Bericht

Über die Besteigung des Gipfels Gran Paradiso (4061 m) durch die Mannschaft KAiS MPEI über den Passe Piccolo Paradiso und den Nordostgrat, 3. Schwierigkeitsgrad, Graijische Alpen, Gebiet Valsava (Valle d'Aosta), Nationalpark „Gran Paradiso“.

Leiter: Toporkow A.W.

Älterer Trainer: Korotschkow A.S.

Reisepass der Besteigung

  1. Italien. Graijische Alpen, Gebiet Valsava (Valle d'Aosta), Nationalpark Gran Paradiso. Abschnitt des Klassifikators der Routen auf Berggipfel 10.3.
  2. Gipfel Gran Paradiso (Gran Paradiso) 4061 m über den Passe Piccolo Paradiso und den Nordostgrat (über den Passe Piccolo Paradiso und den NO-Grat).
  3. Erste Begehung: F.T. Wettered mit den Bergführern Laurent Proment und Eliseo Jeantet, 20. Juli 1876.
  4. Vorgeschlagene Schwierigkeit: 3A, Charakter der Route — kombiniert.
  5. Höhenunterschied der Route: 400 m. Länge der Route: 870 m. Länge der Abschnitte: V. Schwierigkeitsgrad — m, VI. Schwierigkeitsgrad — m. Durchschnittliche Steilheit: des Hauptteils der Route (bis zum Passe Piccolo Paradiso) — 30°; der gesamten Route — 20°. GPS-Track der Besteigung und des Abstiegs: https://www.strava.com/activities/1733564054 ↗.
  6. Benutzte Felshaken auf der Route: 19.
  7. Zeit der Mannschaft: 7 Std. 30 Min., ohne Berücksichtigung des Abstiegs.
  8. Leiter: Toporkow Alexander (KMS, Instrukteur 3. Kat.). Teilnehmer: Antipina Natalia (3. Sportklasse), Tretjakowa Wera (3. Sportklasse), Fjodorow Wladislaw (3. Sportklasse), Owtscharenko Irina (3. Sportklasse), Afanassjewa Lena (3. Sportklasse). Trainer: Korotschkow Alexej Semjonowitsch.
  9. Aufbruch zur Route aus dem Biwak (Hütte Chabod): 28. Juli 2018 um 4:00 Uhr. Aufbruch zum Gletscher: 5:30 Uhr. Beginn des Aufstiegs zum Passe Piccolo Paradiso: 7:30 Uhr. Erreichen des Passes Piccolo Paradiso: 8:30 Uhr. Erreichen des Gipfels: 11:30 Uhr. Abstieg vom Gipfel: auf der Route 1B zur Hütte Chabod.
  10. Alpin-Veranstaltung: UTS und Kat. sl. KAiS MPEI „Alpen 2018“.
  11. Verantwortlicher für den Bericht Toporkow A.W., E-Mail-Adresse: toporchillo@gmail.com.

Allgemeines Foto des Gipfels

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  1. Gran Paradiso über den Passe Piccolo Paradiso und den NO-Grat (Route der Mannschaft).
  2. Gran Paradiso über die N-Wand, 4B (C. Bertolone, F. Cappa, G. Giorda, 1958).
  3. Gran Paradiso über die N-Seite und den NW-Grat.
  4. Gran Paradiso über die kF N-Seite und den NW-Grat (F. Locatelli+6, 1974).
  5. Gran Paradiso über den NW-Grat, 3B.
  6. Gran Paradiso über den NW-Grat.

Das Foto wurde von der Hütte Chabod aus aufgenommen.

Technisches Foto der Route

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Das Foto wurde von der Hütte Chabod aus aufgenommen. Der Gipfel selbst ist nicht sichtbar. Zwischen dem sichtbaren höchsten Punkt und dem Gipfel verläuft der Nordgrat.

AbschnittLängeSteilheitCharakter des ReliefsKategorieAnzahl der Punkte
R0–R1250 m30°Schnee und Eis39 Bohrhaken
R1–R2150 m25°Schnee22 Bohrhaken
R2–R3100 m25°Schneegrat1-
R3–R450 m30°Felsen und Schnee21 Felshaken
R4–R55 m90°Felsen43 Felshaken
R5–R615 m45°Felsen33 Felshaken
R6–R7100 m10°Felsbänder1-
R7–R8100 m25°Schneegrat1-
R8–R9100 m30°Felshaken1–32 Felshaken

Foto des Profils der Route

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Kurze Beschreibung der Begehung der Route in Abschnitten

Anmarsch: von der Hütte Chabod auf dem Weg zuerst 100 m hoch, dann steilen Hang traversieren, zum Bach gelangen, den Bach auf einer Brücke überqueren, weiter auf dem Weg zum Moränenkamm gehen. Den Moränenkamm zum Gletscher hinaufsteigen (1,5 Std.). Auf dem Gletscher in Seilschaften in Richtung linke Seite der Wand Gran Paradiso, in Richtung des Eis-Schnee-Hanges zwischen dem Eisserak und der Felsklippe. Der Gletscher ist geschlossen, Spalten. Nicht ganz nach links gehen — mögliche Abbrüche vom Eisserak und den Widderstirnen darunter. Unter die Felsklippe treten (2 Std.).

R0–R1: Eisiger Hang zwischen dem Serak links und der Felsklippe rechts. In Richtung des Felsgrates in der linken Seite der Wand gehen: 250 Meter, Steilheit 30°, 9 Bohrhaken benutzt.

R1–R2: Auf dem Schneehang entlang der Felsen den Bergschrund rechts umgehen, weiter links hoch gehen, auf den Passe Piccolo Paradiso treten (je linker, desto flacher): 150 m, 25°, 2 Bohrhaken (Foto 1).

R2–R3: Auf dem Nordost-Schneegrat mit Überhängen bis zur Felswand hochsteigen: 100 m (Foto 2). R0–R3: 1,5 Std.

R3–R4: Auf einfachen Felsen, vereist, unter den Gendarm treten. Auf einem Sims nach links 50 m gehen: 50 m.

R4–R5: Auf steilen Felsen der IV. Kategorie auf den Gendarm steigen: 5 m, 3 Sicherungen.

R5–R6: Vom Gendarm auf einen flachen Grat absteigen: 15 m, 3 Sicherungen (Foto 3).

R6–R7: Auf dem flachen Grat entlang des Schnees auf einem Felsband gehen: 100 m.

R7–R8: Schneegrat: 100 m.

R8–R9: Felsgrat mit dem Gipfel-Gendarm. Auf den Gipfel-Gendarm auf den Bändern von Süden steigen — dort ist es flacher, es gibt stationäre Sicherungen. Auf dem Gipfel eine Madonnen-Statue (Foto 4).

Vom Passe Piccolo Paradiso bis zum Gipfel (R2–R9): 3 Std.

Abstieg vom Gipfel auf der Route 1B zur Hütte Chabod — 3,5 Std.

Am Tag unserer Besteigung befand sich die Route in einem Zustand nahe dem Ideal: der untere Teil war ein Eishang, bedeckt mit nicht tiefem Schnee. Dies ermöglichte ein leichtes Vorankommen auf dem Schnee und eine sichere Sicherung auf dem Eis unter dem Schnee. Die Felsen waren trocken, kein Aufstiegseis vorhanden. Der Schnee auf den Graten war ziemlich dicht, aber kein harter Firn, was ein sicheres Aufsteigen auf den Schneestufen ermöglichte.

Nach der technischen Schwierigkeit ist die Route vergleichbar mit solchen Routen wie: Piz Sella über die N-Wand, 3 Grate, 3A; Tekettormassiv von Norden, 3A.

Foto-Illustration des Berichts

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Foto 1: Schneehang vor dem Aufstieg zum Passe Piccolo Paradizo. img-4.jpeg

Foto 2: Schneegrat R2–R3, Gendarm sichtbar. img-5.jpeg

Foto 3: Gendarm auf dem NO-Grat. img-6.jpeg

Foto 4: Gipfel.

Quellen

Kommentare

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