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Abb. 46

5. Aufstieg zum Gipfel des Ost-Dombai-Ulgen über die Nordostwand — 5B Kategorie Schwierigkeit (Abb. 46)

Von der Dombai-Ebene auf dem Weg über den Chuchchur-Pass, Abstieg in die Schlucht Bu-Ulgen und weiter zur grünen Lichtung unter der Nordostwand des Ost-Dombai-Ulgen — Biwak.

  • Von der Dombai-Ebene 7–8 Stunden.

Eine andere Variante. Mit dem Auto durch Gonachchir bis zur Bu-Ulgen-Ebene und weiter auf dem Weg zur grünen Lichtung unter der Nordostwand des Ost-Dombai-Ulgen — Biwak. Von der Dombai-Ebene 3–4 Stunden.

Vom Biwak zunächst auf der Moräne, dann:

  • nach rechts — hinauf über die Schutthalden
  • weiter über den Hang des Lawinenkegels (Steilheit 40–45°) — Ausgang zu den Felsen der Wand
  • Übergang über die Randkluft
  • Ausgang auf den steilen Felsenhange (Felsen vom Typ "Schafsschädel")
  • Aufstieg über die steilen Felsen des Kontraforts der Nordwand der Bu-Ulgen-"Säge" (in der mittleren und oberen Partie des Kontraforts — Bänder, bewachsen mit Gras).

Von der Randkluft 300–320 m hinauf und 30–35 m links des Kontraforts gibt es einen Platz für ein Biwak. Vom ursprünglichen Biwak — 8–9 Stunden.

Weiter über einfache Felsen zum geneigten Kamin. Durch den Kamin (Pfropfen im Kamin werden links umgangen) 60 m hinauf (Sicherung mit Haken!), dann über gelbe Felsen und weiter über Bänder Ausgang zum Gürtel der schwarzen Felsen. Über die senkrechte, im oberen Teil überhängende Wand der schwarzen Felsen des Gürtels:

  • Aufstieg 30 m nach rechts-hinauf
  • weiter über einen senkrechten, 2 Meter hohen inneren Winkel Ausgang auf ein geneigtes Band (der Erste geht ohne Rucksack, Sicherung ausschließlich mit Haken!)

Von dem Band über geneigte, glatte Platten oberhalb des Gürtels der schwarzen Felsen — Travers nach rechts-hinauf zum Doppel-Schneefeld unter der Zacke an der Ostwand (Sicherung ausschließlich mit Haken!). Oberhalb des Schneefeldes — Platz für ein Biwak. Vom zweiten Biwak — 10–11 Stunden.

Vom Biwakplatz nach rechts — hinauf 200–220 m (Sicherung mit Haken!) über geglättete Felsen und Platten, dann über Bänder zum Felsenvorsprung in der Wand. Umgehung des Vorsprungs von rechts, Aufstieg über eine 30 Meter hohe senkrechte Wand (Sicherung mit Haken!) und weiter hinauf — nach links 200–220 m über Platten und stufenförmige Felsen zu einem nassen, geneigten Band unter einem Schneefeld. Über das Band nach links — 80 Meter Aufstieg. Ausgang auf den Hauptkamm (Sicherung mit Haken!) — Platz für ein Biwak. Vom dritten Biwak 8–9 Stunden.

Vom Kamm Abstieg nach Süden 10–12 m auf ein Band, dann auf der linken Seite des Kamms über die Wand des Aufstiegs direkt hinauf 80 m (steile, stellenweise senkrechte Platten, Sicherung ausschließlich mit Haken!) und Ausgang nach rechts auf den stark zerrissenen Kamm. Über den Kamm Ausgang auf die Verbindungsschneide unter dem Gipfel des Turms des Ost-Dombai-Ulgen.

Der weitere Weg siehe bei der Beschreibung des Aufstiegs auf den Ost-Dombai-Ulgen über die Südwand oder der Traversierung des Massivs Dombai-Ulgen.

Empfehlungen für die Bergsteiger

  1. Anzahl der Teilnehmer in der Gruppe — nicht mehr als 4 Personen.
  2. Ursprüngliches Biwak — grüne Lichtung unter der Nordostwand.
  3. Zeitpunkt des Aufbruchs vom Biwak — 4–5 Uhr morgens.
  4. Spezielle Ausrüstung für eine Gruppe von 4 Personen: a) Hauptseil 2×40 m; b) Verbrauchs-Reepschnur — 25–30 m; c) Felshaken — 25–30; d) Eishaken — 2; e) Fels- hammer — 2; f) Karabiner — 14–16; g) Steigeisen — 4 Paar (in der zweiten Hälfte des Sommers).
  5. Mögliche Biwakplätze: 1. wie im Routenverlauf angegeben; 2. vor dem Felsenvorsprung in der Wand.

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Quellen

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