Aufstiegspass

  1. Höhen-technische Klasse.

  2. Himalaja.

  3. Dhaula Giri I — 8167 m, über den Nordostgrat.

  4. Vorgeschlagen — 5B Kat. Schwierigk.

  5. Höhenunterschied — 3400 m (nach Höhenmesser); Länge — 7100 m.

    Länge der Abschnitte der 5. Kat. Schwierigk. — 2500 m; Durchschnittliche Steilheit:

    • Hauptteil der Route — 35°
    • gesamte Route — 30°.
  6. Eingeschlagene Haken:

    Auf der Route für das österreichische Team belassen (auf Anfrage des Kapitäns):

    • Fels — 10
    • Eis — 15
    • Schnee — 40
  7. Gehstunden BL–Gipfel–BL — 42 und Tage — 6.

  8. Übernachtungen: 1. in einer Höhle auf 6200 m, 2. in einer Höhle auf 6600 m, 3. im Zelt auf dem Schnee-Firn-Hang 7200 m; 4. im Zelt auf dem Schnee-Firn-Hang 7450 m.

  9. Team:

    erreichte Höhe

    1. Moschnikov Anatolij ZMS — Leiter der Expedition — Gipfel.
    2. Schustrov Nikolaj MS — Stellv. Leiter — 7500 m.
    3. Sergeev Dmitrij MS — 7500 m.
    4. Gavrilov Michail MS — 7500 m.
    5. Majorov Evgenij MS — 8000 m.
    6. Stepanov Viktor KMS — 7500 m.
    7. Shevelev Aleksej KMS — 6600 m.
    8. Astanin Konstantin KMS — 8000 m.
    9. Pimkin Nikolaj MS — 7500 m.
    10. Schustrov Aleksej MS — 7500 m.
    11. Ivanov Stanislav MS — 7500 m.
    12. Kripaitite Ruta KMS — 7200 m.
  10. Trainer — Moschnikov Anatolij Ivanovič — 198329, SPb, Dobrovol'cev 6–2–7.

  11. Aufbruch zur Route: Gipfel 21. Oktober 1996, Rückkehr ins Basislager — 22. Oktober 1996.

  12. Name der Organisation — CET «NEVA», 193024, SPb, Nevskij 135–38.

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Gipfelanstiegsdiagramm. img-1.jpeg img-2.jpeg

Sie können weitere Informationen telefonisch unter 277 50 66 erhalten.

Taktische Maßnahmen der Mannschaft

Das Team arbeitete in zwei Gruppen zu je 6 Personen. Der Abstand zwischen den Gruppen betrug 1–2 Tage, was es ermöglichte, rational die Arbeit an der Routenfindung, dem Anbringen von Seilen und der Nutzung der zurückgelassenen Ausrüstung zu organisieren sowie sich gegenseitig auf der Route abzusichern. Funkkontakt bestand 3 Mal täglich nach Zeitplan und bei Bedarf untereinander und mit dem Basislager zur Weiterleitung. Seile zum Überqueren von Schneebrücken wurden an Fels-, Eis- und Schneehaken befestigt. Beim Überqueren gefährlicher Stellen ohne Seile wurden Hauptseile von 30–40 m verwendet.

Es wurden folgende Hochlager eingerichtet:

    1. auf einem Sattel auf 5800 m zwischen Tuche und Dhaula Giri — 2 Zelte aufgestellt und nach dem Unwetter eine Schneehöhle für 4 Personen ausgehoben;
    1. — Zwischenlager auf 6200 m — 3 Höhlen für 12 Personen;
    1. — auf einem Schnee-Firn-Hang wurden 2 Zelte aufgestellt, aber nach dem Unwetter wurde eines wiederhergestellt und eine Höhle für 6 Personen ausgehoben;
    1. — 2 Zelte auf einem steilen Schneehang unter dem Schutz einer Felsinsel;
    1. — Schneehöhle, die später ausgeweht wurde und an deren Stelle ein Zelt aufgestellt wurde.

Sauerstoff wurde beim Aufstieg nicht verwendet, war aber für medizinische Zwecke im Basislager und auf 7400 m vorhanden. Oberhalb von 7300 m wurden keine Seile mehr angebracht, es wurden Hauptseile und Selbstsicherung mit Hilfe eines Eispickels verwendet. img-3.jpeg

Routenverlauf in Symbolen M1:30000.

Beschreibung der Route nach Abschnitten

R0–R1 — Schnee-Firn-Hang, Aufstieg unter einem Felsbastion, um auf den Gletscher zu gelangen; R1–R2 — Durchquerung von Lawinenkegeln mit Ausgang in die Mitte des Gletschers, viele Schneebrücken über Spalten; R2–R3 — steiler Aufstieg auf den Gletscher mit Umgehung von Spalten; R3–R4 — Aufstieg auf einen Sattel auf 5800 m zwischen Tuche und Dhaula Giri; R4–R5 — Aufstieg auf dem NO-Grat, einfacher Schnee-Grat; R5–R6 — Fortsetzung des Aufstiegs auf dem Schnee-NO-Grat, lawinengefährlich nach Schneefall bis 6600 m; R6–R7 — Firn-Abschnitt, stellenweise von Spalten durchzogen, erfordert das Anbringen von Seilen; R7–R8 — steiler Eis-Firn-Hang, der auf den nördlichen Grat führt, mit Felsausgängen; R8–R9 — sanfte Schneeterrasse, die auf ein riesiges Schnee-Firn-Feld führt; R9–R10 — Schnee-Firn-Feld, gefährlich durch Schneebretter; R10–R11 — Grat zum Gipfel, stellenweise Überhänge.

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Technische Fotografie der Route. img-6.jpeg

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Abschnitt R6–R7. img-9.jpeg

Hochlager Nr. 3 — 7200 m. img-10.jpeg

Abschnitt R7–R8. img-11.jpeg

Abschnitt R7–R8. img-12.jpeg

Gipfelfoto.

Trainer und Kapitän: img-13.jpeg

Angehängte Dateien

Quellen

Kommentare

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