Gipfel Gipfel der Helden des Altai über den Nordwesthang

Barnoff S.I. Altai, Nord-Čujski-Gebirge 1.2

Datenblatt

  1. Kategorie: Erstbegehung.
  2. Altai, Nord-Čujski-Gebirge, Karakabak-Schlucht, 1.2
  3. Gipfel der Helden des Altai, über den Nordwesthang, Eis-Schnee.
  4. Vorgeschlagen — 4A Kategorie Schwierigkeit, Erstbegehung.
  5. Höhendifferenz: 480 m; Länge – 1050 m.

Länge der Abschnitte der V. Kategorie Schwierigkeit – 15 m. Mittlere Steilheit:

  • Hauptteil der Route – 35–40°
  • Gesamte Route (vom Bergschrund) – 30–35°.
  1. Anzahl der Haken auf der Route: Eishaken – 24.

  2. Gehzeit der Mannschaft:

    • 4 Stunden 45 Minuten vom Gletscher bis zum Gipfel;
    • 8 Stunden 30 Minuten vom Gletscher bis zum Gletscher;
    • 16 Stunden 30 Minuten vom Basislager bis zum Basislager.
  3. Übernachtungen — keine.

  4. Team: Barnoff Sergei Iwanowitsch, 1. Sportkategorie; Komissarow Dmitri Alexandrowitsch, 3. Sportkategorie.

  5. Trainer: Tumyalis Wladimir Vitalius, II. Kategorie.

  6. Aufbruch aus dem Basislager: 6:00 Uhr, 22. August 2000. Aufbruch zur Route: 10:00 Uhr, 22. August 2000. Gipfelerreichung: 14:45 Uhr, 22. August 2000. Rückkehr ins Basislager: 22:30 Uhr, 22. August 2000.

  7. Organisation: Treffen in Barnaul. img-0.jpeg

Gipfel der Helden des Altai, über den Nordwesthang, Aufnahmepunkt Nr. 1

img-1.jpeg Gipfel der Helden des Altai

img-2.jpeg Route auf den Gipfel der Helden des Altai über den Nordwesthang (Eis). Geschätzte Schwierigkeit 4A.

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Blick vom Gletscher

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Blick vom Gipfel Čaptynova img-5.jpeg

Blick von unterhalb des Gipfels Geodezitscheskaja

Vom Lager, das sich an der Mündung des Karakabak-Flusses und des Flusses aus dem Kar des Karakabak-Gipfels befindet, entlang des linken orographischen Ufers, um die Seen herum, bis zum Moränenwall, der das Tal des Flusses versperrt. Auf den Moränenwall steigen, entlang des Flusses durch zwei Flussverzweigungen bis zur Zunge des Gletschers gehen. Über den Gletscher zum Nordwesthang des Gipfels der Helden des Altai gelangen. Der Anmarsch vom Lager dauert 3–3,5 Stunden, vom Vorlager in der Nähe der letzten Flussverzweigung – 1–1,5 Stunden.

Bewegung auf dem Eis:

  • Entlang der Rinne des Gletscherbaches 150 m (3 Seile à 50 m) — Steilheit: 15–20°, gleichzeitige Bewegung mit Sicherung durch Eisschrauben.
  • In Richtung der Steine nach rechts — aufwärts 150 m (3 Seile à 50 m) — Steilheit: 15–25°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung durch Eisschrauben.
  • In Richtung der Lücke mit der Höhle im Bergschrundgürtel über dem Felsvorsprung nach rechts — aufwärts 150 m:
    • 2 Seile à 50 m — Steilheit: 30–35°,
    • 1 Seil à 50 m — Steilheit: 35–40°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung durch Eisschrauben.

Die große Eisfläche mit Höhle ermöglicht die Vorbereitung auf die Überwindung des schwierigen Abschnitts.

  • Eiswand 10 m, Steilheit: 80–90°, mehrere Spalten.
  • Weitere Eiswand 5 m, Steilheit: 70–80°.

Danach in Richtung des Fels-"Zahns" hinter der Biegung bewegen:

  • 250 m (5 Seile à 50 m) — Steilheit: 30–35°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung durch Eisschrauben.

Vor dem Erreichen des Grates zieht es nach links zur Überquerung, aber es ist nicht sinnvoll, dorthin zu gehen, da der Aufstieg von der Überquerung nicht einfacher ist und man ungefähr ein Seil an Entfernung verliert.

Weiter in Richtung des Fels-"Zahns" bewegen:

  • 150 m (3 Seile à 50 m) — Steilheit: 35–40°, Bewegung an den Sicherungsseilen, Sicherung durch Eisschrauben.

Erreichen des Grates im Bereich des Fels-"Zahns" — des zweiten Gendarmen. Der Gipfel liegt rechts. Mächtige Überhänge auf der linken Seite, rechts halten.

  • 125 m (2,5 Seile à 50 m) — Steilheit: 5–25°, gleichzeitige Bewegung mit Sicherung durch Eisschrauben.

Gipfelaufstieg: zerstörte Felsen 10–15 m, einfaches Klettern in Steigeisen (Felsen in Schnee und Eis).

Abstieg auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg.

Bewertung der Sicherheit der Route

Die Route ist praktisch steinschlagfrei. Steinschlag ist von den Felsen links möglich, daher ist es notwendig, den unteren Teil der Route früh am Morgen zu überwinden. Die Variante der Route mit dem Ausstieg auf die Überquerung ist gefährlicher. Während der Begehung der Route fielen keine Steine.

Eisabbrüche auf die Route sind grundsätzlich möglich aus dem Bergschrundgürtel auf Höhe der Grotte und links darunter, obwohl die Risse unbedeutend sind.

Auf dem Anmarsch und besonders auf dem Rückweg muss man sich zum Zentrum des Gletschers bewegen: Links vom Gipfel Geodezitscheskaja sind große Eismassen abgebrochen und haben 3 Ausläufer auf den Gletscher gebildet.

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Quellen

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