1. Klasse — Höhen-Technik.

  2. Zentrale Himalaja.

  3. Everest über den Nordostgrat mit Aufstieg über das Nordsattel (8848 m).

4,5–6B Kat. sl.

  1. Höhendifferenz: 2210 m, Streckenlänge der Route — 5150 m.

Länge der Abschnitte 5 Kat. sl. — 920 m, 6 Kat. sl. — 60 m.

  1. Eingeschlagene Haken:
FelsAbseilhakenEisFirn
26+39*0840+9*
0000
  • — Wiederverwendung bereits eingeschlagener Haken.
  1. Gehzeit der Mannschaft: 33 Std., 4 Tage.

  2. Übernachtungen: 1. – 7000 m, liegend im Zelt; 2. – 7800 m, liegend im Zelt; 3. – 8300 m — liegend im Zelt.

  3. Leiter: Pershin Valery Nikolayevich ZMS

Teilnehmer:

  • Vinogradsky Evgeny Mikhailovich ZMS
  • Timofeyev Sergey Vladimirovich MS
  • Bolotov Alexey Vasilievich MS
  1. Trainer: Pershin Valery Nikolayevich ZMS, Trainer VK

Zakharov Nikolay Nikolayevich MSIC, Trainer VK

  1. Aufbruch zur Route: 15. Mai 1998.

Gipfel: 18. Mai 1998, Rückkehr: 19. Mai 1998. 12. Organisation: Vereinigte Mannschaft der Swerdlowsker, Permer Oblastsportkomitees, des Krasnojarsker Regionsportkomitees und des Sportkomitees von St. Petersburg unter der Leitung von Sedusov Boris Alexandrovich.

Adresse des Swerdlowsker Oblastsportkomitees: 620151, Jekaterinburg, Malyshev-Str. 60, Tel. 51-33-02

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Foto 1. Gruppenfoto auf dem Gipfel. Aufgenommen am 20. April 1998.

— Route der Mannschaft

Zeitplan des Aufstiegs

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Taktische Aktionen der Mannschaft

Hauptfaktoren bei der Entwicklung des taktischen Plans:

  • Notwendigkeit einer guten Akklimatisation;
  • kombinierter Charakter des Reliefs;
  • große absolute Höhe des Gipfels;
  • instabiles Wetter im Aufstiegsgebiet.

Eine Besonderheit bei Aufstiegen im Himalaja ist, dass Teilnehmer einer Expedition, die eine "Erlaubnis" (Permits) für den Gipfel erhalten haben, nicht auf benachbarte Gipfel aufsteigen dürfen. Eine gute Akklimatisation wird durch abwechselnde Aufstiege auf der Aufstiegsroute mit Erholung im Basislager erreicht. Gleichzeitig wird die Aufstiegsroute vorbereitet.

Durchführung des taktischen Plans:

  • Vorbereitung der Route durch die gesamte Expedition und Organisation des Lagers Nr. 1 auf dem Nordsattel, des Lagers Nr. 2 auf einer Höhe von 7800 m;
  • eine lange Periode schlechten Wetters Anfang Mai verhinderte die Einrichtung des Lagers Nr. 3 auf einer Höhe von 8300 m;
  • die Vorhut der vier Teilnehmer der Expedition richtete auf ihrem Weg zum Gipfel das Lager Nr. 3 ein, konnte aber den Aufstieg auf den Gipfel oberhalb der 1. Stufe aufgrund des schlechten Zustands der Route nach dem schlechten Wetter und Zeitmangel nicht abschließen;
  • der Aufstieg wurde von der zweiten Gruppe von vier Teilnehmern einen Tag später mit Sauerstoff ab einer Höhe von 8300 m durchgeführt.

Die Mannschaft verfügte über eine ausreichende Ausrüstung, um die Sicherung auf allen Formen des Bergreliefs zu gewährleisten, einen Medikamentenkoffer mit der notwendigen Ausstattung, zuverlässige "Kanchenjanga"-Zelte, Gasbrenner und eine große Anzahl von Gasflaschen.

Die Route wurde gemäß dem Zeitplan des taktischen Plans mit großem Sicherheitspuffer ohne Zwischenfälle und Unfälle zurückgelegt, was auf die jahrelange Erfahrung aller Teilnehmer bei Bergtouren, ihre hohe technische, physische und psychologische Vorbereitung sowie ihre Zusammenarbeit zurückzuführen ist.

Routenskizze in UIAA-Symbolen M 1 : 2000

  • — Abschnitte sind nicht maßstabsgetreu img-2.jpeg

Gipfel: 18. Mai 1998, 15:20. Gesamtgehzeit: 33 Std.

Haken (Fels)Haken (Eis)Haken (Firn)Foto-Nr.Kat. der Schwierigk.Länge, mSteilheit, GradAbschn.-Nr.
5,65+280*4011
2220*1010
9
10463080
2520*107
6630656
3420*105
Übernachtung Nr.3. Gehzeit: 10 Std.
1814350*404
Übernachtung Nr.2. Gehzeit: 9 Std.
14680*453
12580*30
Übernachtung Nr.1. Gehzeit: 4 Std.
81735640*351
2331400*210

Beschreibung der Route nach Abschnitten

Abschnitt R0–R1: Aufstieg zum Nordsattel durch den Eisbruch. Zur Einrichtung von Sicherungen sind Eis- und Firnhaken erforderlich. Vorsicht vor herabfallenden Seracs und Lawinenbildung nach Schneefall.

Abschnitt R1–R2: Breiter Schneegrat mit mehreren Abschnitten steiler Anstiege.

Abschnitt R2–R3: Breiter Felsgrat, stellenweise verschneit.

Abschnitt R3–R4: Hang, Wechsel von Fels und Schnee.

Abschnitt R4–R5: Aufstieg auf den Nordostgrat. Verschneite Felsbänder wechseln sich mit schwierigen und steilen Felswänden ab. Sicherungen erforderlich.

Abschnitt R5–R6: Einfacher Grat. Links hängen Schneekarren über. Bewegung rechts vom Grat nach oben in Richtung 1. Stufe.

Abschnitt R6–R7: 1. Stufe. Steile Felswand mit begrenzten Trittmöglichkeiten. Sicherungen erforderlich.

Abschnitt R7–R8: Einfacher verschneiter Grat.

Abschnitt R8–R9: 2. Stufe. Senkrechte Felswand mit einem Band in der Mitte. Im oberen Teil ist eine Aluminiumleiter befestigt.

Abschnitt R9–R10: Einfacher Grat.

Abschnitt R10–R11: Vorgipfelturm. Nach der Felswand steiler Schneeanstieg, der von links nach rechts passiert wird. Dann wird der Hang auf verschneiten Bändern traversiert. Über eine Felsritze Aufstieg zum Beginn des schnee- und eisbedeckten Gipfelgrats. Gipfel.

img-3.jpeg

Foto 2. Technische Fotografie der Route. img-4.jpeg

Foto 3. Abschnitt R0–R1, Aufstieg zum Nordsattel. img-5.jpeg

Foto 4. Überwindung der 2. Stufe. img-6.jpeg

Foto 5. Bewegung auf den Felsen des Vorgipfels. img-7.jpeg

Foto 6. Auf dem Gipfel. img-8.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

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