2.2.6362
Der Gipfel Uzlovaya Dzhuguturlyuchat liegt im GKKh. Dieser Abschnitt des GKKh beginnt am Massiv Amanauz, danach senkt sich der Kamm bis zum selten besuchten Pass "Nauka" und erstreckt sich weiter - zu dem komplexen Relief des vielgipfligen Massivs, das sich mit dem Südgipfel Dzhuguturlyuchat verbindet. Von dort wendet sich der Kamm nach Nordosten zu den Haupt- (3921 m) und Knotengipfeln (3800 m) Dzhuguturlyuchat, von dem ein kurzer Sporn zum Gipfel Mitnikova (3700 m) und weiter zum Ostgipfel Dzhuguturlyuchat (3880 m) abzweigt. Von letzterem verzweigt sich der Sporn:
- nach Norden - zum Gipfel Ine (3409 m)
- nach Westen - zum Westgipfel Dzhuguturlyuchat (3700 m).
Die Massive Dzhuguturlyuchat und Amanauz bilden einen riesigen Zirkus, in dem sich drei Gletscher befinden.
Vom Gipfel Uzlovaya Dzhuguturlyuchat hat der Kamm eine östliche Richtung und verbindet sich mit dem felsigen Gipfel Ptysh (3520 m). Dieser Abschnitt des Kamms ist als Akbeksky bekannt.
Die Route zum Gipfel Uzlovaya Dzhuguturlyuchat führt über den östlichen Grat, der parallel zur Route 3B kat. sl. auf den Gipfel Mitnikova verläuft. Die Route hat einen felsigen Charakter, mit Ausnahme des Anstiegs unter den Grat, der über den Vostochno-Dzhuguturlyuchatskiy Gletscher führt.
Von der a/l "Dombay" zu den Ptyshski Lagerplätzen ist dieser Weg in dem Buch von Kropf (3 Teile) gut beschrieben. Der Aufstieg von den Ptyshski Lagerplätzen auf das Plateau des Vostochno-Dzhuguturlyuchatskiy Gletschers ist über drei breite Couloirs möglich:
- der 1. steigt unter den Hängen der Akbekski Gipfel hinab;
- der 2. - direkt gegenüber den Ptyshski Lagerplätzen;
- der 3. grenzt an den Gipfel Maly Ine.
Der bequemste und näheste Weg führt über den mittleren Couloir, der gegenüber den Ptyshski Lagerplätzen liegt.
Durch den Couloir in seinem linken Teil (rechts Lawine!) und weiter links über eine Stufe und hinauf über "Schafsköpfe" - Ausgang auf den Gletscher. Den Couloir frühmorgens durchqueren und während des Durchquerens auf die obere Partie achten: Steinschlag und Eisschlag sind möglich. Vor dem Ausgang auf den Gletscher sich anseilen. Über den Gletscher links-aufwärts, Spalten umgehend, gelangen wir auf den sanften Teil des Gletschers und von dort rechts - Ausgang auf das Plateau. Über das Plateau aufwärts-rechts in Richtung des östlichen Konforsa des Gipfels Mitnikova auf der linken Seite, über den Schneehang, auf den Sattel. 100-120 m aufwärts entlang des Konforsa vom Sattel - ein bequemer Platz für ein Lager. "Warmlager". Von hier bis zu den Kropf-Lagerplätzen eine Stunde Gehzeit. Beim Aufstieg auf den Gipfel Uzlovaya Dzhuguturlyuchat über den östlichen Grat ist es bequemer, auf den "Warmlagern" zu übernachten. Der Weg von den Ptyshski Lagerplätzen dauert 3,5-4 Stunden.
Vom Biwak am Konfors des Gipfels Mitnikova hinab entlang des Grates auf den Schneehang und von dort querend unter Felsen 150 m - Ausgang in den erweiterten unteren Couloir zwischen Uzlovaya Dzhuguturlyuchat und dem Gipfel Mitnikova. Annäherung an den Bergschrund. Übergang über den Bergschrund - über Felsen (rechts) oder über Schnee (links). Nach dem Bergschrund - über einen steilen Schneehang (45-50°, 60 m) links aufwärts zu den Felsen des östlichen Grates Uzlovaya Dzhuguturlyuchat. Der erste Anstieg des Grates wird rechts umgangen:
- zunächst über steilen Schnee, 60 m;
- dann über Felsen, 30 m - mit Ausgang auf eine breite Schuttstufe (Abb. 1).
Annäherung über die Stufe unter die innere Ecke. Über die rechte Wand der inneren Ecke aufwärts 20-22 m unter überhängende Felsen und Quergang 15-16 m nach rechts über glatte Platten (2), Abb. 1 auf den rechten Grat (Hakenversicherung!, Leitern). Steilheit des Abschnitts zunächst 60°, im oberen Teil 80°. Beim Ausgang auf den Grat in einer Vertiefung des Felsens - Kontrollgur (3), Abb. 1. Von hier aufwärts über die Wand 70°, 12 m (4), Abb. 1 - Ausgang in die innere Ecke (5), Abb. 1 - mit einer Steilheit unten von 85°, im oberen Teil 90°. Länge der inneren Ecke 18-20 m, die oberen 8-10 m praktisch ohne Griffe. Durchqueren mit Hilfe von Leitern und Holzdübeln, die in eine Spalte (6) getrieben werden können, Abb. 1. Abschnitt mit Seilausziehen durchqueren.
Die innere Ecke führt auf den Grat. Über den Grat 15-18 m zu einem acht Meter hohen engen glatten Kamin, durch den:
- aufwärts auf die rechte Seite auf eine Stufe
- dann über eine 20 m hohe Wand direkt aufwärts,
- weiter über Platten (60-65°, 60 m) Ausgang auf die linke Seite des Grates, auf eine Stufe (7), Abb. 2 unter einen steilen Anstieg (Hakenversicherung!).
Die Schuttstufe (7), Abb. 2 scheint auf den ersten Blick sehr bequem für eine Übernachtung zu sein, ist aber tatsächlich aufgrund von Steinschlag gefährlich. Von der Stufe:
- Aufstieg 5 m auf eine andere Stufe,
- von dort Quergang links 10-12 m über glatte Platten auf eine Stufe (8), Abb. 2 (Hakenversicherung!).
Von der Stufe über eine 10 m hohe senkrechte ziegelartige Wand (9), Abb. 2 (keine Risse für Haken) direkt aufwärts - schwieriges Klettern mit begrenzter Anzahl an Griffen - und dann rechts-aufwärts über die äußere Ecke, einen überhängenden Abschnitt (10) umgehend, Abb. 2 - unter überhängende rötliche Felsen auf eine Stufe (11), Abb. 2 und Abb. 3. Länge 40 m, Steilheit 80°. Mit Seilausziehen durchqueren. Hakenversicherung!
Von der Stufe (11), Abb. 3 - aufwärts 2 m und dann Quergang links 12 m unter überhängenden Platten (14), Abb. 3, einen überhängenden Felsen (12) links umgehend, Abb. 3 über eine Spalte (13), Abb. 3 - rechts unter einen Überhang. Von dort links über glatte Platten (15), Abb. 3 - 15-16 m - Ausgang auf eine kleine Stufe (16), Abb. 3. Sehr schwieriges Klettern unter Einsatz von Leitern und Seilausziehen. Hakenversicherung, es gibt Plätze für Holzdübel. Auf der kleinen Stufe kann sich die gesamte Gruppe sammeln.
Von der kleinen Stufe links-aufwärts über glatte Felsen und dann rechts-aufwärts über eine nicht deutlich ausgeprägte innere Ecke 40 m - Ausgang auf den Grat (Hakenversicherung!). Steilheit 60-65°. Auf den Grat gelangen wir in den Fuß eines großen Dreiecks, das von zwei Graten gebildet wird. Hier unter der Wand ein bequemer Platz für eine Übernachtung.
Von hier links-aufwärts über steile 70-Grad-Stufen in Richtung des linken Grates. Bis zum Grat 50 m (Hakenversicherung!). Ausgang auf den Grat und auf ihm,
- 5-6 m hohe senkrechte Wände,
- abwechselnd mit Stufen,
sich rechts in Richtung des Punktes bewegen, an dem sich linker und rechter Grat treffen.
Vom Punkt des Ausgangs auf den Grat bis zum Punkt des Zusammentreffens der Grate - 60-65 m (Hakenversicherung!). Hier eine schräge Stufe (17), Abb. 4.
Von hier über eine senkrechte 15-17 m hohe Wand - Ausgang in eine Mulde (18), Abb. 4, von dort rechts auf einer 8 m hohen senkrechten Wand - Ausgang hinter eine Kante des Grates (19), Abb. 4.
Weiter über steile Felsen im rechten Teil des Grates 150 m bis zum Ausgang unter den vorgipfligen Anstieg. Hier sind die Felsen steil - 70°, aber es gibt viele gute Griffe und Vorsprünge.
Ausgang auf den Grat, Umgehung eines kleinen Gendarmen auf dem Grat links, dann Quergang 10 m rechts über die Wand und über den Couloir - Ausgang auf den Gipfel. Von den "warmen Lagern" bis zum Gipfel - 15-18 Stunden. Die gesamte Route vom Ufer bis zum Gipfel umfasste bei den Erstbesteigern 18 Seile zu je 40 m.
Auf der Route sind 75-80 Haken eingeschlagen. Die Auswahl an Haken ist sehr vielfältig, bis hin zu Holzdübeln. Gruppen, die die Route begehen, müssen unbedingt dabei haben:
- 2 Leitern
- mindestens ein Paar Gummischuhe.
Beim Seilausziehen wurde ein Block zum Seilausziehen verwendet. Abstieg vom Gipfel über die Route 3A kat. sl., beschrieben in dem Buch "Westkaukasus" von F.A. Kropf.

2

| № | Bezeichnung | Mittlere Steilheit (°) | Länge (m) | Charakter des Reliefs | Kat. der Schwierigkeit | Zustand | Wetterbedingungen | Versicherung: Fels | Versicherung: Eis | Versicherung: Schлямбурные | I.T.O.: Fels | I.T.O.: Eis | I.T.O.: Schлямбурные | Zeit, Bedingungen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 45–50 | 150 | Firn | Möglichkeit von Eisschlag | gut | durch Eispickel | ||||||||
| 2 | 60–80 | 36–38 | Platten | 5 | monolitisch | gut | 6 | 2 | ||||||
| 3 | 70–90 | 30–36 | innere Ecke | 5 | monolitisch | gut | 9 | 1 | ||||||
| 4 | 50–70 | 40–45 | Kamin, Grat | 5 | 5 | |||||||||
| 5 | 60–65 | 60 | Platten | 1 | 6 | |||||||||
| 6 | 80 | 65–70 | ziegelartige Wand, äußere Ecke | 5 | 7 | |||||||||
| 7 | 80–90 | 30–35 | glatte Platten mit negativen Abschnitten | 5–6 | 8 | 2 | ||||||||
| 8 | 60–65 | 40 | nicht deutlich ausgeprägte innere Ecke | 5 | 5 | |||||||||
| 9 | 70 | 120 | Grat und mit senkrechter Wand | 5 | 12–14 | |||||||||
| 10 | 90 | 36 | felsige Mulde mit senkrechten Wänden | 5 | 4 | |||||||||
| 11 | 70 | 150 | steile Felsen, gutes Klettern | 4–5 | 10 | |||||||||
| 12 | 40–60 | 40 | Felsen nicht schwierig | 3–4 | 2 |
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