
Abb. 43
1. Aufstieg zum Gipfel Haupt-Dombai-Ulgen (4040 m) vom Dombaier Sattel (über die Nordkante) — Kategorie 3B Schwierigkeitsgrad (Abb. 43 und 44, links)
Von der Dombaier Lichtung auf dem Pfad, rechts von den Chuchkur-Wasserfällen, zur Ptysh-Nachtquartier. Von Dombai bis zum Ptysh-Nachtquartier 3–4 Stunden.
Vom Ptysh-Nachtquartier auf dem Pfad nach links - hinauf zur linken Moräne des Dombai-Gletschers. Über die Moräne zu den Felsen links auf den Schnee und durch die "Schafsköpfe" auf die rechte Moräne (Gletscherabbruch möglich!). Dann Ausstieg auf die linke Seite des Gletschers. Weiterhin Aufstieg auf der linken Seite des Gletschers, nach 300 m Übergang nach rechts auf einen Felsrücken, über Schutthalden und zerbrochene Felsen in eine nicht breite, rieselnde Rinne und durch sie auf den Dombai-Sattel. Vom Ptysh-Nachtquartier 4 Stunden.
Vom Sattel aufwärts (in Seilschaften!) über Schutthalden und einfache Felsen bis zu einem steilen 20-Meter-Aufschwung, der rechts über steile, geneigte Platten umgangen wird (Hakenversicherung!). Weiterhin auf der rechten Seite des Grates bis zum gelben Aufschwung, der zunächst links und dann rechts passiert wird. Weiterhin geht der Weg über den Grat.
Weiterhin:
- Die folgenden zwei Aufschwünge werden über einen Sims rechts umgangen
- Dann Bewegung auf dem Grat bis zu den Platten
- Über die Platten auf den Gipfel (Hakenversicherung!)
Vom Sattel — 5 Stunden. Abstieg auf dem Aufstiegsweg. Abstieg vom gelben Aufschwung — mittels Seilrutsch.
Abstieg vom Gipfel bis zum Dombai-Sattel — 3 Stunden, vom Dombai-Sattel bis zum Ptysh-Nachtquartier — 2–3 Stunden.
Empfehlungen für die Bergsteiger
- Die Anzahl der Teilnehmer in der Gruppe — nicht mehr als 8 Personen.
- Das ursprüngliche Biwak — Dombai-Sattel.
- Die Zeit des Aufbruchs vom Biwak — nicht später als 5:00.
- Spezialausrüstung für eine Gruppe von 4 Personen: a) Hauptseil 2×30 m; b) Reepschnur zum Verbrauch — 3 m; c) Felsenhaken — 6–7; d) Eishaken — 2; e) Felsenhammer — 1; f) Karabiner — 8; g) Steigeisen — 4 Paare.
- Mögliche Biwakplätze: 1. — unter den Platten auf dem Grat; 2. — auf dem Gipfel; 3. — auf dem Dombai-Sattel.

Abb. 44
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