Pass
- Altai, Nord-Čuij-Kamm, Karakbak-Schlucht, 1.2
- Gipfel Geroi Altaja über die Mitte der Nordwestflanke, Höhe 3511 m (gemäß GPS-Messung).
- Vorgeschlagen — 4A kat. Schwierigkeitsgrad, Erstbegehung.
- Charakter der Route — Eis
- Höhenunterschied: 480 m; Länge — 1100 m.
Mittlere Steilheit der Route — 35–45 Grad.
Länge der Abschnitte mit 5. Schwierigkeitsgrad — 80 m.
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Anzahl der Haken auf der Route: Eis — 24.
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Arbeitsstunden des Teams: 6 Stunden 30 Minuten vom Gletscher bis zum Gipfel;
12 Stunden 00 Minuten vom Gletscher zum Gletscher; 14 Stunden 30 Minuten vom vorgeschobenen Lager zum vorgeschobenen Lager.
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Übernachtungen — keine.
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Team: Barnov Sergej Ivanovič, 1. Sportklasse;
Komissarov Dmitrij Aleksandrovič, 3. Sportklasse.
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Trainer: Drakin Andrej Valentinovič, 1. Kategorie (Nr. 68).
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Aufbruch aus dem vorgeschobenen Lager: 8:00 Uhr, 10. Juli 2001.
Aufbruch zum Gletscher: 9:45 Uhr, 10. Juli 2001. Aufbruch zur Route: 10:30 Uhr, 10. Juli 2001. Gipfel: 16:15 Uhr, 10. Juli 2001. Rückkehr zum Gletscher: 21:45 Uhr, 10. Juli 2001. Rückkehr ins vorgeschobene Lager: 22:30 Uhr, 10. Juli 2001.
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Organisation:
Gemeinsame Unternehmung der Tomsker Alpinismus-Föderation und ZS TPSS.

Gipfel Geroi Altaja über die Mitte der Nordwestflanke, Aufnahmepunkt Nr. 2

Gipfel Geroi Altaja über die Mitte der Nordwestflanke, Aufnahmepunkt Nr. 1

Gipfel Spasatel'

Route zum Gipfel Geroi Altaja über die Mitte der Nordwestflanke (Eis). Ca. 4A kat. Schwierigkeitsgrad.

Blick aus dem Basislager: Oberer Teil der Route

Blick vom Gletscher
Vom vorgeschobenen Lager, das im Bereich des letzten Zuflusses des Karakbak-Flusses und des Gletscherbachs aus dem Kar der Gipfel Karakbak liegt, auf dem linken orographischen Ufer bis zur Zunge des Gletschers gehen. Über den Gletscher zur Nordwestflanke des Gipfels Geroi Altaja gelangen. Anmarsch vom vorgeschobenen Lager — 1,5–2 Stunden.
Bewegung über das Eis. Zwei mögliche Routen sind sichtbar:
- direkt über den Eisbruch
- rechts davon
Die Variante rechts des Eisbruchs ist einfacher, aber eindeutig lawinengefährdeter. Beim Abstieg nach der Begehung der Route wurde ein großer Lawinenabgang genau an dieser Stelle beobachtet.
In Richtung der Felsausbrüche im Bereich des Eisbruchs 200 m vom Bergschrund (4 Seile zu je 50 m) — Steilheit: 15°–25°, gleichzeitige Bewegung mit Sicherung über Eisschrauben.
Zwischen den Felsausbrüchen nach links oben 50 m, Steilheit: 40°–50°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung über Eisschrauben. Weiter steiles Eis direkt nach oben 80 m, Steilheit: 60°–80°, dann 50 m Spalten mit 5°–85° — mit kurzen Steilwänden, danach 30 m Anstieg mit 60°–75°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung über Eisschrauben.
Weiter in Richtung eines kleinen Felsausbruchs 200 m über den Hang mit allmählich zunehmender Steilheit 25°–40°, Spalten!
Rechts des Felsausbruchs ein kleiner (10 m, 60°) Grat, danach ein nicht sehr steiler Hang ~300 m mit 30°–40°, danach 100 m flacher werdend (5°–25°) in Richtung der Felsen unter dem Gipfel.
Gipfel: zerstörte Felsen 10–15 m, einfaches Klettern in Steigeisen (Felsen in Schnee und Eis).
Abstieg auf dem Aufstiegsweg.
Bewertung der Sicherheit der Route
Die Route ist nicht steinschlaggefährdet. Im Jahr 2001 ging trotz großer Schneemengen keine Lawine auf der Route ab. Ein Eisschlag auf die Route ist im Bereich des Eisbruchs grundsätzlich möglich. Beim Anmarsch und besonders beim Rückweg muss man sich in der Mitte des Gletschers halten: Links von Gipfel Geodezičeskaja fielen im Jahr 2000 große Eismassen ab und bildeten 3 Eiszungen auf dem Gletscher.
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