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Abb. 3

1. Aufstieg zum Gipfel Marukh-bashi (3798 m) über den Südostgrat — in der Kategorie der Schwierigkeit (Abb. 3A)

Von der Übernachtung am Süd-Karakai-Gletscher — Aufstieg zur Einsattelung im Südgrat zwischen den Gipfeln Marukh-kaya und Marukh-bashi. Vom Gletscher durch eine Bergschrund und weiter über einen steilen Schneehang 150–170 m (Versicherung!) zu einer Felsinsel und auf ihrer linken Seite bis zum Schneehang über der Felsinsel. Über den Schneehang mit einer Steilheit von 55–60° — Aufstieg 130–150 m (Versicherung!), Ausgang auf den Grat rechts vom ersten Gendarmen und weiter über den Grat bis zum zweiten Gendarmen. Aufstieg auf den zweiten Gendarmen zunächst direkt aufwärts (Plattengestein, Hakenversicherung!), dann 8–10 m unter dem Gipfel des Gendarmes nach links über Bänder und Abstieg auf den Grat. Weiter über den Grat unter Umgehung mehrerer Gendarmen (Versicherung an Vorsprüngen!) — Ausgang in eine schnee- und eisgefüllte Rinne (Steilheit 35–40°, Versicherung!) und durch sie 90 m aufwärts zum „zerrissenen“ Gendarmen. Umgehung des „zerrissenen“ Gendarmes links über Bänder und Ausgang auf den Grat. Weiter über den Grat durch eine Reihe von Gendarmen (teilweise als Reiter) — Heranführung an einen großen Aufschwung mit einer weißen überhängenden Wand. Über die weiße Wand direkt aufwärts 60 m (monolithisches, schwieriges Gestein, Hakenversicherung, 6–7 Haken!) — Ausgang auf den Grat und über einfache Felsen des Grates zum Gipfel. Der Weg vom ersten Gendarmen bis zum Gipfel dauert 4–4,5 Stunden. Abstieg auf dem Aufstiegsweg — 6 Stunden. Abstieg von der weißen Wand und vom zweiten Gendarmen — durch Seilablass. Die Route ist steinschlaggefährdet!

Empfehlungen für die Aufsteigende

  1. Anzahl der Teilnehmer in der Gruppe — nicht mehr als 4 Personen.
  2. Ausgangsbiwak — Moräne am Süd-Karakai-Gletscher.
  3. Zeitpunkt des Aufbruchs vom Biwak — nicht später als 4:00 Uhr morgens.
  4. Spezielle Ausrüstung für eine Gruppe von 4 Personen: a) Hauptseil — 2×30 m; b) Reepschnur zum Verbrauch — 4 m; c) Felshaken — 6–8; d) Eishaken — 3 (in der zweiten Hälfte des Sommers); e) Felsenhämmer — 2; f) Karabiner — 8; g) Steigeisen — 4 Paar (in der zweiten Hälfte des Sommers).
  5. Orte für mögliche Biwaks: 1. — auf dem Grat hinter dem ersten Gendarmen; 2. — hinter dem großen Aufschwung.

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Quellen

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