8.6.2. 3
Pass des Aufstiegs
- Chibinen-Gebirgsmassiv. Zirkus des Berges Chasnatchorr 1194 m. Nr. des Abschnitts der Klassifizierungstabelle: Nr. 8.6
- Name des Gipfels: Chasnatchorr 1194 m, Name der Route — „Barbecue“.
- Vorgeschlagen — 5B Kat. Schl., Erstbegehung.
- Charakter der Route: Fels.
- Höhenunterschied der Route: 470 (nach Höhenmesser)
Länge der Route: 500 m. Länge der Abschnitte:
- V Kat. Schl. — 175 m.
- VI Kat. Schl. — 30 m. Durchschnittliche Steilheit:
- Hauptteil der Route — 87,5°
- gesamte Route — 71°
- Haken, die auf der Route gelassen wurden:
insgesamt — 2; davon Bohrhaken — 2.
Verwendete Haken auf der Route:
- stationäre Bohrhaken — 2 (davon künstliche Aufstiegshilfen — 2)
- entfernbare Bohrhaken — 5 (davon künstliche Aufstiegshilfen — 2). Insgesamt verwendete künstliche Aufstiegshilfen (KA) — 25 Punkte.
- Gehzeit der Mannschaft: 36 Std., 4 Tage
- Leiter: Pankow Maxim Anatoljewitsch, KMS
Teilnehmer:
- Andrejew Arkadi Borissowitsch, 1. Sp. Rang
- Sidorenko Sergei Wassiljewitsch, 1. Sp. Rang
- Orlow Wladimir Alexandrowitsch, Sportrang
- Trainer: Schumilow O.I., MS Tinin J.P., MS
- Aufbruch zur Route: 14. August 2002 Erreichen des Gipfels: 17. August 2002 Rückkehr ins Basislager: 17. August 2002

Allgemeines Foto des Gipfels

Profil der Route (rechts)

In das Tal des Flusses Petreliusa kann man mit einem Geländewagen (Gaz-66 u. ä.) fahren — unbefestigte Straße 15 km vom Sanatorium „Tirvas“. Weiter zu Fuß über den Pass Süd-Chorrgor — guter Pfad, Anmarschzeit 2 Std.


Fotopanorama des Gebiets. Dies ist das Massiv des Berges Chasnatchorr

Zeitplan des Aufstiegs

Technisches Foto der Route

Beschreibung der Route
Anmarsch zum Pass Süd-Chorrgor, von der Basis der KSS aus. Hinter dem Pass — nach links in den Zirkus, unter die Wand. Guter Ort für ein Basislager. (Wasser aus dem See.)
R0–R2: Aufstieg über die Platten bis zu einer riesigen schrägen Bank mit zwei großen Steinen. 100 m. 35° II+ Kat. Schl. Kontrolltour Nr. 1.
R2–R3: Von der Bank durch die Spalte 50 m. 45° III+ Kat. Schl. Guter Ort für eine Station.
R3–R4: Weiter durch die Spalte, die in eine innere Ecke übergeht 50 m. 50° IV Kat. Schl.
R4–R5: Durch die innere Ecke aufwärts auf eine Platte, bis zu einer schrägen Bank 50 m. 60° IV Kat. Schl.
R5–R6: Von der Bank durch die innere Ecke — Kontrolltour Nr. 2. (15 m. 70° V+ Kat. Schl.), die in eine breite Spalte unter mittlere Friends übergeht (35 m. 85° V+ Kat. Schl.), bis zu einer guten Bank. Auf der Bank ist eine Übernachtung möglich.
R6–R7: Schlüsselstelle der Route. Serie von überhängenden Wänden, alle Risse sind taub, Griffe sind klein oder schräg. Es werden Mikrozakladki, dünne Haken und Skyhooks verwendet. 5 m. 85° V, 7 m. 80° V, 3 m. 95° VI, 10 m. 85° V+, 8 m. 95° VI A3e, 6 m. 80° A3e VI, 10 m. 90° A3e VI. Bewegung aufwärts und nach rechts, unter die Überhänge. Auf der Verflachung — halb hängende Station an entfernbaren Bohrhaken. Kontrolltour Nr. 3.
R7–R8: Von der Station durch die Wand aufwärts 10 m. 85° V+, keine Sicherungen. Hinter der Wand feuchte innere Ecke mit tauber Spalte, die unter die Überhänge führt. 15 m. 70° V. Unter dem Überhang — halb hängende Station.
R8–R9: Umgehung des Überhangs nach rechts 7 m. 85° A2 VI. Ausgang aus dem Überhang (3 m. 100° VI), Ausgang auf die Wand mit tauber Spalte, durch sie 15 m. 80° V bis zu einer guten Bank. Kontrolltour Nr. 4.
R9–R10: Durch die innere Ecke aufwärts bis zum Gipfel 50 m. 70° V.
Kontrolltour ist mit Steinen auf dem Plateau ausgelegt, Übernachtung möglich. Felsen auf der Route sind geglättet, viele Spalten für sehr dünne Haken. Gut gehen horizontale Haken und Friends. Niveau des freien Kletterns, das an die Route gestellt wird 6B–6V. Unter den Bedingungen des Polartages (Sommer) ist die Begehung der Route zu zweit im alpinen Stil möglich. Wasser auf der Route gibt es nicht.
Abstieg vom Gipfel: über den westlichen Ausläufer des Berges Chasnatchorr. (Verwendung von alpinistischer Ausrüstung ist nicht erforderlich)
Notausgang von der Route: Auf dem Weg des Aufstiegs.

Arbeit des Ersten auf dem Abschnitt R2–R3

Arbeit des Ersten auf dem Abschnitt R5–R6

Arbeit des Ersten auf dem Schlüsselabschnitt R6–R7

Arbeit an den Sicherungsseilen. Abschnitt R6–R7
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