Bericht

Über die Besteigung des Gipfels Delikli-Burun über die Route "Dwoika" 2A Kategorie Schwierigkeit durch das Team der Bergschule "Kategorie Trudnosti" für den Zeitraum vom 28. Oktober 2023 bis 28. Oktober 2023.

I. Berichtsdaten

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Vor- und Nachname, Sportrang des LeitersBaydin Denis Fedorovich 1. Sportrang
1.2Vor- und Nachname, Sportrang der TeilnehmerIvanova Lidiya Vladimirovna 2. Sportrang
1.3Vor- und Nachname des TrainersSitnik Mikhail Aleksandrovich
1.4OrganisationBergschule "Kategorie Trudnosti"
2. Charakteristik des Besteigungsobjekts
2.1GebietKrim
2.2SchluchtJUBK
2.3Nummer des Abschnitts gemäß Klassifizierungstabelle 201310
2.4Name und Höhe des GipfelsDelikli Burun, 550 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten *(1)44.408735, 33.731865
3. Charakteristik der Route
3.1Name der RouteDwoika
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie2A
3.3Grad der Erschlossenheit der RouteErstbegehung
3.4Charakter des Reliefs der RouteFels
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben von Höhenmesser oder GPS)175 m
3.6Länge der Route (in m)280 m
3.7Technische Elemente der Route (gesamte Länge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitskategorien mit Angabe des Reliefcharakters (Eis-Schnee, Fels))I. Schwierigkeitskategorie Fels — 85 m.
II. Schwierigkeitskategorie Fels — 65 m.
III. Schwierigkeitskategorie Fels — 105 m.
IV. Schwierigkeitskategorie Fels — 25 m.
3.8Abstieg vom GipfelÜber einen deutlichen Abstiegspfad zum Beginn der Route
3.9Zusätzliche Charakteristiken der RouteWasser ist auf der Route nicht vorhanden.
4. Charakteristik der Aktionen des Teams
4.1Zeit der Bewegung (Gehstunden des Teams, in Stunden und Tagen)3 Std.
4.2ÜbernachtungenNein
4.3Aufbruch zur Route09:00 28. Oktober 2023
4.4Erreichen des Gipfels12:00 28. Oktober 2023
4.5Rückkehr zum Basislager13:00 28. Oktober 2023
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Vor- und Nachname, E-MailIvanova L.V. ilidiya2002@mail.ru

II. Beschreibung der Besteigung

1. Charakteristik des Besteigungsobjekts

Der Gipfel Delikli Burun ist ein kleiner Felsen, der sich gratartig zum Gipfel Ilyas Kaya fortsetzt.

2. Charakteristik der Route

Die Route verläuft um die beliebte Multipitch-Route "Nesnaika na Lune" herum und kreuzt diese an zwei Abschnitten: 50 m (Übergang über das Relief der I. Schwierigkeitskategorie R4–R5) und 10–12 m (Wand mit Bohrhaken, R5–R6). Die Route ist gleichmäßig, ohne ausgeprägte Schlüsselstellen, mit einfachem, angenehmem Klettern auf ziemlich monolithischem Relief, einfach für die Organisation natürlicher Sicherung. Eine Begehung mit Biwak ist möglich (gute Plattform für 1 Zelt auf R4–R5).

img-0.jpeg

Gelbe Linie — Multipitch-Route "Nesnaika na Lune", rote Linie — Alpin-Route "Dwoika".

Die Aktualität der Route ergibt sich daraus, dass:

  1. Nach Informationen von älteren Kameraden existierte die Alpin-Route, die mit natürlicher Sicherung am Grat begangen wurde, früher, vor der Errichtung der Multipitch-Route "Nesnaika", und entsprach der 2A-Kategorie. Die Multipitch-Route wurde hauptsächlich links der früheren Alpin-Route, auf glatten Platten mit problematischer Organisation natürlicher Sicherung und mit Abschnitten bis zur 6A-Kategorie, errichtet. Beide Linien (Multipitch-Route und die zur Klassifizierung vorgeschlagene Alpin-Route) widersprechen sich nicht.
  2. Im Gebiet besteht ein deutlicher Mangel an Ausbildungsrouten der 2A-Kategorie (2B ist ziemlich häufig), was in den Hochsaisonen zu Warteschlangen auf den vorhandenen Routen führt.
  3. Die Linienführung der Route ist logisch, mit einfacher Orientierung, ziemlich monolithisch, ohne Abschnitte mit "Zerstörung", mit unproblematischer Organisation natürlicher Sicherung.

Technische Charakteristik der Routenabschnitte

AbschnittCharakter des ReliefsSchwierigkeitskategorieLänge, mArt und Anzahl der Haken
R0–R1felsigIII–IV35Steigbügel
R1–R2felsigII–III35Steigbügel
R2–R3felsigII–III20Steigbügel, Station auf Bohrhaken
R3–R4felsigII–III30Steigbügel
R4–R5felsigI50Steigbügel
R5–R6felsigIV20Bohrhaken. Steigbügel, Station auf Bohrhaken
R6–R7felsigIII–IV25Station auf Bohrhaken
R7–R8felsigI, III50Steigbügel, Station auf Bohrhaken
R8–R9felsigII15Steigbügel

3. Charakteristik der Aktionen des Teams

Anmarsch: Aus dem "Tasche" 44.413454, 33.725470 an der Straße entlang der deutlichen Wege und Beschilderungen zur Via Ferrata zum Beginn der Via Ferrata, auf der deutlichen Konsole mit Geländer der Via Ferrata etwa 50 m nach rechts unter die Schlucht. Rechts von der Platte mit den Bohrhaken in der Schlucht beginnt die Route. R0 kann auf dem Geländer der Via Ferrata gemacht werden.

Erforderlich – Seil 50–60 m, Satz mittlerer Friends (0,5–1 nach Black Diamond), mittlere und große Steigbügel, Verlängerungsschlaufen (unbedingt!) 6 Stück Sicherungsbänder. Einschlaghaken sind nicht erforderlich, das Relief ist reich an Steigbügeln.

R0–R1 — 35 m III–IV. Schwierigkeitskategorie, 2 Wändchen von 2–3 m bis 5B, unbedingt Sicherungspunkte verlängern. img-1.jpeg

Auf einfachen Platten zunächst 10 m nach rechts, dann links zur gegliederten Wand zwischen zwei Wacholdern. Über die Wand (Schlüsselstelle, 3 m bis 5B) mit guter Sicherung — zur Bohrhaken-Station der Multipitch-Route. Auf der Station der Multipitch-Route ist eine Platzierung der 1. Seilschaft möglich, für die Gruppe wird empfohlen, eine Station auf eigenen Punkten 3 m höher — in einer kleinen Mulde (reicher, gegliederter Relief und ausreichend Platz für die Platzierung mehrerer Personen) zu errichten.

R1–R2 35 m II–III. Schwierigkeitskategorie. Aus der Mulde Bewegung nach oben-links (auf 10 Uhr) auf einfachen, nicht steilen Platten mit guter Sicherung auf mittleren Friends und mittleren und großen Steigbügeln. Station unter der Wand auf Bohrhaken oder links auf einem Wacholder (vorzuziehen, da weniger Reibung des Seils am Relief).

img-2.jpeg

R2–R3 20 m (unwünschenswert mit vorherigem oder nachfolgendem Abschnitt zu kombinieren, starke Biegungen — Seil läuft schwer), 5 m III, 15 m II. Links vom Wacholder 3 m zum Bohrhaken, nächsten Bohrhaken an der Wand umgehen nach rechts und unten (Bohrhaken nicht einklemmen — starke Reibung, besser eigene Punkte setzen), auf einfachem Relief zur Station auf Bohrhaken. Station auf breiter Konsole auf Bohrhaken neben einem kleinen Wacholder.

img-3.jpeg

R3–R4 30 m, 10 m III, 20 m II. Links vom kleinen Wacholder vorbeigehen und direkt aufwärts auf Platten mit guter Sicherung in den Rissen und Spalten.

img-4.jpeg

R4–R5 50 m I. Auf der horizontalen, grasbewachsenen Konsole zur Arkade (guter Platz für Übernachtung bei windstillem Wetter), auf einfachem Relief rechts am Felsbastion vorbeigehen, Station auf Bohrhaken und eigenen Punkten.

R5–R6 20 m IV. Bewegung nach rechts um den Bastion zur Wand mit häufigen Bohrhaken (10–12 m 5B–5C), nach der Wand links auf der Konsole zur Station auf Bohrhaken.

img-5.jpeg

R6–R7 25 m, 20 m III, 5 m IV. Von der Station links auf der Konsole (nicht sofort aufwärts!), über den Graben treten, in die Innenecke eintreten, aus der Innenecke auf das Wändchen, Bewegung mit natürlicher Sicherung auf kleinen Friends und mittleren Steigbügeln. Station auf Bohrhaken hinter der charakteristischen "Beule".

img-6.jpeg

R7–R8 50 m, 35 m I, 15 m III. Von der Station auf einfachem Relief auf dem horizontalen Grat-Steg mit Bohrhaken (in der Mitte gibt es eine Station auf Bohrhaken), weiter auf einfachen Platten zur Station auf dem Wändchen. Station auf Bohrhaken. Bei starkem Wind Vorsicht — wird weggeweht!

img-7.jpeg

R8–R9 15 m II. Schwierigkeitskategorie. Von der Station auf der Konsole 4 m nach rechts und auf dem System einfacher Innenecken links-aufwärts auf die Yayla.

img-8.jpeg

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen