
Eiger
Über den Aufstieg über die klassische Route über den Südgrat auf den Eiger (3970 m), 3B Kat. Schwierigkeitsgrad. Region Jungfrau. Berner Alpen, Schweiz.
Moskau 2013
Pass des Aufstiegs
- Alpen. Berner Alpen. Schweiz. Abschnitt gemäß KMR 2013 — 10.3.
- Gipfel Eiger. Höhe 3970 m. Über den Südgrat. Name der Route: Klassische Route über den Südgrat.
- Vorgeschlagen — 3B Kat. Schwierigkeitsgrad. Erstbegehung durch: G. Edward Foster, H. Baumann, U. Rubi, 1876.
- Charakter der Route: kombiniert.
- Höhendifferenz der Route: 320 m (nach Altimeter)
Länge der Route: 3100 m, mittlere Neigung: gesamte Route — 30°
- Hinterlassene "Haken" auf der Route: 0, Verwendet: Friends, закладок — 5 Stück Eisschraube — 1
- Gehende Stunden der Manschaft: 7 Std., Abstieg 7 Std. (bis zur Hütte Mittellegihütte)
- Leiter: A.E. Wolkow — МСМК
Teilnehmer: A.W. Jurkin A.W — МС
- Trainer: A.E. Wolkow (МСМК).
- Ausgang auf die Route von der Hütte Mönchsjochhütte (3651 m)
Route begonnen: 4:00, 25. August 2013. Erreichen des Gipfels: 10:55, 25. August 2013 g. Übernachtung auf dem Abstieg zur Hütte Mittellegihütte (3355 m) Rückkehr zum Basislager (Ort Wengen): 14:00, 26. August 2013. Abstieg vom Gipfel: über den Westgrat durch die Hütte Mittellegi (3355 m) und Bahnhof "Eismeer" auf der Südseite.
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Organisation:
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Verantwortlicher für den Bericht: Jurkin A.W. Elektronische Adresse: s2_aleks@mail.ru
Allgemeines Foto des Gipfels.

Schema der Route der Manschaft. Foto vom Grat zwischen den Pässen Süd- und Nord-Eigerjoch. Foto vom 25. Juli 2013.
Foto des Profils der Route

Profil der Route. Foto vom 19. Juli 2013 von den Hängen des Schilthorn-Gipfels. Überblick über die Region Jungfrau. Berner
Alpen
Kartenschema der Region Jungfrau. Schema vom Website Switzerland.isyours.com entnommen

Schema der Region von der Seite des Aletsch-Gletschers

Foto der Bergregion Jungfrau vom Gipfel Schilthorn. 19. Juli 2013.
Eiger (deutsch: Eiger) — der bekannteste Gipfel in den Berner Alpen (Schweiz). Höhe — 3970 m. Der Eiger ist der östlichste Gipfel in dem Grat, der zur Mönch (4107 m) und weiter zur Jungfrau (4158 m) führt.
Die ersten Erwähnungen des Eigers datieren aus dem dreizehnten Jahrhundert, aber der Ursprung seines Namens ist bisher nicht genau bekannt. Der Eiger liegt in nordost-südwestlicher Richtung und erscheint von diesen Seiten charakteristisch hornartig. Der Gipfel erhebt sich über das Tal Grindelwald — Grund um ganze 3000 m und ist sehr anfällig für das Wetter, das aus Nordwesten kommt.
Der Eiger besteht vollständig aus Kalkstein. Durch den Eiger führt ein Tunnel der Bahnlinie "Jungfrau". Es gibt Bahnhöfe mit Panoramafenstern:
- Im Zentrum der Nordwand (Bahnhof Eigerwand, 2865 m)
- Im unteren Teil der Südwand (Bahnhof Eismeer, 3160 m)
Der erste Aufstieg auf den Eiger wurde am 11. August 1858 von den schweizerischen Führern Christian Almer und Peter Bohren sowie dem Iren Charles Barrington durchgeführt. Die Route führte über den Westhang des Berges.
Die klassischen Routen auf den Eiger sind die Aufstiege über den Ostgrat, Südgrat, Westgrat und den Westhang. Die Nordwand des Eigers gilt als eine der schwierigsten in den Alpen. Der große Höhenunterschied, die vielfältige Oberfläche machen diese Wand attraktiv. Bisher wurden auf sie 32 verschiedene Routen erschlossen. Die geografischen Koordinaten des Gipfels: 46°34′39,04″ N 8°0′18,46″ E. Unsere Manschaft ging eine der klassischen Routen auf den Gipfel — über den Südgrat. Nach der europäischen Klassifikation hat die Route die Kat. Schwierigkeitsgrad: ZS, III (nach französischer Skala AD, III, nach UIAA).
Technische Fotografie der Route
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Tabelle der Schwierigkeitsgrade nach Abschnitten der Route
| Nr. Abschnittes | Länge, m | Neigung, ° | Charakter des Reliefs | Kat. Schwierigkeitsgrad | Anzahl der Haken |
|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | 1500 | 25 | Schnee | I | |
| R1–R2 | 150 | 25 | Schnee | II | |
| R2–R3 | 50 | 30 | Fels | II | |
| R3–R4 | 30 | 60 | Fels | IV | |
| R4–R5 | 50 | 30 | Fels | III | |
| R5–R6 | 50 | 30 | Fels | III | |
| R6–R7 | 25 | 70 | Fels | IV | |
| R7–R8 | 7 | 45 | Fels | III | |
| R8–R9 | 45 | 60 | Fels | IV | |
| R9–R10 | 50 | 45 | Schnee — Eis | III | 1 |
| R10–R11 | 40 | 35 | Schnee | II | |
| R11–R12 | 50 | 30 | Fels | II | |
| R12–R13 | 40 | 60 | Fels | III | |
| R13–R14 | 200 | 25 | Fels — Schnee | II | |
| R14–R15 | 200 | 30 | Fels | II | |
| R15–R16 | 50 | 35 | Schnee | II | |
| R16–R17 | 30 | 50 | Fels | III | |
| R17–R18 | 50 | 35 | Fels | II | |
| R18–R19 | 50 | 40 | Fels | II | |
| R19–R20 | 30 | 45 | Fels | III | |
| R20–R21 | 35 | 70 | Fels | IV+ | 3 |
| R21–R22 | 25 | 65 | Fels | IV | 2 |
| R22–R23 | 45 | 50 | Fels | III | |
| R23–R24 | 50 | 35 | Fels | II | |
| R24–R25 | 50 | 60 | Fels | III | |
| R25–R26 | 50 | 50 | Fels | III | |
| R26–R27 | 50 | 20 | Schnee | II |
Kurze Beschreibung der Begehung der Route nach Abschnitten.
Anmarsch
Von der Hütte Mönchsjochhutte hinunter zum Mönchsjoch (10 Min). Hinter dem Pass gleich der Bergschrund (Übergang über die Schneebrücke in der Mitte) — das Schnee-Eisplatteau beginnt. In der Saison gehen hier zahlreiche Gruppen auf den Fiescherhorn-Gipfel und die benachbarten Gipfel; der Weg führt geradeaus durch die Mitte des Gletschers. Ganz am Anfang gibt es eine Abzweigung nach links auf den Eiger Südpass. Dorthin bewegen.
R0–R1 Den Gletscher überqueren, indem man entlang der östlichen Hänge des Mönch geht. Auf ein kleines Vorgebirge des Ostgrats und weiter in Richtung des Südpasses Eiger (3747 m) aufsteigen. Den Pass nicht besteigen, sondern zum Anfang des langen Grats zwischen:
- Südpass und
- Nordpass Eiger.
Aufmerksamkeit — geschlossene Spalten! 1500 m, 25°, I
R1–R2 Schneegrat 200 m, 25°, II
R2–R3 Auf Felspartien. Teilweise Schnee-Eis. 50 m, 30°, II
R3–R4 Abstieg hinunter über Fels mittelrer Schwierigkeit. Erfordert Organisation einer Station zur Sicherung. 30 m, 60°, IV
R4–R5 Aufstieg über den Felsgrat 50 m, 30°, III
R5–R6 Felsgrat. Sicherung durch Übergänge. 50 m, 30°, III
R6–R7 Abstieg mit Dülfer abseiltechnik bis zu einer kleinen Übergangsstation mit einem Felshaken. 25 m, 70°, IV
R7–R8 Bewegung über den Grat, Sicherung durch Übergänge. An der Station ein Felshaken. 7 m, 45°, III R8–R9 Abstieg über die innere Kante mit Dülfer abseiltechnik bis zum Schneegrat. 45 m, 60°, IV R9–R10 Entlang des Grats hinunter am Schneegrat. Für die Sicherung wurden Eisschrauben verwendet. 50 m, 45°, III R10–R11 Weiterhin bewegt man sich entlang des Grats, umgeht den Felsgrat links. 40 m, 35°, II
R11–R12 Hinunter über den Felsgrat. 50 m, 30°, II R12–R13 Über Fels mittelrer Schwierigkeit hinunter, Sicherung durch einen Metallstift. 40 m, 60°, III
R13–R14 Einfacher Felsgrat, teilweise Schneefelder. Ausgang zum Nordpass Eiger (3614 m):
- 200 m, 25°, II
R14–R15 Über den Felsgrat mit charakteristischen schwarzen Platten. Teilweise auf Schnee:
- 200 m, 30°, II
R15–R16 Den Schneefleck vor einem kleinen Aufschwung überqueren:
- 50 m, 35°, II
R16–R17 Felsaufschwung von der rechten Seite über die innere Kante überwinden. Aufmerksamkeit: lossteine!
- 30 m, 50°, III
R17–R18 Felsgrat 50 m, 35, II R18–R19 Felsgrat 50 m, 40, II R19–R20 Von der rechten Seite auf den ersten Aufschwung aufsteigen und weiter über den Grat bis zu einer kleinen Platte unter dem Bastion. Hier Station auf einem Felshaken 30 m, 45, II
R20–R21 Zuerst 3 m auf der Platte aufwärts und um die Ecke, dann über die Wand in Richtung der inneren Kante. Sicherung durch Kamalotte — закладки. Station auf einer guten Platte (Felshaken) 35 m, 70°, IV+
R21–R22 Weiter aufwärts über die innere Kante zum großen Platz vor dem nächsten Aufschwung des Grats 25 m, 65°, IV
R22–R23 Über einfachen Fels zum Aufschwung gehen, in der Mitte aufwärts zum Auslauf des Grats. Sicherung durch Übergänge. 50 m, 50, III
R23–R24 Über den Grat aufwärts 50 m, 35, II
R24–R25 Von der kleinen Übergangsstation aufwärts und nach rechts zum Kreuz, weiter über den Grat bis zur nächsten guten Platte. 50 m, 60, III
R25–R26 Über den Grat zum Anfang des Schneegrats. "Lose" Steine! 50 m, 45, III
R26–R27 Aufstieg auf den Gipfel über den Schneegrat. Aufmerksamkeit — Gehängeschnee! 50 m, 20, II
Abstieg: Die Manschaft stieg über den Westgrat ab (nicht empfohlen). Die beste Variantte ist der Abstieg über den Weg des Aufstiegs.
Allgemeine Empfehlungen zur Route
Die Route stellt einen langen Grattravers dar. Zuverlässig und logisch. In der Saison wird sie oft begangen, größtenteils steigt man über sie ab, indem man den Aufstieg über den Ostgrat macht. Der Abstieg bei Aufstieg über den Südgrat wird empfohlen, über den Weg des Aufstiegs abzusteigen.
In den Schlüsselpunkten der Route sind Sicherungsstationen und Abseilschlingen eingerichtet:
- auf dem Grat zwischen den Pässen Nord- und Süd-Eigerjoch;
- auf dem Südgrat.
Bei der Begehung der Route durch eine Lehr- und Trainingsgruppe wird empfohlen, einen Satz Felshaken-Friends mitzunehmen.
Fotoillustration des Berichts.

Foto 1. Grat zwischen den Pässen Nord- und Süd-Eigerjoch. Foto vom Südgrat des Eigers. 25. August 2013.

Foto 2. Südgrat des Eigers. Foto vom Nord-Eigerjoch-Pass. 25. Juli 2013.

Foto 3. Abschnitte R17–R19.

Foto 4. Auf dem Südgrat. Abschnitt R15–R16

Foto 5. Abschnitt R19–R21. Schlüsselpunkt der Marikont. Unter dem Bastion sind absteigende Bergsteiger ausländischer Staaten sichtbar.

Foto 6. Abschnitt des Grats R24–R25.

Foto 7. Vorgipfelgrat.

Foto 8. Auf dem Gipfel.
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