Pass
- Technische Klasse.
- Altai, Tal des Maaschei.
- V. Maaschei, über die Nordwand.
- Vorgeschlagen wird die 5B Kat. sl. Erstbegehung.
- Höhendifferenz — 1125 m. Länge 1510 m.
Länge der Abschnitte der 6. Kat. — 150 m. Durchschnittliche Steilheit des Hauptteils — 55°. 6. Verwendete Haken: Eis — 167; Fels- und Sicherungs — 11. 7. Marschzeit der Mannschaft — 21 Std., Tage — 2. 8. Übernachtungen — liegend in einer "Zdarque" auf einer Plattform in einer Eisspalte. 9. Leiter — Afanasjev Andrei Evgenjewitsch — MS, 1. Sp. Kategorie.
Teilnehmer: Zjatkov Nikolai Alexejewitsch — 1. Sp. Kategorie. + 1 Pers. (Salin A.W.) 10. Trainer: Afanasjev A.Je. 11. Aufbruch zum Weg: 2. August 1998.
Gipfel: 3. August 1998. Rückkehr: 3. August 1998.
- Organisation — Irkutsker Oblsowjet VFSO "Dynamo".
Blatt 1 (Rückseite). Allgemeines Foto des Gipfels.
- Juli 1998 12:30. Aufnahmeort Nr.1. H — 3000 m. Entfernung ≈ 5 km. Kamera "Kodak".
Blatt 2
Foto des Wandprofils von rechts.
3. August 1998 13:00. Aufnahmeort Nr.2. H — 3500 m. Entfernung ≈ 1,5 km. Kamera "Kodak".
Blatt 2 (Rückseite)
Foto des Wandprofils von links.
August 1995. Aufnahmeort Nr.3. H — 2500 m. Entfernung ≈ 10 km. Kamera "Smena-8M".
Blatt Nr.4. Fotopanorama des Gebiets von Norden.
August 1980. Aus einem Hubschrauber aufgenommen. Kamera "Smena-8M".
Blatt Nr.4 (Rückseite). Fotopanorama des Gebiets von Süden.
November 1981. Aus einem Hubschrauber aufgenommen. Kamera "Smena-8M".
Blatt 7. Taktische Aktionen der Mannschaft.
Da der größte Teil der Route Eisrelief aufweist, wurde der Weg, kann man sagen, mit dem Lineal bestimmt: von dem tiefsten Punkt direkt zum Gipfel. Da auf dem Berg vorher keiner der Teilnehmer war, hielt man die rechte Vorgipfel für den Gipfel, die visuell dominierte. Tatsächlich liegt der höchste Punkt 150 m östlich mit einem Höhenunterschied von etwa 7 Metern.
Die Route kreuzte drei steile Anstiege mit einer Länge von mehr als einem Seil — zwei Fels- und einen Firn-Anstieg. Aus diesem Grund wurden neben den Eishaken auch mitgenommen:
- Fels-Haken,
- Sicherungsmaterial,
- Eisbeile mit Klappen.
Nach den Daten der Vorbeobachtung wird der untere Teil der Route ("Oktopus") vom Fels "Rechtes Flügel des Schmetterlings" im zweiten Teil des Tages beschossen. Deshalb sollte dieser Abschnitt bis zum Ausstieg unter dem Schmetterling bis 14:00 Uhr passiert werden. Der Aufbruch zur Route war für 4:00 Uhr geplant. Der Aufstieg zum "Dach" sollte bis zum Ende des Tages mit einer Übernachtung am Grat erfolgen. Die Route erwies sich als schwieriger als angenommen, auch der Firn am oberen Abbruch war bis zum Ende des Tages aufgeweicht und hielt nicht einmal die Eisbeile mit Klappen. Auf flachen Abschnitten erfolgte die Bewegung simultan mit dem Einschrauben von Haken alle 10 m, auf steilen Abschnitten mit Seilsicherung.
Besondere Abweichungen vom taktischen Plan gab es nicht.
Blatt 8a. Schema der Routen in Symbolen M 1:2000.
Blatt 8б. Schema der Routen in Symbolen M 1:2000.
Blatt 8в. Schema der Routen in Symbolen M 1:2000.
Blatt Nr.9. Beschreibung der Route nach Abschnitten.
R0–R1. Die Route beginnt am Bergschrund. Ein kleines Überhang. Dann ein eisiger welliger Hang 55°, 200 m. Die Wellen verlaufen quer, alle 4–5 Meter. Das Eis ist auf dem gesamten Abschnitt sauber: fast nicht von Firn oder Geröll bedeckt. Wird simultan auf Eisbeilen passiert.
R1–R2. Beginn des "Oktopus". Fels-Wand mit einer Gesamtlänge und Steilheit von 40 m, 80°. Auf dem gesamten Abschnitt ist der Fels mit Eis überzogen. Im oberen Teil — ein Überhang von 7 m. Unter dem Fels-Karниз liegt ein Schneehaufen. Seilsicherung.
R2–R3. Eispanzerung 55° "Abschneiden des Oktopus-Beins". Eis auf Fels, teilweise herausragend. Sicherung durch Fels- und Eishaken. Am Ende des Abschnitts Kontroll-Tour rechts vom Weg auf einer überhängenden Wand von rötlicher Farbe, in einer Höhe von 1,5 Metern, auf dem zweiten obersten Stein vom höchsten Punkt des rechten "abgeschnittenen Oktopus-Beins". Notiz in einer Dose, angeschlagen mit einem Fels-Haken.
R3–R4. Schwierigkeit des Abschnitts IV–. Die Steilheit verringerte sich auf 50°. Annäherung an den "Schmetterling". "Schmetterling" — das ist der zweite Fels nach dem Weg. Das rechte "Flügel" ist größer als das linke. Vom rechten "Flügel" gehen zeitweise Steinschläge aus, die den unteren Teil der Route überlappen. Zum "Schmetterling" muss man vor 14:00 Uhr gelangen.
R4–R5. "Schmetterling" wird zwischen den "Flügeln" passiert, auf lockerem Schnee auf senkrechtem Fels, 60 m. Sicherung überwiegend durch Fels-Haken. Zweiter Schlüssel der Route.
R5–R6. Schnee-Eis-Hang mit Fels-Inseln. Lawinengefahr. Haken werden häufiger gesetzt als unten. Annäherung an den Firn-Abbruch. Etwas links von der Aufstiegslinie — der bequemste Abschnitt zum Passieren. Im unteren Drittel des überhängenden Firn-Bruchs — ein Abplatzer mit einer horizontalen Plattform im Innern — Platz für eine Übernachtung. Länge des Abschnitts 420 m, Steilheit 55°.
R6–R7. Dritter Schlüssel. Firn-Bruch. Wird auf Eisbeilen mit Klappen passiert, mit Sicherung durch Eishaken, eingeschraubt in Eis-Linsen, bis zur Mitte. Der obere Teil des Abschnitts stellt einen Überhang aus lockerem Schnee dar. Wird durch schrägen Ausgraben passiert. Am Ausgang — Sicherung und Befestigung der Seile an Eispickeln.
R7–R8. Schneehang 35°, drei Seillängen. Schnee ist locker. Sicherung durch Eispickel. Ausstieg auf den rechten Vorgipfel.
R8–R9. Scharfer Schneegrat mit großen Überhängen nach links. Wird auf dem steilen Hang rechts passiert, teils entlang von Spalten, die von den Überhängen abbrechen. 150 m bis zum höchsten Punkt. Gipfel ist schneebedeckt. Fels-Inseln weit unten. Kein Tour. Abstieg auf der Route 4A Kat. sl. über den Paß Надежда.
Blatt 13
Technisches Foto der Route.
31. Juli 1998 13:00. Aufnahmeort Nr.4. H — 3300 m. Entfernung 6 km. Kamera "Kodak".
Kommentare
Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen