Aufstiegspass
Auf den Gipfel des Pik Soliewa (4770 m) über den Nordwestgrat.
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Klasse des Aufstiegs: technisch.
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Gebiet des Aufstiegs: Alai-Gebirgskette, Tal des Kok-Su.
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Gipfel: Pik Soliewa (4770 m) über den Nordwestgrat.
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Vorgesehene Schwierigkeitskategorie — 3B.
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Charakteristik der Route:
Höhenunterschied — 750 m; Länge der Abschnitte: 5. Schwierigkeitskategorie – 30 m, 4. Schwierigkeitskategorie – 20 m, 3. Schwierigkeitskategorie – 350 m; Durchschnittliche Steilheit — 30°.
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Eingeschlagene Haken für die Versicherung:
Fels — 9, Eis — keine, Bohrhaken — keine.
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Anzahl der Gehstunden: 15 Std. (vom Lager — ins Lager).
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Anzahl der Übernachtungen und ihre Charakteristik — keine.
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Zusammensetzung der Gruppe:
Alexejew A.W. — 1. Sportkategorie. Malinowski A.I. — 1. Sportkategorie.
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Trainer der Mannschaft:
Ekimow S.M. — Meister des Sports.
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Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr:
- Juli 1978
4:00–19:00.
Q.2. Wand mit Kamin — Blick von der Überquerung.
- Juli 1978
4:00–19:00.
Beschreibung der Route
Aufstieg auf den Pik Soliewa (4770 m) über den Nordwestgrat.
Vom auf der Lichtung Koschdeba gelegenen Lager auf dem linken orografischen Ufer des Flusses Koschka-Su aufwärts. Weiter auf dem linken Ufer des Bachs, der aus dem Kar des Gipfels des Pik Soliewa fließt. Am Zusammenfluss des Bachs mit dem Fluss Koschka-Su befindet sich ein geeigneter Platz für ein Biwak. Durch Moränen und Umgehung des Südwestgrats entlang zum Schuttkar, der zur Überquerung im Nordwestgrat führt (4 Std. von der Lichtung Koschdeba, 1 Std. vom Biwak am Zusammenfluss des Bachs mit dem Fluss Koschka-Su). Aufstieg zur Überquerung auf der rechten (in Bewegungsrichtung) Seite des Kars, Umgehung der Felsnadel mit dem Firnauf dem Felsen (1,5 Std.). Von der Überquerung auf stark verwitterten Felsen mittlerer Schwierigkeit (steilgeneigt!) Aufstieg zu einer senkrechten Wand links (35 m), die von einer Spalte durchzogen wird, die in einen Kamin mit zwei Verengungen und mit Firn gefüllt übergeht (sehr schwieriges Klettern, Hakenversicherung!). Weiter auf leichten Felsen nach links zur Wand (20 m, 70°) mit guten Griffflächen, aber ohne Risse für Haken. Die Wand direkt aufwärts und weiter auf einfachen Felsen des Grats, auf dem sich 5 Gendarmen befinden. Der erste Gendarm wird auf Schuttbänken rechts umgangen, der zweite auf einer glatten, geneigten Bank links, die restlichen auf Felsen mittlerer Schwierigkeit frontal. Vom fünften Gendarmen sportlicher Abstieg (15 m) unter den Gipfelturm und auf einfachen Felsen Aufstieg zum Gipfel (4 Std. von der Überquerung). Abstieg auf dem Aufstiegsweg (2,5–3 Std. bis zur Überquerung). An der Wand mit dem Kamin — Dülfer-Abstieg (40 m). Von der Überquerung durch das Kar und weiter ins Lager (2 Std.).
Allgemeine Charakteristik der Route. Gesamter Höhenunterschied — 1300 m, davon am Felsgrat — 750 m. Abschnitte: 5. Schwierigkeitskategorie – 30 m, 4. Schwierigkeitskategorie – 20 m. Durchschnittliche Steilheit — 30°. Eingeschlagene Haken für die Versicherung: Fels — 9, Eis — keine, Bohrhaken — keine. Anzahl der Gehstunden beim Aufstieg — 9,5 Std., beim Abstieg — 5 Std., insgesamt — 15 Std.
Tabelle der wichtigsten Charakteristika der Route
| Nr. | Abschnitt | Charakteristik des Abschnitts | Steilheit | Länge | Versicherung | Haken |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | O–I | Leichte Felsen | 40° | 120 | Vorsprünge | — |
| 2. | I–2 | Wand mit Kamin | 70–80° | 35 | Haken | 6 |
| 3. | 2–3 | Leichte Felsen | 30° | 50 | Vorsprünge | — |
| 4. | 3–4 | Wand | 70° | 20 | Haken, Vorsprünge | 2 |
| 5. | 4–5 | Felsgrat | 30° | 500 | Vorsprünge | — |
| Fünfter Gendarm (Abstieg) | 60° | 15 | Haken | 1 | ||
| 6. | 5–6 | Gipfelturm | 50° | 40 | Vorsprünge | — |
- September 1978
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