Bericht über die Erstbegehung des Gipfels Otdeelnaja über die Route 2A Schwierigkeitsgrad durch das Team von Orlov am 29. Oktober 2023

I. Objektpass

Nr.1. Allgemeine Informationen
1.1Name, sportlicher Rang des LeitersOrlov Dmitrij Sergeevič, 2. sportlicher Rang im Alpinismus
1.2Name, sportlicher Rang der TeilnehmerMenšikov Dmitrij Leonidovič, 3. sportlicher Rang im Alpinismus
1.3Name des TrainersStukalov Michail Michajlovič
1.4Organisation
2. Charakteristik des Aufstiegsobjekts
2.1GebietPutorana-Plateau
2.2TalGory Charaelach
2.3Nummer des Abschnitts in der Klassifikationstabelle 20139
2.4Name und Höhe des GipfelsGora Otdeelnaja 607 m
2.5Geografische Koordinaten des Gipfels (Breite/Länge), GPS-KoordinatenBreite 069,50741°N, Länge 088,47802°E
3. Charakteristik der Route
3.1Name der RouteOrlov-Route durch die Nordwest-Schlucht
3.2Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie2A Winter
3.3Grad der Erschließung der RouteErstbegehung
3.4Charakter des Geländes der RouteEis-Schnee
3.5Höhenunterschied der Route (Angaben des Höhenmessers oder GPS)601 m nach Höhenmesser (Messungen durchgeführt mit Suunto 9 Baro)
3.6Länge der Route (in m)2115
3.7Technische Elemente der Route (Angabe der Gesamtlänge von Abschnitten verschiedener Schwierigkeitsgrade mit Angabe des Geländecharakters (Eis-Schnee, Fels))1. Schwierigkeitsgrad — Eis-Schnee — 195 m. 2. Schwierigkeitsgrad — Eis-Schnee — 340 m. 3. Schwierigkeitsgrad — Eis-Schnee — 66 m.
3.8Abstieg vom GipfelÜber die benachbarte große Schlucht
3.9Zusätzliche Charakteristika der Route
4. Charakteristik der Teamaktionen
4.1Bewegungszeit (Gehstunden des Teams, Angabe in Stunden und Tagen)3 Stunden 52 Minuten (von Startpunkt bis zum selben Punkt)
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4.2ÜbernachtungenOhne Übernachtung
4.3Aufbruch zur Route29. Oktober 2023 8:30
4.4Erreichen des Gipfels29. Oktober 2023 10:42
4.5Rückkehr zum Basislager29. Oktober 2023 12:22
5. Verantwortlicher für den Bericht
5.1Name, E-MailOrlov Dmitrij Sergeevič, mr.dmitriiorlov@yandex.ru

II. Beschreibung des Aufstiegs

1. Charakteristik des Aufstiegsobjekts

1.1. Allgemeines Foto des Gipfels

Foto Nr. 9 img-0.jpeg

1.2. Profilfoto

Foto Nr. 1 img-1.jpeg

1.3. Fotopanorama

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1.4. Karte des Gebiets im Maßstab

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2. Charakteristik der Route

2.1. Technisches Foto der Route

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2.2. Nummern der Teilnehmer auf dem technischen Foto

Foto Nr. 4. img-5.jpeg

Teilnehmer Nr. 1 auf R0–R1 auf dem Schutthang zu Beginn der Route. Foto Nr. 5 img-6.jpeg

Teilnehmer Nr. 1 auf dem Abschnitt R1–R2 bewegt sich durch den Schnee. Foto Nr. 6 img-7.jpeg

Teilnehmer Nr. 1 auf dem Abschnitt R2–R3 bewegt sich über die "Widderstirnen" mit angefrorenem Eis. Foto Nr. 7 img-8.jpeg

Teilnehmer Nr. 1 auf dem Abschnitt R3–R4 nähert sich dem Schlüsselabschnitt der Route. Foto Nr. 8 img-9.jpeg

Teilnehmer Nr. 1 auf dem Abschnitt R4–R5 vor dem Erreichen des Gipfels.

2.3. Technische Charakteristik der Abschnitte der Route

AbschnittCharakter des GeländesSchwierigkeitsgradLänge, mArt und Anzahl der Haken
R0–R1Eis-Schnee1135keine
R1–R2Eis-Schnee2158keine
R2–R3Eis-Schnee2162keine
R3–R4Eis-Schnee366Schneeanker
R4–R5Eis-Schnee280keine

3. Charakter der Teamaktionen

3.1. Kurze Beschreibung des Routenverlaufs

AbschnittBeschreibungFoto Nr.
R0–R1Vereister Schnee, kleine Schutthalde, Neigungswinkel von 20° bis 30°, gleichzeitige Sicherung, Bewegung in Steigeisen mit Eispickeln. Erreichen der ausgeprägten Terrasse.Nr. 4
R1–R2Vereister Schnee, Neigungswinkel 30°. Gleichzeitige Sicherung.Nr. 5
R2–R3Vereister Schnee, mit Eis überzogene "Widderstirnen". Neigungswinkel 35–40°. Gleichzeitige Sicherung.Nr. 6
R3–R4Bewegen uns durch die Schlucht, nach rechts auf den Firn abbiegend, der Weg ist offensichtlich. Neigungswinkel 45–60°, abwechselnde Sicherung, Station auf Eispickel, als Zwischenpunkt verwenden wir einen Schneeanker. Der Schlüssel der Route ist durch eine plötzliche Änderung des Steigungswinkels zwischen den Felsen gekennzeichnet.Nr. 7
R4–R5Weiterhin bewegen wir uns durch den Firn in Richtung Gipfel, Neigungswinkel 25°. Gleichzeitige Sicherung. Die Messung des Neigungswinkels des Hanges erfolgte mit dem Inklinometer Pieps 30 Plus XT.Nr. 8

3.2. Foto des Teams auf dem Gipfel

Foto Nr. 10

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3.3. Bewertung der Sicherheit der Route

Die Route ist gut einsehbar, logisch zu orientieren. Aufgrund der nördlichen Ausrichtung des Hanges und der starken Norilsker Winde wird der Schnee stark vereist und ist relativ sicher vor Lawinenabgängen. Sie ist sehr gut geeignet, um moralisch-willensmäßige Qualitäten zu fördern. Sie gehört zu den eis-schneebedingten Ausbildungsrouten der Kategorie 2A. Sie ermöglicht es, mit der Ausbildungsgruppe die Fortbewegung auf eis-schneebedingtem Berggelände zu üben. Für diese Route ist eine gute Vorbereitung auf die Fortbewegung auf eis-schneebedingtem Gelände erforderlich.

Die Talnach-Berge sind die Vorberge des Putorana-Plateaus, an deren Fuß Talnach liegt. Auf modernen Karten wird der Höhenzug als Gory Charaelach (auf einigen Karten Gory Charyllach) bezeichnet, was auf Dolganisch "Tannenstein" bedeutet. Die Berge wurden in den 1960er Jahren nach der Entdeckung der Talnach-Messing-Nickel-Lagerstätte und dem Beginn des aktiven Baus von Talnach Talnachskie genannt.

Wie man zur Route gelangt

Vom Busbahnhof des Bezirks Talnach aus mit dem öffentlichen Verkehrsmittel zur Haltestelle "Trest", die sich im 5. Mikrorayon des Bezirks Talnach befindet. Von der Haltestelle aus zu Fuß in Richtung des Berges Otdeelnaja auf das Gelände der Plattform der BBC des Bergwerks Komsomolskij. Dorthin kann man auch vom Busbahnhof aus mit dem Taxi gelangen. Auf der Plattform kann man sofort die Ausrüstung anlegen.

Die Route

Die Route beginnt mit dem Aufstieg über die kleine Schutthalde in Richtung der Nordwest-Schlucht. Die Schlucht ist deutlich ausgeprägt, vom Bergwerksgelände aus beginnt sofort der Höhengewinn mit einer Linkskurve. Von der Zone mit Bäumen steigen wir über den Schutthang zur eingeschnittenen Terrasse unter der Schlucht auf (früher war dies eine Straße für Bergbaumaschinen). Von der Terrasse aus bewegen wir uns in Richtung der Falllinie des Wassers auf die Felsen zu. Zwischen den Felsen finden sich je nach Schneebedeckung mit Eis überzogene "Widderstirnen", die für Personen, die sicher in Steigeisen gehen, keine besondere technische Schwierigkeit darstellen. Nach dem Passieren der Felsen nehmen wir den offensichtlichen Weg nach rechts. Dann wird der Steigungswinkel steiler, und es ist vorteilhafter, in drei Takten voranzukommen. Als Zwischenpunkt kann man einen Schneeanker oder einen Eispickel setzen. Nach dem Passieren des steilsten Abschnitts flacht der Winkel ab, und wir bewegen uns gleichzeitig bis zum Gipfel, der durch ein herausragendes Rohr gekennzeichnet ist.

Der Abstieg vom Gipfel erfolgt über die benachbarte Schlucht, die links (aus Sicht des Gipfels) von der Schlucht liegt, über die der Aufstieg erfolgte. Auf einigen Abschnitten des Abstiegs können an den Stufen Abseilvorrichtungen angebracht werden.

Quellen

Kommentare

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