- Klasse der technischen Aufstiege.
- Pamir-Alai, Turkestan-Gebirgskette, Karawschin-Schlucht (Kara-Su)
- Gipfel Pik 4810 über den "Spiegel" der westlichen Wand (Route von Rusjajew).
- Schwierigkeitsgrad — 6B.
- Höhenunterschied 1160 m, Routenlänge 1495 m, Länge der Abschnitte 5–6 k. t. 1220 m, durchschnittliche Steilheit 68°, durchschnittliche Steilheit des Wandteils der Route 74°.
- Eingeschlagene Haken:
| Fels | Platzierungen | Bohrhaken |
|---|---|---|
| 55 / 12 | 156 / 24 | 1 / 0 |
- Arbeitsstunden der Mannschaft — 61,5 Std., Tage — 5,5 Tage.
- Übernachtungen — 4 Liegende Übernachtungen auf Schneeböden.
- Wetterbedingungen — komplex, am zweiten Übernachtungspunkt 2 Tage Wartezeit.
- Kapitän: Winokurow Anatoli Filippowitsch — MS
Teilnehmer:
- Komarow Wiktor Wassiljewitsch — KMS
- Sacharow Konstantin Alexejewitsch — KMS
- Telpow Alexander Alexejewitsch — KMS
- Schtscherbakow Alexander Nikolajewitsch — KMS
- Sujewa Tamara Alexandrowna — KMS
-
Trainer: Winokurow Anatoli Filippowitsch — MS
-
Bearbeitung des Routenanfangs am 9. Juli 1991. Aufbruch zur Route am 10. Juli 1991.
- Wartezeit am 2. Übernachtungspunkt am 12. und 13. Juli 1991.
- Gipfel am 16. Juli 1991.
- Rückkehr ins Lager am 16. Juli 1991.
- Organisation — Mособлспорткомитet.

Foto 1. Gesamtes Gipfelfoto. Aufgenommen am 6. Juli 1991 um 16:00 Uhr von Punkt 1, Entfernung zur Wand 5000 m, Höhe 3500 m, mit Objektiv "Jupiter-37", F = mm. Routen:
- Krizuk
- Rusjajew
- Woronow
- Kopejka
Foto 2. Profil der rechten Wand. Aufgenommen am 9. Juli 1991 um 10:00 Uhr von Punkt F2, Entfernung zur Wand 1000 m, Höhe 3900 m, mit Objektiv "Helios-44M4", F = 58 mm.

Foto 3. Profil der linken Wand. Aufgenommen am 9. Juli 1991 um 12:00 Uhr von Punkt F3, Entfernung zur Wand 1000 m, Höhe 3600 m, mit Objektiv "Helios-44M4", F = 58 mm.
Taktische Aktionen der Mannschaft.
Die Mannschaft führte den taktischen Plan, der vor dem Aufstieg entwickelt wurde, vollständig aus, unter Berücksichtigung von zwei Tagen Wartezeit am zweiten Übernachtungspunkt aufgrund schlechten Wetters.
Im taktischen Plan war die Arbeitsreihenfolge der Seilschaften und die Bindung des Bewegungsplans an Kontrollpunkte vorgesehen. Während des Aufstiegs wurden einige Korrekturen vorgenommen. So konnten am Verarbeitungstag nur 3,5 Seile bearbeitet werden (statt 6 gemäß Plan) — das Wetter hinderte daran, und am zweiten Tag bearbeitete die 2. Seilschaft eine größere Anzahl von Seilen.
Die Mannschaft arbeitete an der Route in folgender Reihenfolge:
-
- Juli — zuerst arbeiteten Komarow–Sacharow
-
- Juli — Seilschaft Schtscherbakow–Telpow
-
- Juli — Seilschaft Komarow–Sacharow
- und 13. Juli saßen sie am 2. Übernachtungspunkt und kämpften mit dem Wetter.
-
- Juli — zuerst arbeitete die Seilschaft Schtscherbakow–Telpow
-
- Juli — Seilschaft Komarow–Sacharow
-
- Juli — Seilschaft Winokurow–Sujewa.
Dadurch wurde die Erholung der Teilnehmer sichergestellt und das Bewegungstempo beibehalten.
Bei dem Aufstieg wurde das gesamte Arsenal moderner technischer Mittel eingesetzt:
- Felsbolzen
- Platzierungen
- "Friends"
- "Sky-Hooks"
- Steigbügel.
Der Erste stieg an einem doppelten Seil auf, die Folgenden — an Sicherungsseilen mit oberer Sicherung.
Die Verpflegung an den Aufstiegstagen war zweizeitig, mit zusätzlicher individueller Verpflegung während der Bewegung.
Die Kommunikation mit den Beobachtern unter der Wand erfolgte mittels Funkgerät "Vitalka". Die Beobachtung der Gruppe erfolgte mit einem 12-fach vergrößernden Fernglas.

| Fels | Platzierungen | Bohrhaken | Nr. | Länge (m) | Steilheit (°) | Schwierigkeitsgrad | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3/1 | 4/3 | 0 | R1 | 40 | 75 | 6 | |
| 2 | 3 | 0 | R2 | 45 | 75 | 6 | |
| 1 | 6 | 0 | R3 | 40 | 70 | 6 | |
| 0 | 2/1 | 0 | R4 | 40 | 75 | 6 | |
| 1 | 5 | 0 | R5 | 40 | 75 | 6 | |
| 1 | 4 | 0 | R6 | 40 | 70 | 6 | |
| 3 | 2 | 0 | R7 | 45 | 75 | 6 | |
| 1 | 4 | 0 | R8 | 40 | 70 | 6 | |
| 1/1 | 7/3 | 0 | R9 | 40 | 85–90 | 6 | |
| 2 | 7 | 0 | R10 | 40 | 85–90 | 6 | |
| 0 | 5 | 0 | R11 | 40 | 50 | 5 | |
| 0 | 5 | 0 | R12 | 30 | 55 | 5 | |
| 2 | 5 | 0 | R13 | 40 | 75 | 5 | |
| 3/2 | 8/2 | 0 | R14 | 45 | 90 | 6 | |
| 1 | 7 | 0 | R15 | 40 | 80 | 6 | |
| 3/1 | 6/2 | 1 | R16 | 40 | 90 | 6 | |
| 2 | 8 | 0 | R17 | 45 | 75 | 5 | |
| 1 | 5 | 0 | R18 | 40 | 85 | 6 | |
| 2 | 6 | 0 | R19 | 40 | 85 | 6 | |
| 1 | 6 | 0 | R20 | 40 | 80 | 6 | |
| 2 | 4 | 0 | R21 | 40 | 80 | 6 | |
| 3/2 | 7/2 | 0 | R22 | 40 | 85 | 6 | |
| 1 | 4 | 0 | R23 | 30 | 80 | 6 | |
| 2 | 5 | 0 | R24 | 40 | 80 | 6 | |
| 2 | 6 | 0 | R25 | 40 | 75 | 5 | |
| 2 | 4 | 0 | R26 | 40 | 75 | 5 | |
| 3 | 9 | 0 | R27 | 40 | 90 | 6 | |
| 2 | 8/6 | 0 | R28 | 45 | 70 | 6 | |
| 2 | 6 | 0 | R29 | 45 | 70 | 6 | |
| 1 | 4 | 0 | R30 | 35 | 60 | 5 | |
| 1 | 9 | 0 | R31 | 280 | 45 | 4 |

Beschreibung der Route in Abschnitten.
R1–R3 — monolithische Platte mit minimalen Griffmöglichkeiten. Sicherungsplätze an Bohrhaken. Klettern ist schwierig.
R4 — Überhang. Wird im linken Teil überwunden. Weiter nach oben durch die monolithische Platte mit minimalen Griffmöglichkeiten. Klettern ist schwierig. Verwendung von "Sky-Hooks" und Bohrhaken für die Organisation der Sicherung.
R5 — Überhang. Umgehung in Richtung der großen Abbrüche und des schrägen Winkels.
R6–R7 — große Abbrüche. Durch die Abbrüche Eingang in den großen schrägen Winkel.
R8–R9 — schräger Winkel. Bewegung entlang des schrägen Winkels in Richtung des überhängenden Winkels.
R10 — überhängender Winkel. Bewegung entlang des Winkels nach oben. Klettern ist schwierig mit Anwendung von ITO. Kleine Stufe, links — Übernachtung auf der "Handschuh".
R11, R12 — Wand wird flacher. Felsen sind von Wasserläufen geglättet. Aufstieg auf eine Stufe. 1. Kontrollpunkt.
R13 — Steilheit nimmt zu. Monolithische Wand mit wenigen Griffmöglichkeiten. Bewegung zunächst nach oben, dann nach rechts von einem großen Überhang.
R14 — großer Überhang. Wird rechts umgangen durch große Abbrüche, Platten, die von der Wand abstehen. Ziemlich stabil. Eingang in einen steilen Winkel. Klettern ist schwierig.
R15 — Bewegung entlang des Winkels unter dem Überhang. Klettern ist schwierig.
R16 — unter dem Überhang Quergang nach rechts mit Anwendung von "Sky-Hooks" und ITO. Eingang in den Winkel. Weiter entlang des Winkels nach oben mit Ausgang auf eine Stufe. Klettern ist schwierig.
R17 — entlang der Winkel auf eine Stufe. 2. Kontrollpunkt. Gute Übernachtung.
R18, R19 — monolithische Wand mit ausreichenden Griffmöglichkeiten. Bewegung in Richtung eines großen, deutlich ausgeprägten Winkels.
R20 — entlang eines kleinen inneren Winkels nach oben zum deutlich ausgeprägten Winkel. Pendelbewegung nach rechts. Eingang in den deutlich ausgeprägten Winkel. Klettern ist schwierig.
R21 — entlang des Winkels nach oben mit Ausgang auf eine kleine Stufe.
R22, R23 — von der Stufe entlang des rechten Winkels nach oben unter den Überhang. Unter dem Überhang Bohrhaken. Pendelbewegung nach links. Eingang in den inneren Winkel, der auf eine Stufe führt. Klettern ist schwierig. 3. Kontrollpunkt. Gute Übernachtung.
R24, R25 — Bewegung entlang der monolithischen Wand zu einem überhängenden Winkel mit wenigen Griffmöglichkeiten. Weiter entlang des überhängenden Winkels nach oben.
- Entlang des überhängenden Winkels mit deutlicher Ausrichtung nach oben. ITO. Klettern ist schwierig. Ausgang auf eine Stufe.
- Serie innerer Winkel. Mit Eis gefüllt. ITO. Führt auf eine kleine Stufe.
- Innerer Winkel führt auf eine Wand. Mit Eis gefüllt. ITO.
- Serie innerer Winkel. Schnee. Ausgang auf eine Wand.
- Serie von Wänden mit Ausgang auf einen Grat. Guter Ort für eine Übernachtung.
- Grat ist nicht deutlich ausgeprägt. Es gibt Wände und Platten verschiedener Steilheit.
Abstieg vom Gipfel entlang des Grats in Richtung des Gipfels Lomo auf den Übergang 4810–Lomo und weiter in die Schlucht Ak-su.
Tabelle der Ausrüstung.
| 1. | Seil Haupt- | — 7 St. à 45 m |
| 2. | Karabiner Titan- | — 70 St. |
| 3. | Platzierungen | — 30 St. |
| 4. | Felsbolzen Titan- | — 25 St. |
| 5. | Verlängerungsschlaufen | — 15 St. |
| 6. | Felsbeile | — 3 St. |
| 7. | Ringtreppen | — 3 Paare |
| 8. | Steigbügel | — 3 Paare |
| 9. | Friends | — 5 St. |
| 10. | Bohrhaken | — 10 St. |
| 11. | Schlagbolzen | — 3 St. |
| 12. | Sky-Hooks | — 4 St. |
| 13. | Erste-Hilfe-Kit | — 2 Komp. |
| 14. | Helm | — 6 St. |
| 15. | Sitzgurt | — 6 St. |
| 16. | Selbstsicherungen | — 6 St. |
| 17. | Klemmen | — 12 St. |
| 18. | Daunenjacke | — 6 St. |
| 19. | Stiefel Typ "Vibram" | — 4 Paare |
| 20. | Turnschuhe | — 2 Paare |
| 21. | Gummistiefel | — 2 Paare |
| 22. | Fels-Schuh | — 1 Paar |
| 23. | Schlafsack Daune | — 3 St. |
| 24. | Zelt | — 2 St. |
| 25. | Kocher | — 1 St. |
| 26. | Benzin | — 3 l |
| 27. | Kochtöpfe | — 2 St. |
| 28. | Streichhölzer | — 6 Schachteln |
| 29. | Lampe | — 1 St. |
| 30. | Wasserflaschen | — 3 St. |
| 31. | Funkgerät "Vitalka" | — 1 St. |
| 32. | Lebensmittel | — 16 kg |

Foto 5. Technisches Foto des Gipfels. Aufgenommen am 6. Juli 1991 um 16:00 Uhr von Punkt 1, Entfernung zur Wand 5000 m, Höhe 3500 m, mit Objektiv "Jupiter-37", F = mm.
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