Be­richt

Über die Be­stei­gung

über den 3. KF des süd­li­chen Teils der Wand

des Zir­kus «Po­jas­ow» am Berg Ta­ch­tar­wum­tschorr (Z) (1144 m)

m)

Route «Zu­bas­tik», (er­ste Be­ge­hung durch Po­tschi­wa­low S., 2004) orig. ZB Kat. sl. Ta­ch­tar­wum­tschorr-Ge­birgs­zug, Chi­bi­ny (26. Au­gust 2012, 2. Be­ge­hung)

A­pa­ti­ty

2016

Pass­port der Be­stei­gung

  1. Kol­sche Hal­bin­sel. Chi­bin­sche Berg­mas­se. Zir­kus «Po­jas­ow». Ab­schnitts­num­mer der Klas­si­fi­zie­rungs­ta­bel­le: 8.6.1

  2. Be­zeich­nung der Route — «Zu­bas­tik», über den 3. KF des süd­li­chen Teils der Wand des Zir­kus «Po­jas­ow» am Ta­ch­tar­wum­tschorr (Z).

  3. Vor­ge­schla­ge­ne ZB Ka­te­go­rie der Schwie­rig­keit (er­ste Be­ge­hung: Po­tschi­wa­low S., 25. Juli 2004).

  4. Cha­rak­ter der Route: Fel­sig (im Win­ter kom­bi­nier­te Route);

  5. Hö­hen­dif­fe­renz — 350 m.

Aus­deh­nung des tech­ni­schen Teils der Route — 480 m; Aus­deh­nung der Ab­schnit­te: II Kat. sl. — 245 m, III Kat. sl. — 100 m, IV Kat. sl. — 95 m;

Mit­t­le­re Steil­heit der Route — 50° (Schlüs­sel­ab­schnit­te bis zu 80°).

  1. Ge­nutz­te «Fels­freun­de» auf der Route:
  • Friends und Stop­per — 41 Stück;
  • Zu­rück­ge­las­sen — 0 Stück.
  1. Be­geh­ungs­zeit der Man­nschaft: 7 Stun­den (oh­ne An­mar­schi und Ab­stieg), An­mar­sch vom M. Wud­jawr-See 1,5 Stun­den.
  2. Lei­ter: Po­tschi­wa­low S. — In­struk­teur 3. Kat.;

Teil­neh­mer: Go­lo­bo­rod­ko A. — 2. sp. Rang; Go­w­dan W. — 2. sp. Rang.

  1. Trai­ner: Iwa­now D.
  2. Zeit auf der Route: Be­ginn der Route — 9:10. Er­rei­chen des Gip­fels — 16:10. Ab­stieg vom Gip­fel: über das Ta­ch­tar­wum­tschorr-Plateau nach Sü­den und wei­ter über den NO-Gra­ten des Ta­ch­tar­wum­tschorr (S) «auf den Lif­ten» in den Zir­kus Ga­ne­schi­na oder über den O-Gra­ten des Ta­ch­tar­wum­tschorr (Z) in den Zir­kus «Ot­ko­la», wei­ter ins Tal des M. Wud­jawr-Sees.
  3. Or­ga­ni­sa­ti­on: Apa­tit­sk-Ki­row­sche Fede­ra­ti­on für Al­pi­nis­mus.
  4. Ver­ant­wort­li­cher für den Be­richt: Go­lo­bo­rod­ko A., goloborodkoalex@gmail.com. Kar­te des Ge­biets (Aus­schnitt)img-0.jpeg

Abb. 1. Kar­te des Ge­biets (Aus­schnitt, Maß­stab — 1:50 000)

Pano­ra­ma des Ge­bietsimg-1.jpeg

  1. 4B, «Golf­strom», Jur­kin A., 2013
  2. 5A, durch die Mit­te der Wand «Po­jas­ow», An­d­re­jew A., 2004
  3. 5A, durch die in­ne­ren Win­kel der Wand «Po­jas­ow», Mu­rin E., 2015
  4. 2B, durch den KF rech­ter­hand der Wand «Po­jas­ow», A­g­ejew N., 2004
  5. 2A, Cou­loir «Zig-Zag», Schu­mi­low O., 1992
  6. 3B orig., «Zu­bas­tik», Po­tschi­wa­low S., 2004. Abb. 2. Zir­kus Ga­ne­schi­na, Fo­to vom M. Wud­jawr-See aus. Abb. 2. Zir­kus Po­jas­ow, Fo­to vom An­stieg aus. Oro­gra­fi­sche Skiz­ze des Ge­bietsimg-2.jpegAbb. 3. Oro­gra­fi­sche Skiz­ze des zen­tra­len Teils der Chi­bi­ny. All­ge­mei­nes Fo­to der Route mit Li­nieimg-3.jpeg

Abb. 4. Rou­ten «Cou­loir «Zig-Zag»» und «Zu­bas­tik»img-4.jpeg

Abb. 5. Li­nie der Route — Frontimg-5.jpeg

Abb. 6. Li­nie der Route — Pro­filimg-6.jpeg

Abb. 7. Skiz­ze der Route in Sym­bo­len der UIAA.

Be­schrei­bung der Route

An­stieg: vom M. Wud­jawr-See An­stieg in den Zir­kus «Po­jas­ow» (di­rek­te Sicht) 1,5 Stun­den.

R0–R1: über mitt­le­ren und fei­nen Schutt 150 m, 25°–30°, I Kat. sl., An­stieg zum Kon­for­sa­ter lin­ker­hand des En­des des Cou­loirs; Kon­troll-Tour №1.

R1–R2: ent­lang der Gren­ze des Kon­for­sa­ters und des Cou­loirs (oder über den Kon­for­sa­ter) 100 m, 35°, II Kat. sl., Aus­gang auf den Grat.

R2–R3: über den Grat 50 m, 35°, II Kat. sl., Aus­gang auf eine große Plat­te. R3–R4: wei­ter über ein­fa­che Fel­sen des Grats 30 m, 45°, III Kat. sl., Plat­te. R4–R5: Tra­ver­sie nach rechts 10 m, 15°, II Kat. sl., über eine klei­ne Plat­te zu einem großen «Zahn», lin­ker­hand des «Zahns» über Riss­sys­te­me und in­ne­re Win­kel 25 m, 70°, IV Kat. sl., Aus­gang auf eine ge­neig­te Plat­te un­ter­halb ei­nes Kar­nis­ses; rechts noch ein «Zahn».

R5–R6: über die ge­neig­te Plat­te Tra­ver­sie nach rechts, 1,5 m Ab­stieg in ein Cou­loir, wei­ter Durch­gang durch das Cou­loir un­ter­halb des «Zahns» («Spe­leo»), wei­ter über Bruch­zo­nen und Plat­ten Aus­gang auf eine große Plat­te: 40 m, 45°, II+ Kat. sl.; Si­che­rung an ei­nem Fels­block.

R6–R7: über einen Riss 15 m, 80°, IV Kat. sl., wei­ter nach lin­ks über Fel­sen 15 m, 45°, II Kat. sl., Aus­gang auf eine klei­ne Plat­te un­ter­halb ei­ner Wand.

R7–R8: über die Wand, wei­ter über Riss­sys­te­me und in­ne­re Win­kel lin­ker­hand des Grats 50 m, 75°, IV Kat. sl., even­tu­ell ITO A1; Aus­gang auf den Grat.

R8–R9: über eine Spal­te 5 m, 70°, III Kat. sl., wei­ter über den Grat 30 m, 50°, II+ Kat. sl., Aus­gang auf eine klei­ne Plat­te, Kon­troll-Tour №2 auf ei­nem Ha­ken.

R9–R10: über den Grat 40 m, 50°, II+ Kat. sl., Aus­gang auf eine große Plat­te (von der Plat­te aus gibt es einen Not­aus­gang auf den Gip­fel nach rechts über eine große schie­fe Plat­te 150 m).

R10–R11: von der Plat­te aus rech­ter­hand ei­nes nicht deut­lich aus­ge­präg­ten Grats des Vor­gip­fel-Kon­for­sa­ters zu­nächst über einen in­ne­ren Win­kel 20 m, 65°, III Kat. sl., dann nach rechts, den in­ne­ren Win­kel kreu­zend 15 m, 75°, IV Kat. sl., Aus­gang auf eine Plat­te (bei na­ssem Wet­ter ist der Durch­gang des zwei­ten in­ne­ren Win­kels pro­ble­ma­tisch und ge­fähr­lich!).

R11–R12: auf der rech­ten Sei­te des Grats 45 m, 60°, III Kat. sl., Aus­gang auf den Gip­fel. Ab­stieg vom Gip­fel: über das Ta­ch­tar­wum­tschorr-Plateau nach Sü­den und wei­ter über den NO-Gra­ten des Ta­ch­tar­wum­tschorr (S) «auf den Lif­ten» in den Zir­kus Ga­ne­schi­na oder über den O-Gra­ten des Ta­ch­tar­wum­tschorr (Z) in den Zir­kus «Ot­ko­la», wei­ter ins Tal des M. Wud­jawr-Sees. Not­ab­stieg: am Be­ginn der Route über den Weg des An­stiegs; im mitt­le­ren Teil über eine brei­te Plat­te nach lin­ks in das Cou­loir «Zig-Zag»; im obe­ren Teil über eine brei­te schie­fe Plat­te nach rechts mit Aus­gang auf das Plateau.

Gip­fel-Kon­troll-Tour am Rand des Plateaus, 150 m west­lich, ge­gen­über dem Cou­loir «Zig-Zag».

Emp­foh­lenes Ma­te­ri­al:

  • Stop­per in grö­ße­ren Grö­ßen in Über­fluss.

Emp­foh­le­ne Be­ge­hungs­zeit (Som­mer) — 7 Stun­den; Fo­to­il­lus­tra­tio­nen der Be­stei­gungimg-7.jpeg

Fo­to 8. Ori­en­tie­rungs­punkt für den Be­ginn der Route — ein gro­ßer schräg lie­gen­der Fels­block

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Fo­to 9. R2–R3 — Be­ginn des Grats

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Fo­to 10. Ab­schnitt R4–R5, Um­ge­hung ei­nes der Kar­nis­se «Zahn»

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Fo­to 11. Ab­schnitt R6–R7, Durch­gang zwi­schen meh­re­ren Kar­nis­sen — «Zäh­nen»

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Fo­to 12. Ab­schnitt R7–R8, sicht­bar ist noch ein «Zahn»

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Fo­to 13. R10 — brei­te Plat­te, in der Mit­te Sicht auf den Ab­schnitt R10–R12

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Fo­to 14. Ab­schnitt R10–R11, Durch­gang durch eine brei­te S-för­mi­ge Riss­sys­tem im in­ne­ren Win­kel

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Fo­to 15. Man­nschaft auf dem Plateau

Quellen

Kommentare

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