschenko W., Samarski A.
Entfernt wurde die Notiz der Gruppe von A. D. Ryschikow unter Leitung von N. I. Motijenko vom 25. Juli 2007.
Der Abstieg über den Weg 2–3 begann um 17:36 Uhr.
Wetter: super.
Unterschrift des Leiters: A. D. Ryschikow.
Blick auf die Route mit Bezeichnung der Abschnitte.

Foto 1

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Blick vom Gipfel Tytyu 2. Westgipfel. Kontrolltour.
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