
Bericht
Über die Besteigung der klassischen Route durch den SO-Grat auf den Mönch (4107 m), 2A–2B Kat. Schwierigkeitsgrad. Region Jungfrau. Berner Alpen, Schweiz.
Moskau, 2013
Pass der Besteigung
- Alpen. Berner Alpen. Schweiz. Abschnitt nach KMGV 2013 — 10.3.
- Gipfel Mönch (Mönch). Höhe 4107 m. Durch den SO-Grat. Name der Route: Klassische Route durch den SO-Grat.
- Vorgeschlagen — 2A–2B Kat. Schwierigkeitsgrad. Erstbegehung: Christian Almer, K. Kaufmann, U. Kaufmann und S. Porges. 15. August 1857.
- Charakter der Route: kombiniert.
- Höhenunterschied der Route: 500 m (nach Höhenmesser)
Länge der Route: 910 m, durchschnittliche Steilheit: gesamte Route — 37°
- Haken auf der Route: 0, verwendet: Friends — 0
- Gehzeit der Gruppe: 2 Std., Abstieg 1 Std.
- Leiter: A.W. Jurkin — MS
Teilnehmer:
- A.E. Wolkow — MSМК
- Trainer: A.E. Wolkow — MSМК
- Aufbruch zur Route aus dem Basislager: Stunde, Datum, Monat, Jahr
Route begonnen: 4:00, 24. Juli 2013. Gipfel erreicht: 6:00, 24. Juli 2013. Rückkehr ins Basislager: 7:00, 24. Juli 2013. Abstieg vom Gipfel: auf dem gleichen Weg
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Organisation:
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Verantwortlicher für den Bericht: Jurkin A.W. E-Mail: s2_aleks@mail.ru
Allgemeines Foto des Gipfels.

Foto des Gipfels Mönch von den Hängen des Gipfels Rottalhorn. Foto aufgenommen am 23. August 2013.
Foto des Routenprofils

Foto des Routenprofils. Foto aufgenommen von den Hängen des Gipfels Rottalhorn. 23. August 2013.
Übersicht über die Region Jungfrau

Karte-Schema der Region Jungfrau. Schema entnommen von Switzerland.isyours.com

Schema der Region Mönch (Mönch — Mönch). Berggipfel in den Berner Alpen. Ist der dritte Gipfel in der Trias (neben Eiger und Jungfrau) der bekanntesten Berge der Berner Alpen. Über den Mönch verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis in der Schweiz. Dieser Gipfel ist Teil des Bergkamms zwischen:
- Jungfrau und dem Pass Jungfraujoch im Westen,
- Eiger im Osten.
Der Berg liegt westlich von:
- dem Pass Mönchsjoch,
- der Alpenhütte Mönchsjochhütte (3657 m),
und nördlich von:
- Jungfraufirn,
- Ewigschneefäld — zwei Zuflüssen des Großen Aletschgletschers.
Die Nordseite des Berges Mönch bildet eine Stufe über dem Tal Lauterbrunnen.
Ein Tunnel der Zahnradbahn Jungfrau verläuft direkt unter dem Gipfel auf einer Höhe von etwa 3300 m.
Auf den Gipfel stiegen erstmals am 15. August 1857:
- Christian Almer
- Christian Kaufmann
- Ulrich Kaufmann
- Sigismund Porges
Geografische Koordinaten des Gipfels: 46°33′30,24″ N 7°59′50,41″ E. Die Besteigung der Gruppe auf den Mönch erfolgte aus der Hütte Mönchsjochhütte (3627 m), die als Basis für den gesamten Zyklus der Besteigungen in der Region diente. Die Hütte selbst liegt auf dem Aletschgletscher unter den Hängen des Mönchs (4107 m). Der Zugang zur Hütte erfolgte wie folgt: mit der Bahn bis zur Station Jungfraujoch auf dem gleichnamigen Pass (3454 m). Dann zu Fuß auf einem ausgearbeiteten Weg bis zur Hütte (1 Std.). Die Aufstiegsroute ist der klassische Weg auf diesen Gipfel. Ihn gingen erstmals K. Almer, K. Kaufmann, U. Kaufmann und S. Porges im Jahr 1857. Nach der europäischen Klassifikation hat die Route die Schwierigkeitskategorie PD (franz.)
Technisches Foto der
Route
| Abschnitt | Länge, m | Steilheit, ° | Charakter des Reliefs | Kat. Schwierigkeitsgrad | Anzahl der Haken |
|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | 200 | 30 | Felsen | II | |
| R1–R2 | 100 | 35 | Felsen-Schnee-Felsen | II | |
| R2–R3 | 100 | 35 | Felsen | II | |
| R3–R4 | 100 | 30 | Felsen | II | |
| R4–R5 | 60 | 40 | Schnee-Eis | II | |
| R5–R6 | 50 | 50 | Felsen | III | |
| R6–R7 | 50 | 45 | Schnee | II | |
| R7–R8 | 250 | 30 | Schnee | II |
Kurze Beschreibung der Routendurchquerung nach Abschnitten.
Zugang
Von der Hütte Mönchsjochhütte abwärts zum Gletscher zum felsigen Anfang des SO-Grats. In der Saison ist hier ein Pfad ausgetreten, zahlreiche Gruppen (10 Min.) gehen auf dieser Route.
R0–R1 — Aufwärts durch die Felsen entlang des Grats. Stellenweise trifft man auf Schnee-Eis. Ausgang zum meteorologischen Niederschlagsmesser auf der linken Seite des Grats.
- 200 m
- 30
- II
R1–R2 — Aufwärts durch den Grat bis zu einer kleinen Felsenwand. Umgehung auf der linken Seite auf Schnee-Eis, Ausgang auf den ersten Schnee-Grat. Sicherung über die Gratkante. 100 m, 35°, II
R2–R3 — Aufwärts durch den Grat. Sicherung über Eispickel. 100 m, 35°, II R3–R4 — Bewegung entlang des Felsgrats, für die Sicherung ist am Anfang des Grats ein metallener Schaft mit Ring-Kauschen installiert. Sicherung über die Gratkante. 100 m, 30°, II
R4–R5 — zweiter Schnee-Grat. Sicherung über Eispickel. 60 m, 40°, II R5–R6 Bewegung durch die Felsen des Grats. „Schlüsselstelle der Route“. Hier gibt es zwei gleichwertige Varianten des Ausgangs zur Sicherungsstation: eine Variante links — zunächst auf Schnee, dann auf einer kurzen vertikalen Wand; die zweite Variante auf Felsen gleichmäßiger Schwierigkeit des Grats (in der Mitte — rechts). Für die Sicherung sind metallene Schäfte installiert. 50 m, 50°, III
R6–R7 — Schneehang, Sicherung über Eispickel und metallene Schäfte. 45 m, 45°, II. R7–R8 — Nach einer kleinen Senke auf den vorgipfelnahen Schnee-Grat gelangen. Gipfel — Schnee-Eis-Fläche, Stelle der Vereinigung von SO-, SW- und N-Grat. Achtung! Beim Begehen des Grats vor Überhängen (Kaminen) in Acht nehmen! 250 m, 35°, II
Abstieg auf dem gleichen Weg.
Allgemeine Empfehlungen zur Route
Die Route ist logisch und sicher. Sie ist eine der beliebtesten in der Region. Interessant für Ausbildungsbesteigungen, da praktisch alle Arten von Relief vorhanden sind. Für Ausbildungs-Trainingsgruppen wird empfohlen, einen Satz Friends mitzunehmen für die Organisation von Zwischenpunkten.
An Schlüsselstellen der Route (vor dem Ausgang auf den vorgipfelnahen Grat) sind auf Stationen alle 40–50 m Sicherungsanker (Anker in Form von metallenen Schäften mit einer Höhe von 1 m mit Kauschen am oberen Ende) installiert.
Die Route wird oft „aus dem Stand“ begangen:
- man kommt mit dem ersten Zug zur Endstation Jungfraujoch,
- dann zu Fuß auf einem ausgearbeiteten Weg bis zum Anfang des Grats,
- Aufstieg und Rückkehr zurück zur Station mit dem Zug.
Im Falle von schlechtem Wetter kann man in der Hütte Mönchsjochhütte übernachten.
Im unteren Teil des Grats gibt es oft Vereisungen auf den Felsen, in diesem Fall wird empfohlen, Steigeisen anzulegen.
Foto-Illustration des Berichts.

Foto 1. Unterer Teil der Route. Foto vom Weg zur Hütte Mönchsjochhütte. 22. Juli 2013.

Foto 2. Abschnitt R0–R1. Auf dem Grat ist der Niederschlagsmesser sichtbar.

Foto 3. Abschnitt R3–R6. Anfang des Felsgrats.

Foto 4. Abschnitt R5–R6. „Schlüsselstelle der Route. Varianten des Durchgangs“

Foto 5. Abschnitt R6–R7. Schneegrat

Foto 6. Auf dem Gipfel.
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