Bericht über die Besteigung des Gipfels Eiger (3970 m) über die Route Westflanke der Kategorie der Komplexität durch das Team "Alter Gaul" am 3.–4. August 2019

I. Bericht über den Aufstieg

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, sportlicher Rang des LeitersJakowlew Jewgeni Reingoldowitsch, 1. Sportrang
1.2Name, sportlicher Rang der TeilnehmerStetschenko Wladimir Dmitrijewitsch, KMS; Krjutschkowa Tatjana Nikolajewna, 3. Sportrang
1.3Name des Trainers
1.4OrganisationKlub "Alter Gaul"
2. Beschreibung des Objekts der Besteigung
2.1GebietBerner Alpen
2.2Tal
2.3Nummer des Abschnitts in der Klassifikationstabelle von 201310.3. Alpen
2.4Name und Höhe des GipfelsEiger, 3970 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-Koordinaten *(1)
3. Beschreibung der Route
3.1Name der RouteWestflanke (West Flank)
3.2Vorgeschlagene Kategorie der Komplexität3A (ungefähr)
3.3Grad der Erschließung der Route
3.4Charakter des Reliefs der RouteKombiniert
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS)2320–3970 m
3.6Länge der Route (in m)3000 m
3.7Technische Elemente der Route (Angabe der Gesamtlänge der Abschnitte verschiedener Schwierigkeitsgrade mit Angabe des Reliefcharakters (Eis-Schnee, Fels))I. Kat. Schl. Eis/Fels/Kombination — 1500 m. II. Kat. Schl. Eis/Fels/Kombination — 1000 m. III. Kat. Schl. Eis/Fels/Kombination — 400 m. IV. Kat. Schl. Eis/Fels/Kombination — 100 m. Bewegung auf geschlossenem Gletscher — 0 m. Abstieg mit Dülfer 1 Abschnitt 60 m, aufgeteilt in 3 Abstiege zu je 20 m.
3.8Abstieg vom GipfelAuf dem gleichen Weg
3.9Zusätzliche Merkmale der RouteKein Wasser am Biwak, Struktur der Felsen — zerstörte Platten
4. Beschreibung der Handlungen des Teams
4.1Zeit der Bewegung (Gehstunden des Teams, Angabe in Stunden und Tagen)16 Stunden, 2 Tage
4.2ÜbernachtungenPlattform auf 3000 m Höhe
4.3Aufbruch auf die Route3. August 2019
4.4Erreichen des Gipfels4. August 2019
4.5Rückkehr ins Basislager4. August 2019
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Name, E-MailJakowlew E.R. riso@mail.ru

*(1) Wird nur ausgefüllt, wenn der Gipfel nicht im elektronischen russischen Klassifikator für Routen auf Berggipfel enthalten ist

II. Beschreibung des Aufstiegs

1. Beschreibung des Objekts der Besteigung

1.1. Allgemeines Foto des Gipfels (siehe Anhang) 1.2. Foto des Profils der Route (siehe Anhang)

2. Beschreibung der Route

2.1. Technisches Foto der Route (siehe Anhang) 2.2. Die Nummern der Abschnitte auf dem technischen Foto müssen den Nummern der Abschnitte in Abschnitt 2.3 entsprechen. 2.3. Technische Beschreibung der Abschnitte der Route *(5)

Nr. des AbschnittsCharakter des ReliefsKat. Schl.Länge, mArt und Anzahl der Haken
1Sanfte "Widderstirnen" und Schutthalden1600 m
2Steile, glatte Felsen3200 m
3Schutthalde1300 m
4Steile, monolithische Felsen450 mVerwendung von stationären Perlen
5Zerstörte Felsen1200 m
6Glatte, sanfte Felsen1400 m
7Steile, monolithische Felsen, innerer Winkel350 m
8Zerstörte, schuttige Felsen2500 m
9Steile, monolithische, glatte Felsen450 mVerwendung von stationären Haken
10Zerstörter Grat2300 m
11Steile, zerstörte Felsen3150 m
12Steiler, schneebedeckter Grat2200 m

3. Beschreibung der Handlungen des Teams

3.1. Am Morgen des 3. August 2019 kam das Team bei der Station Eiger-Gletscher an, erreichte nach etwa 2 Stunden Fußweg und einfachen, markierten Felsen den Punkt Rotstock, an dem die Via ferrata von Norden her endet und die eigentliche Route beginnt. Bis zum Mittag erreichten sie das Biwak auf 3000 m Höhe. Vor dem Biwak befand sich ein Abschnitt steiler, teils vertikaler Felsen mit gesicherten, stationären Perlen. Das Biwak war eine gute Plattform, neben der es Platz für ein weiteres Zelt gab. Am Biwak gab es kein Wasser, und man musste etwa 400 m nach rechts zu einem Bach gehen, um Wasser zu holen. Am 4. August 2019 um 7:00 Uhr brach das Team auf. Die Route war teilweise bekannt, da das Team bereits vor 5 Jahren einen Versuch unternommen hatte. Damals musste man wegen zu viel Schnee und einsetzender Schlechtwetterperiode umkehren. Jetzt war der Zustand der Route ideal. Gegen 11:30 Uhr erreichten sie eine sichere Mulde unter einem großen Felsen am Beginn des 11. Abschnitts, wo die Teilnehmerin Krjutschkowa entschied, nicht weiter aufzusteigen. Jakowlew und Stetschenko setzten den Aufstieg fort und erreichten um 12:30 Uhr den Gipfel. Der Abstieg zum Biwak dauerte 5 Stunden, weitere 2 Stunden bis zur Station Eiger-Gletscher.

Nr. des AbschnittsBeschreibungNr. des Fotos
Wird in beliebiger Form mit Beschreibung der Reliefmerkmale, Bewegungsrichtung, Orientierungspunkte auf der Route, Schwierigkeiten, Sicherungsmethoden ausgefüllt

3.2. Foto des Teams auf dem Gipfel am Kontrollturm (siehe Anhang)

3.3. Die Route ist ziemlich lang, überwiegend nicht sehr schwierig. Sie führt größtenteils über glatte Platten unterschiedlicher Steilheit. Bei Schlechtwetter, insbesondere bei Schneefall, kann das Begehen einiger dieser Platten objektiv gefährlich sein. Eine normale Sicherung auf den gefährlichen Abschnitten kann aufgrund der Felsstruktur problematisch sein.

Auf der Route gibt es folgende schwierige Abschnitte:

  • Auf dem steilsten Abschnitt (Abschnitt 4) sind stationäre Perlen befestigt, aber ein Teil ist vertikal, daher müssen die Bergsteiger entsprechend vorbereitet sein, um ihn zu überwinden.
  • Ein weiterer steiler Abschnitt 9 ist mit Sicherungsbolzen-"Hörnern" ausgestattet. Er besteht aus steilen, glatten Platten. Bei Schnee kann dieser Abschnitt objektiv gefährlich sein.
  • Der letzte Abschnitt 12 ist ein ziemlich steiler Schneegrat. Er ist mehr psychologisch als technisch interessant, da er nach rechts in die Nordwand abbricht. Man kann ihn rechts umgehen, indem man steile, zerstörte Felsen erklimmt, was jedoch mehr Zeit erfordert.

Das Hauptproblem auf der Route sieht das Team in Orientierungsproblemen und der Wahl des optimalen Weges. Auf der Route gibt es viele Pfade und Türme, von denen viele vom richtigen Weg wegführen, besonders beim Abstieg. Bei guter Sicht gibt es keine besonderen Probleme, aber bei schlechter Sicht kann die Suche nach der Route zu einem großen Problem für die Bergsteiger werden. Wir würden dringend empfehlen, beim Aufstieg den Track aufzuzeichnen.

Hubschrauber-Rettungsdienst: 1414 112 — ist die einheitliche Telefonnummer für alle Länder der Europäischen Union, unter der man in Notfällen anrufen muss. Die Hauptfunktion des Dienstes 112 besteht darin, denen, die auf dem Gebiet der EU in Not geraten sind, rechtzeitig Hilfe zu leisten. 112 in der Schweiz vereint:

  • Notarzt,
  • Feuerwehr,
  • Polizei.

Der Anruf ist kostenlos. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

2.1. Technisches Foto der Route

img-0.jpeg

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen