
Bericht
Besteigung des Matterhorn-Gipfels (4478 m) über den SO-Grat (Furggen), 5A Kat. Schwierigk. Alpen, Gebiet Cervinia, Region Aostatal, Italien
Pass des Aufstiegs
- Walliser Alpen, Italien/Schweiz, Region Aostatal, Cervinia. Abschnitt № 10.3 (nach KGBM 2013)
- Gipfel Matterhorn/Monte Cervino [Matterhorn/Monte Cervino] 4478 m. Über den SO-Grat Furggen (M. Piacenza, J. Carrel, J. Gespard, 1911)
- Schwierigkeitskategorie — 5A (TD (ital.))
- Charakter der Route: Fels
- Höhenunterschied der Route: 1100 m Länge der Route: 1800 m. Länge der Abschnitte: 5. Kat. Schwierigk. – 75 m, 6. Kat. Schwierigk. – 50 m. Durchschnittliche Steilheit: Hauptreil der Route (Turm) — 60°; Gesamte Route — 45°
- Benutzte Haken auf der Route: insgesamt 0; davon Bohrhaken 0
- Gehzeit der Gruppe: 12 Std. (ohne Abstieg)
- Leiter: Aufstieg zu zweit: Jurkin A.W. MS. Fjodorow W.W. KMS
- Trainer: Fjodorow W.W. Jurkin A.W.
- Aufbruch zur Route von der Unterkunft in der Schutzhütte "Bossi": 4:00, 4. August 2016. Erreichen des Gipfels: 16:00, 4. August 2016. Abstieg vom Gipfel: über den NW-Grat (Grat Lion) 4A Kat. Schwierigk.
- Organisation: ZSKA im. Demchenko (Moskau), Tourclub "Abriss" (Iwanowo)
- Verantwortlicher für den Bericht: Jurkin A.W. E-Mail-Adresse: s2aleks@mail.ru
Allgemeine Informationen über das Aufstiegsgebiet
Der Matterhorn-Gipfel, auf den der Aufstieg erfolgte, befindet sich in Westeuropa, in den Walliser Alpen an der Grenze zwischen Italien (Region Aostatal) und der Schweiz (Gebiet Zermatt). Auf den Berg führen etwa 25 Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Die klassischen Aufstiegsrouten führen aus beiden Ländern.
Die Hauptrouten führen über die 4 Hauptkämme:
- SO-Grat Furggen (Furggen)
- SW-Grat Lion oder Italienischer Grat (Cresta del Leone)
- Grat Zmutt (Zmutt)
- Grat Hörnli (Hörnli)
Die Zustiege zum Aufstieg auf der italienischen Seite beginnen im Ort Breuil-Cervinia. Der direkte Aufstieg zur Route, die die Gruppe über den Furggen-Grat ging, erfolgte von der Hütte "Bossi". Die Hauptsaison für Matterhorn-Besteigungen fällt in die Sommermonate.

Blick auf das Matterhorn vom Ort Breuil-Cervinia
Fotopanorama des Gebiets.

Fotopanorama des Matterhorn-Gipfels. Originalfoto S. Egorin. Bezeichnungen auf dem Foto:
- Hütte Abruzzi (Rifugio Duca Degli Abruzzi All'Orionde) 2810 m.
- Hütte Carrel (biv. Jean A. Carrel) (3830 m)
- Hütte Solvay (Solvay) 4003 m
- Hütte Bossi (Biv. Bossi) 3325 m
- Hütte Hörnli (Hörnli), 3260 m.
Kartenskizze des Gebiets

Karte des Gebiets Cervino-Matterhorn. Ministerium für Tourismus des Aostatals (Italien)
Zustieg zum Beginn der Route

Skizze des Zustiegs zum Biwak "Bossi" von der Hütte "Abruzzi". Originalfoto S. Egorin
Vom Ort Breuil-Cervinia aufsteigen zur Hütte Abruzzi, 2810 m. Der Beginn des Weges befindet sich im oberen Teil des Ortes links von der Seilbahn (siehe Wegweiser). Der Aufstieg zu Fuß dauert 3–4 Stunden. Es ist auch möglich, mit einem Geländewagen zur Hütte zu fahren (30–40 Minuten).
Weiter von Abruzzi aufwärts auf dem Weg, der zum Lion-Grat führt, bis zum ersten Anstieg (500–600 m). Hier auf einer großen Terrasse auf den sanften Moränenteil der südlichen Hänge des Matterhorns (Moränen, Geröll, teilweise Schnee) wechseln. Die Bewegung erfolgt in Richtung der Einsattelung am Beginn des Furggen-Grates. Dort befindet sich das Biwak "Bossi" (3325 m), von dem aus normalerweise die Aufstiege auf die Routen SO-Wand und Furggen-Grat erfolgen.
Der letzte Anstieg vor dem Grat führt über einen steilen Schneehang (frühmorgens ist Firn möglich — Steigeisen). Die "Widderstirnen" links oder rechts umgehen. Orientierungspunkt für den Zugang zu den Felsen ist die Grenze zwischen den weißen und grauen Felsbändern. Entlang dieser Grenze links aufwärts in einen kleinen Kessel, der zur Hütte führt. Felsen I–II Kat. Schwierigk., teilweise Geröll, Schnee und Vereisung möglich. Bei schlechtem Zustand des Hanges (starke Verschneidung, Eis auf den Felsen usw.) — Versicherung nutzen. Zeitbedarf von der Hütte Abruzzi — 2–2,5 Stunden.
Zweiter alternativer Weg zum Biwak "Bossi":
- Bewegung vom Ort Breuil-Cervinia entlang der Seilbahn auf den Ski-Pisten.
- Er ist kürzer, aber beim Aufstieg kann man sich in den vielen Wegen und Pisten verirren.
- Daher ist dieser Weg für den schnellen Abstieg in den Ort geeignet.
- Wenn man ihn für den Aufstieg nutzt, ist es ratsam, bei guter Orientierungsfähigkeit der Gruppe (Orientierung nach Trekking-Tafeln und Karte) und bei guter Sicht zu gehen.
Es ist auch möglich, zum Biwak "Bossi" von der Schweizer Seite — aus Zermatt — zu gelangen.
Das Biwak "Bossi" ist ein Metallcontainer für 9 Personen. In der Hütte gibt es:
- Matratzen
- Decken
- Kissen
- einen kleinen Satz lokales Geschirr
Wasser gibt es im Biwak nicht, man muss Schnee schmelzen. Stand 2016 wurden keine Gebühren für die Übernachtung erhoben.

Oberer Teil des Zustiegs zum Biwak "Bossi". Foto vom 3. August 2016.
Gesamtfoto des Gipfels.

Gesamtfoto des Gipfels. Originalfoto S. Egorin.
Bezeichnungen der Routen auf dem Foto:
| № | Gipfel | Höhe | Schwierigkeit | Charakter der Route | Route | Leiter, Jahr der Begehung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Cervino / Matterhorn (CERVINO) | 4478 | 4A (D-) | k | über den SW-Grat (Leone) (Cresta del Leone) | J. A. Carrel, J. Bich, 1865 |
| 2 | 4478 | 4B (D) | k | über den SW-Gegenpfeiler des Tyndall-Gipfels | W. de Amicis und A. Frusta, 1906 | |
| 3 | 4478 | 6 (ED) | k | über die S-Wand des Tyndall-Gipfels | R. Casarotto, J. Grassi, 1983 | |
| 4 | 4478 | 5B (ED-) | k | über den S-"Bastion" des Tyndall-Gipfels | A. Deffeyes, L. Carrel, 1942 | |
| 5 | 4478 | 5B (ED) | k | durch die Mitte der S-Wand | V. de Toni und M. Barmasse, 1983 | |
| 6 | 4478 | 5A (TD) | k | über die S-Wand ("Klassiker") | E. Benedetti, M. Bich, L. Carrel, 1931 | |
| 7 | 4478 | 5B (ED-) | k | über den SW-Grat des Muzio-Gipfels (Muzio) | L. Marcuinaz, I. Muzio, L. Carrel, 1953 | |
| 8 | 4478 | 6A (ED) | k | über die SO-Wand des Muzio-Gipfels "Via Ragini" | D. Lanfranconi, A. Zucchi, 1965 | |
| 9 | 4478 | 5A (D+) | k | über den SO-Grat (Grat Furggen) | M. Piacenza, J. Carrel, J. Gespard, 1911 | |
| 10 | 4478 | 5B (ED) | k | über die O-Wand | E. Benedetti, J. Mazzotti, M. Bich, A. Gespard, L. Carrel, L. Carrel, 1932 | |
| 11 | 4478 | 3B (AD) | k | über den NW-Grat (Grat Hörnli) | M. Croz, F. Douglas, D. Hadow, C. Hudson, P. Taugwalder, E. Whymper, 1865 |
Foto des Routenprofils

Profil der Route. Originalfoto S. Egorin.
Gezeichnetes Profil der Route

Technisches Foto der Route

Technisches Foto des unteren Teils der Route. Foto vom 3. August 2016.

Mittlerer und sichtbarer oberer Teil der Route.
Beschreibung der Schwierigkeitsgrade der Routenabschnitte
| Abschnitt | Länge | Steilheit | Charakter des Reliefs | Kategorie der Schwierigkeit | Anzahl der Haken |
|---|---|---|---|---|---|
| R0–R1 | 200 | 15–30° | Schnee, Firn, Geröll, Eis | 1 | 0 |
| R1–R2 | 30 | 60° | Fels | 4 | 3 |
| R2–R3 | 40 | 70° | Fels | 4 | 5 |
| R3–R4 | 500 | 40° | Fels, Geröll, Schnee | 2 | 0 |
| R4–R5 | 500 | 50° | Felsen | 3 | 0 |
| R5–R6 | 40 | 20° | Felsen, Schnee | 2 | 0 |
| R6–R7 | 40 | 30° | Felsen | 2 | 1 |
| R7–R8 | 50 | 40° | Felsen, Eis | 3 | 2 |
| R8–R9 | 50 | 50° | Felsen | 3 | 2 |
| R9–R10 | 50 | 45° | Felsen | 3 | 1 |
| R10–R11 | 50 | 50° | Felsen | 3 | 2 |
| R11–R12 | 40 | 60° | Felsen | 3 | 3 |
| R12–R13 | 40 | 50° | Felsen, Schnee | 2 | 1 |
| R13–R14 | 50 | 80° | Felsen | 6 | 7 |
| R14–R15 | 25 | 70° | Felsen | 5 | 3 |
| R15–R16 | 50 | 80° | Felsen | 5 | 3 |
| R16–R17 | 40 | 50° | Felsen | 3 | 1 |
| R17–R18 | 30 | 45° | Felsen | 3 | 2 |
| R18–R19 | 40 | 70° | Felsen | 4 | 2 |
| R19–R20 | 70 | 20° | Schnee, Eis, Felsen | 2 | 0 |
Kurze Beschreibung der Routenabschnitte.
R0–R1 Vom Biwak "Bossi" aufwärts zum Beginn des SO-Grates, Bewegung über Schnee, teilweise über Geröll. 200 m 15–30° I.
R1–R2 Rechts aufwärts auf einem schrägen Band zum Winkel und weiter aufwärts über kleine Wände und Bänder. 30 m 60° IV.
R2–R3 Von Station 2–3 m zunächst auf einem inneren Winkel, dann über eine Rippe auf eine kleine Wand. Aufwärts bis zu einem großen nassen inneren Winkel, der von ganz unten kommt (dort ist viel Alpinistenmüll — Reste von Seilen und Schleifen. Dort ist es immer nass, Wasser fließt). In den Ritzen ist Eis möglich. Aufwärts im inneren Winkel bis zur Biegung, dann auf die rechte, sanfte Seite des SO-Grates wechseln. 40 m 70° IV.
R3–R4 Auf der rechten Seite des SO-Grates aufwärts, nicht zu weit auf die O-Wand ausweichen. Relief — schräge Felsbänder, Geröll, "Widderstirnen". Teilweise Schnee möglich. 500 m 40° II.
R4–R5 Von der Einsattelung aufwärts auf dem Grat, weiterhin auf der rechten Seite bleiben. Auf eine Schneeeinsattelung klettern. Von hier aus ist der Beginn des Gipfelturms sichtbar. Rechts von der Einsattelung auf der O-Wand befindet sich ein großer spitzer Gendarm. 500 m 50° III.
R5–R6 Auf der rechten Teil der sanften Einsattelung zum Beginn des Anstiegs. Felsen, teilweise Schnee/Eis. 40 m 20° II.
R6–R7 Rechts aufwärts auf einem breiten Grat. Relief — sanfte Bänder mit Schneeresten. Achtung! Von der oberen Turmspitze können Steine fallen, daher ist von hier bis zum Abbiegen auf die linke Seite unter den Gipfelturm (300 m) der Bereich potentiell steinschlaggefährdet!!! 40 m 30° II.
R7–R8 Aufwärts rechts. Über einen Schneehang auf schräge, glatte, geneigte Platten klettern, dann auf eine kleine Einsattelung zwischen dem spitzen Gendarm und dem Hauptgrat orientieren. 50 m 40° III.
R8–R9 Weiter aufwärts auf einen kleinen Gegenpfeiler und auf Felsen mittlerer Schwierigkeit unter das Fundament des Gipfelturms klettern. 50 m 50° III.
R9–R10 Traversieren links aufwärts auf schrägen, glatten Felsbändern. Steinschlag und Eissturz von oben möglich! 50 m 45° III.
R10–R11 Weiter links aufwärts in Richtung der Schulter des SO-Grates. Auf der Schulter eine gute, große Plattform. Anker. 50 m 50° III.
R11–R12 Weiter rechts aufwärts auf einem schrägen, zerstörten inneren Winkel. Station auf einer Plattform. 40 m 60° III.
R12–R13 Aufwärts rechts auf geneigten Bändern, bedeckt mit losem Gestein, Eis und Schnee. Zum Fuß des steilen Anstiegs gelangen. Station auf der rechten Seite eines großen, vertikalen inneren Winkels auf einer bequemen Plattform (auf der Station Anker + alte Haken). 40 m 50° II.
R13–R14 Von der Station links aufwärts praktisch traversierend bis zum inneren Winkel, der teilweise in Kaminen übergeht. Auf dem Weg befinden sich Anker (3 Stück) und alte Haken. Vom letzten Anker (unter dem Überhang) links aufwärts auf den Grat auf eine Plattform. Station — Anker und Haken (alt). Im Kamin sind Vereisungen und Eiszapfen möglich. 50 m 80° VI.
R14–R15 Rechts um den Überhang herum auf eine kleine Ausbuchtung und dann links aufwärts unter einen großen inneren Winkel. 25 m 70° V.
R15–R16 Aufwärts im steilen inneren Winkel bis zur Plattform und weiter rechts auf einem schrägen inneren Winkel aufwärts. Station auf der Biegung des Grates. 50 m 80° V.
R16–R17 Auf Felsen mittlerer Schwierigkeit aufwärts auf dem Grat. Teilweise Schnee, Eis. 40 m 50° III.
R17–R18 Weiter aufwärts auf dem Grat. Auf eine kleine (5 m) Schneeeinsattelung vor dem letzten Anstieg gelangen. Station auf einer Plattform hinter der Einsattelung auf einem Anker und eigenem "Eisen". 30 m 45° III.
R18–R19 Rechts aufwärts auf eine schräge Plattform, dann links, den Überhang umgehen und aufwärts. Station auf einer guten Plattform vor der Gipfel-Ausflachung. Teilweise alte Haken und Reste von Seilen. 40 m 70° IV.
R19–R20 Die restlichen 5 m Vertikale erklimmen und auf den Schneegrat wechseln, der zum Gipfel führt. Hier mündet auch die Schweizer Route vom Hörnli (mit einer Statue des Hl. Bernhard). Auf dem horizontalen Schneegrat zum Gipfel (gekennzeichnet durch ein großes Kreuz) gehen. 70 m 20° II.
Abstieg von der Route
Der Abstieg kann sowohl auf die italienische Seite (über den Grat Lion) als auch auf die Schweizer Seite (über den Grat Hörnli) erfolgen, je nach geplantem Vorhaben. Auf dem Abstieg kann man in der Hütte "Carrel" (ital.) oder "Solvay" (schweiz.) übernachten.
Empfehlungen zur Route
Die Route ist insgesamt logisch und interessant. Da sie lang und wenig für den Massentourismus ausgestattet ist (nach europäischen Maßstäben), sollte man vor dem Aufstieg die Taktik für Auf- und Abstieg überdenken.
Eine gut vorbereitete Gruppe kann die Route bei gutem Reliefzustand in "leichtem Stil" an einem Tag bewältigen, mit Übernachtung auf dem Abstieg in den Hütten auf den Graten, oder, wenn die Gruppe sehr schnell ist, ist auch eine Übernachtung bereits im Ort möglich.
Es ist ratsam, vor dem Aufstieg die Wettervorhersage für die nächsten ein bis zwei Tage zu überprüfen.
Auf dem gesamten Berg und in der Umgebung funktioniert die Mobilfunkverbindung (Anschlüsse an Schweizer und italienische Anbieter möglich). Notruftelefon — 118 (ital.).
Gefährliche Abschnitte der Route:
- Felszone unter dem Gipfelturm — ohne lange Verzögerungen und mit Beobachtung passieren.
Beim Abstieg beachten, dass in der Hochsaison die Hütten "Carrel", "Solvay" und "Hörnli" überfüllt sein können.
Für die Begehung der Route ist eine entsprechende Ausrüstung für die 5A Kat. Schwierigk. (Satz Friends, Zacken usw.) erforderlich.
Nach Länge und Schwierigkeitsgrad ist die Route vergleichbar mit:
- 5A Kapkov auf den Gipfel Zamok (Fanski-Gebirge);
- 5A auf den Gipfel Passionaria (Route von Polevoj) — diese Route ist kürzer, aber in der Schwierigkeit ähnlich;
- 5A Kalinkin (SKF) auf den Gipfel Zamok (Usunkol).
Fotoillustration des Berichts

Abschnitt R1–R3

Abschnitt R4–R6

Abschnitt R8–R9

Abschnitt R10–R11 — Erreichen der Schulter

Abschnitt R13–R14. Schlüsselstelle der Route

Abschnitt R15–R16. Der Rucksack wurde vom Leiter abgenommen, um das Passieren des Abschnitts zu erleichtern

Abschnitt R19–R20. Gipfelgrat

Auf dem Gipfel
Fotos, die im Bericht verwendet wurden:
- S. Egorin
- A. Jurkin
- W. Fjodorow
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