Trotz sorgfältiger Vorbereitung und Übung. Vom Anmarsch zum Pass 2 Std. 30 Min.
Der Eisgrat geht in Fels über. Hier ist schwieriges Klettern auf Fels (40°), überwuchert von aufliegendem Eis. Sicherung mittels Haken. Lose Steine vorhanden. Nach 40 m Ausgang nach rechts auf eine Plattform, geschützt vor Steinschlag von oben. Weiteres Vorankommen nach oben:
- zunächst über geschichtete Felsen,
- dann über Eis,
- dann über 25 Meter hohe Felsen (60°), die eine Fortsetzung des Grates bilden.
Am Ausgang aus den Felsen befindet sich eine bequeme Plattform für die Organisation der Sicherung, darüber hängen Felsen.
Nach dem Fels bewegt man sich nach rechts - oben - links über ein breites Couloir (65°), gebildet von unregelmäßig angeordneten Steinen. Sicherung mittels horizontaler Haken und Duraluminiumkeilen. Nach 80 m schwierigen Kletterns im Couloir Ausstieg auf einen sanften Teil des Grates, der nach 15 m unter eine monolithische, fast vertikale dreieckige Wand mit einer Höhe von 20 m führt, mit sehr feinen Haarrissen und einem inneren Winkel rechts von 30 m Länge.
Relative Durchgangszeit: 7 Std.
Die Überwindung der Wand erfolgt unter Verwendung von Blütenhaken, Hängeleitern und Handgriffen.
Die Bewegung erfolgt in folgender Reihenfolge:
- Zunächst Bewegung nach oben, dann nach rechts;
- Nach Überwindung von etwa 2/3 der Wand - Ausstieg in den inneren Winkel auf dessen linke (in Bewegungsrichtung) Seite, die analog zur Wand passiert wird;
- Im oberen Teil des inneren Winkels - Ausstieg auf eine Kante, die eine Fortsetzung des Gipfelwinkels der dreieckigen Wand bildet.
Die Kante ist stark verklemmt, ohne Griffe und Risse, die für das Einschlagen von Haken geeignet sind. Nach einem kleinen
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