Bericht

über die Erstbegehung des Westgipfels von Dombai-Ulgen über die Westkante (ca. 5B Kat. Skl.)

Die Besteigung erfolgte in der Zeit vom 17. bis 20. August 1973 durch eine Gruppe bestehend aus:

V. Sukharev — Leiter V. Neborak A. Volkov

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Alibek — 1973 g.img-1.jpeg

Dombai-Ulgen West

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ROUTE DER BESTEIGUNG VON W. DOMBAI-ULGEN WEST ÜBER DIE WESTKANTE. 1–15

BESCHRIEBENE ABSCHNITTE DER BESTEIGUNG:

  • Von der Ptysh-Nachtlagerstelle
  • Über grasbewachsene und Geröllhänge
  • In Richtung des deutlich ausgeprägten Westgrats von W. Dom bai-Ulgen.

Über leichte, brüchige Felsen des Grates bis zu einem großen "Gendarm" 150–200 m. Umgehung des "Gendarms" rechts (in Laufrichtung) über einen leichten Sims — Ausgang zu einer fünf Meter hohen glatten Platte. Neigung der Platte ~70°. (Abb. 1) Überwindung der Platte durch einen Kamin — Ausgang auf den Grat. Über den Grat 200 m Felsen mittlerer Schwierigkeit bis zu einer großen Senke. Um wieder auf den Grat zu gelangen, ist es notwendig:

  • aus der Senke einen 40 m langen Traverse nach rechts auf einem deutlich ausgeprägten Sims durchzuführen;
  • dann eine 15 Meter hohe Wand mit blockartiger Struktur zwischen dem ersten und zweiten "Gendarm" zu überwinden.

Der zweite "Gendarm" des Grates, 18–20 m schwieriges Klettern, wird frontal überwunden. Das Hochziehen der Rucksäcke ist durch scharfe, nach unten gerichtete Plattenvorsprünge erschwert. (Abschnitt 5)

Ein schmaler, 20 Meter langer Grat führt zum dritten "Gendarm". Der "Gendarm" wird auf der rechten Seite über Felsen mittlerer Schwierigkeit passiert (Abschnitt 6). In der Mitte des "Gendarms" ist eine Übernachtung in einer Felsnische möglich, in der ein Zelt Platz findet.

Drei Meter oberhalb der Übernachtungsstelle, auf der rechten Schulter des "Gendarms" (in Laufrichtung):

  • erster Kontrollpunkt (Abb.).

Weiter über Felsen mittlerer Schwierigkeit auf den Grat zum Fuß des vierten "Gendarms". Der "Gendarm" wird passiert, indem man

  • zuerst links vom Grat 7–8 m aufwärts steigt;
  • dann in der Mitte auf einen Sims auf die rechte Seite wechselt.

Von dort aus:

  • 2–3 m absteigen auf der rechten Seite des "Gendarms";
  • den weiteren Aufstieg rechts-aufwärts über den rechten Hang des Hauptkamms fortsetzen — 80 m bis zu einer Plattform unter einem steilen Anstieg des Grates, der eine 70 Meter hohe Wand bildet (Abschnitt 7).

Hier ist eine bequeme Übernachtung möglich. Zu einem großen Absatz am Fuße der Wand sollte man links hinaufsteigen.

Weiter:

  • vom Absatz gerade aufwärts 40 m über einen nicht deutlich ausgeprägten, steilen Innenwinkel mit einem Stöpsel im oberen Teil — auf einen Sims (schwieriges Klettern) (Abschnitt 9);
  • vom Sims gerade aufwärts über die Wand weitere 30 m schwieriges Klettern (Abschnitt 9).

Im oberen Teil der Wand — eine Plattform für ein Zelt.

Von der Plattform über den Grat mittlerer Schwierigkeit 120 m zum Fuß eines großen "Gendarms" — einer der schwierigsten Abschnitte der Route. Das Passieren ist durch die dachziegelartige Struktur der Wand erschwert. Die Höhe des "Gendarms" beträgt 40 m.

Der "Gendarm" wird auf der rechten Seite überwunden (Abschnitt 1). Das Hochziehen der Rucksäcke ist durch scharfe Vorsprünge der "Dachziegel" erschwert, deren scharfe Kanten nach unten gerichtet sind.

Über einen schmalen, steilen Kamin 15 m bis zum Ausgang auf den Grat zum "Schnabel", der ein guter Orientierungspunkt auf der Route ist.

Weiter führt die Route über den Grat mittlerer Schwierigkeit 120 m und dann in das "Tor", das von zwei nebeneinander stehenden "Gendarmen" gebildet wird. Am Fuße der "Gendarme" — 2. Kontrollpunkt.

Über Felsen mittlerer Schwierigkeit 120 m zu einem steilen Abbruch (Abb. 2).

Rechts vom Abbruch — 20 m schwieriges Klettern und weiter auf den Grat. Hier ist eine Übernachtung möglich.

Von der Übernachtungsstelle 250 m über einen schwierigen, brüchigen Grat bis zum Erreichen des Gipfels.

Abstieg über die Route 4B Kat. Skl. über P. TsDSA und den "Dreieck" (auf dem Weg von Sosorov).

TABELLE DER HAUPTCHARAKTERISTIKA DER BESTEIGUNGSROUTE

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Nr. der AbschnitteMittlere NeigungLänge des Abschnitts in mCharakter des ReliefsKat. Skl.Art der Überwindung und der SicherungWetterbedingungen
150°400FelsgratLeichtes KletternGut
265°30Felsplatte, Kamin3Kombinierte Sicherung
355°120Felsgrat4Mittleres Klettern mit Haken-Sicherung
470°20Felsenwand, 5. "Gendarm"5Schwieriges Klettern mit Haken-Sicherung
580°30Felsenwand, 2. "Gendarm"5Schwieriges Klettern (Hochziehen der Rucksäcke)
665°80Felsenwand, 3. "Gendarm"4Mittleres Klettern mit Haken-Sicherung
765°80Felsenwand, 4. "Gendarm"5Schwieriges Klettern mit Haken-Sicherung
870°120Felsenwand5Schwieriges Klettern mit Haken- und kombinierter Sicherung
960°120Felsgrat3Kombinierte Sicherung
1080°40Felsenwand, 5. "Gendarm"5Schwieriges Klettern mit Haken-Sicherung
1165°140Felsgrat4Selbstsicherung
1270°40Felsenwand, 6. "Gendarm" ("Tor")5Mittleres Klettern mit kombinierter Sicherung
1360°120Felsgrat3Mittleres Klettern mit kombinierter Sicherung
1480°30Felsenwand, Abbruch5Schwieriges Klettern mit Haken-Sicherung
1565°240Felsgrat4Mittleres Klettern mit kombinierter Sicherung

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Quellen

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