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1. Charakter der Besteigung

1.1. Klasse der Besteigung — Fels. 1.2. Gebiet der Besteigung — Westkaukasus, Nachar-Gebiet. 1.3. Gipfel — B. Nachar, 3780 m, NW-Wand (Route von B. Korablin). 1.4. Schwierigkeitskategorie — 6B. 1.5. Eingeschlagene Haken: 1) für Versicherung — 23; 2) für Schaffung von ИТО — 5; 3) Fels — 23; 4) Eis — 0; 5) Bohrhaken — 1. 1.6. Höhenunterschied — 1000 m. Länge der Abschnitte — 712 m. Durchschnittliche Steilheit — 80°. 1.7. Anzahl der Gehstunden — 37 Stunden. 1.8. Anzahl der Übernachtungen — 2. Davon — 1 sitzend. 1.9. Zusammensetzung der Gruppe: 1) Dorochow B.F. — Leiter, KMS; 2) Pronin A.W. — Teilnehmer, KMS; 3) Malamid W.M. — Teilnehmer, KMS; 4) Rumjanzewa N.A. — Teilnehmer, KMS. 1.10. Trainer der Mannschaft — Sacharow P.P. 1.11. Datum des Aufbruchs — 9. August 1982. Rückkehr — 11. August 1982.

Tabelle

der wichtigsten Merkmale der Aufstiegsroute. Die Aufstiegsroute — Gipfel Bolschoi Nachar über die Nordwestwand, 6B-Kategorie, Route von Korablin B.N., 3780 m hoch.

Höhenunterschied der Route — 1000 m. Davon schwierige Abschnitte — 785 m. Durchschnittliche Steilheit der Route — 80°. img-0.jpeg img-1.jpeg

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img-3.jpegimg-4.jpeg

DatumAbschnittSteilheitLängeCharakter des ReliefsSchwierigkeit (Kat. der Abschnitte)ZustandWetterbedingungenFels-HakenEis-HakenBohrhakenBemerkungen
09.08.R0–R150°60 mSchnee-Eis-Hang am Ende des RannkluftAb 10 Uhr morgens möglich Eis und Steine von der Wandgut
R1–R265°50 mWand4Lose Steine auf den Bänken, Steine und Eis von der Wand und dem Dachdito10Davon 3 Sicherungen.
R2–R365°50 mWand3Dito10
R3–R490°50 mWand mit überhängenden Abschnitten6Monolith15
R4–R560°30 mInnere Ecke4Fels fest5
R5–R620°15 mBank3Dito3
R6–R790°15 mWand5Monolith5
R7–R825 mHorizontale, schmale Bank4Bank vereist6Davon 2 Vorsprünge möglich sitzender Biwak
R8–R980°10 mWand5Fels festgut3
R9–R1020 mHorizontale, schmale Bank4Ditodito5Davon 2 Sicherungen
R10–R1190°7 mInnere Ecke, Travers nach rechts6Monolith, vereiste Felsen21
R11–R1290°25 mInnere Ecke, mit überhängenden Abschnitten6Fels fest10Davon: 2 Sicherungen
R12–R1370°10 mGeneigte Platte4Fels fest2
R13–R1495°15 mInnere Ecke6Fels wie Federn, auch lose4Alle Sicherungen
R14–R1580°15 mWand5Monolith3
R15–R1670°55 mGeneigte Platten5Monolith, Fels vereist16Rechts unter dem Fuß der Wand möglich bequemer Biwak.
R16–R1770°50 mSystem geneigter Bänke5Fels fest, vereist14
R17–R1890°15 mWand5Fels festgut4
R18–R1990°25 mInnere Ecke5Zerstörter Felsdito7
R19–R2070°30 mGeneigte Platte4Fels fest, möglich Eis und Steine vom Dach8Davon: 4 Sicherungen, unbequemer Biwak (sitzend)
10.08.R20–R2195°80 mWandA3Monolith, möglich Eis und Steine vom Dach1030
R21–R2280°50 mWand, mit überhängenden Abschnitten5Fels festgut152 Sicherungen
R22–R2380°100 mWand, mit innerer Ecke, Wand5Fels stark zerstörtgut244 Sicherungen
R23–R2470°150 mWand5Fels vereistGraupel, Wind28Am Ende des Seils unter dem Fuß des Felspfeilers möglich Biwak
R24–R2560°10 mSchnee-Eis-Hang mit Felsinseln (Travers nach rechts oben)4Schnee sauer, unter dem Schnee Eis, Hakenversicherung durch FelsGraupel, Schnee, Wind23Ausgang am Ende auf den Grat, der zum Gipfel führt, Biwak bequem
11.08.R25–R2660°200 mGrat2Verschneiter FelsgutAuf dem Grat Ausgang zum Gipfel.

3. Erläuterungen zur Tabelle der Merkmale

3.1. Die schwierigsten Abschnitte der Route:

  • Innere Ecke (Abschnitte R10–R11 und R11–R12), deren Begehung technisch schwierig ist (geglätteter nasser Fels, Wasser in Form von Regen) — vertikale monolithische Wand mit überhängenden Abschnitten, hauptsächlich mit ИТО.

3.2. Die Route ist im Allgemeinen sicher. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass Lawinen vom "Dach" abgehen können, die teilweise die Abschnitte R20–R21 und den unteren Teil der Route berühren können. Lawinenabgänge werden beobachtet:

  • während Unwetters;
  • bei Wetterwechsel in den Morgenstunden.

Zu Beginn der Route sollte man Lawinen oder Schneelawinen vom Hang * befürchten (die Gruppe beobachtete den Abbruch eines Schneehanges, wobei die Route teilweise von dem abgerutschten Hang betroffen war).

3.3. Die Route zeichnet sich durch Logik, Steilheit und technische Schwierigkeit einzelner Abschnitte aus.

3.4. Eine Gruppe von 4 Personen sollte mindestens 2 Eispickel haben.

4. Empfehlungen für den Abstieg

4.1. Abstieg vom Gipfel bis zur Stelle des 2. Biwaks und weiter auf dem Grat etwa 200 m, dann links in eine breite Felsmulde und weiter links abwärts durch die Mulde (Schwierigkeit nicht höher als 2. Kategorie) — 1–1,5 Stunden. Man sollte sich am linken Rand der Mulde halten.

Hauptorientierungspunkt beim Abstieg: Die Gruppe sollte die Schwelle rechts und den See im Tal gleichzeitig sehen oder nur die Schwelle. Wenn die Gruppe nur den See im Tal sieht, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass sie nicht auf der richtigen Mulde absteigt (auf dem Abstieg gibt es 2 Mulden). Wenn die Gruppe dennoch in die falsche Mulde geraten ist, sollte sie auf den Grat rechts aufsteigen.

Nach 1,5-stündigem Abstieg durch die Mulde und dem Erreichen des flacher werdenden Fels-Schutthanges muss man den Abstieg aus der Mulde nach links auf den Fels-Pfeiler finden und auf ihm auf die Schutthänge (am Ende — 20 m Dülfer-Abseilung durch einen Vorsprung) und weiter auf die Schwelle.

5. Schema der Route in Symbolen der UIAA

img-5.jpeg W. B. Nachar 200 m, 0° BIWAK 2 100 m, 60°, 4 150 m, 70°, 1 100 m, 80° 50 m, 80° 80 m, 95°, A3 BIWAK 1 30 m, 70°, 4 25 m, 90° 15 m, 90° 50 m, 70°, 5 15 m, 80°, 1 14 m, 95°, 6 10 m, 78°, 5 25 m, 90°, 6 7 m, 80°, 1 20 m, –, 4 10 m, 0°, 5 25 m, –, 5 14 m, 95°, 5 15 m, 20°, 1 30 m, 60°, 4 50 m, 90°, 6 50 m, 5° 50 m, 65°, 4 60 m, 50°

Footnotes

  1. img-2.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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