Замок (3670) durch die Mitte der Nordkante — 5а (Fels)

Pass­port der Be­stei­gung:

  1. West­licher Tian­-Shan, Psk­em­ski­ge­bir­ge, Ab­schnitt №7.14 nach dem Klas­si­fi­zie­rungs­sys­tem 2013
  2. Gipfel Замок (3670 m ü. M.) durch die Mitte der Nordkante (ц. С. р.)
  3. 5А Kat. Schw.
  4. Ers­te Be­stei­gung: Ser­ge­jew A. (1982)
  5. Be­schrei­bung er­stellt von: Ше­хов­цов С., Ма­хму­до­в У., Ма­йо­ро­ва Л. (2013)

Be­schrei­bung der Route:

Vom Ba­sisl­ager auf der Mo­rä­ne unter dem Gipfel Замок bis zum Fuß der Wand Auf­stieg über Schutt oder Schnee in 1 Std. Un­ter der Wand ent­lang, rechts um­ge­hend einen mas­si­ven ro­ten „Rhom­bus“, der halb so hoch ist wie die Wand. Ober­halb des „Rhom­bus“ ist eine Fels­rip­pe deut­lich er­kenn­bar, der die Rou­te folgt.

Be­ginn der Rou­te. Wei­te­re Be­we­gung links auf­wärts ent­lang der Wand über ein Sys­tem aus Schutt­plat­ten und kur­zen, ein­fa­chen Wand­ab­schnit­ten. — 400 m.

Wei­ter auf eine ein­fa­che Fels­wand im obe­ren Teil des „Rhom­bus“ zu­hal­ten und auf­wärts be­weg­en bis zur mas­si­ven Fels­rip­pe. Mit­tel­schwie­ri­ges Klet­tern — 50 m.

Dann ein kur­zer, ein­fa­cher Auf­stieg bis zur Spit­ze des „Rhom­bus“ — dort, am Fuß der gro­ßen Rip­pe, — der ers­te Kon­troll­turm.

Vom Kon­troll­turm, ein we­nig ab­stei­gend, die Wand nach rechts trai­ver­sie­ren in Rich­tung einer deut­lich er­kenn­ba­ren, schma­len Plat­te ober­halb. Nach 50 m ein­fa­chen Klet­terns — Sta­ti­on am Fuß ei­ner leicht nach rechts ge­neig­ten Spal­te.

Ers­ter Schlüs­sel­ab­schnitt:

  • Ent­lang der Spal­te be­we­gen, bis sie an die Fels­wand stößt.
  • Über die Wand — auf­wärts, leicht nach links hal­tend, in Rich­tung ei­nes klei­nen (3 m) Fels­„Fin­gers“.
  • Un­ter dem „Fin­ger“ eine be­que­me Plat­te, ge­schützt vor Stein­schlag. Sta­ti­on.

Von der Plat­te aus nach rechts be­we­gen zwi­schen dem „Fin­ger“ und der Wand, dann über den ro­ten, stark zer­stör­ten, ver­ti­ka­len in­neren Winkel auf­wärts. Der in­ne­re Winkel ist sehr stark zer­stört — er­for­dert äu­ßerst vor­sich­ti­ges Klet­tern.

Nach 20 Me­tern schwie­ri­gen Klet­terns führt das Re­li­ef auf eine nicht stei­le, ge­neig­te Plat­te, auf der man sich be­we­gen kann:

  • auf­wärts,
  • und dann nach links — un­ter die wei­ße Wand.

Am Fuß der Wand eine ge­neig­te Plat­te, die wie ein Kap über die gan­ze Wand ragt. Auf dem Kap der zwei­te Kon­troll­punkt.

An die Wand ist ein mas­si­ver Ab­bruch „an­ge­lehnt“. Über die Wand rechts da­von auf­wärts be­we­gen durch den in­neren Winkel. Nach 20 m si­che­ren Klet­terns über die Rip­pe der wei­ßen Wand hin­weg und, ein we­nig ab­stei­gend in ei­nen schma­len Schutt- (Schnee-) Cou­loir, auf­wärts be­we­gen in Rich­tung ei­ner klei­nen Fels­„Py­ra­mi­de“.

Von der „Py­ra­mi­de“ nach rechts über eine Schnee­plat­te in ei­nen ver­ti­ka­len Ka­min. Zwei­ter Schlüs­sel­ab­schnitt. Über den Ka­min auf­wärts 12 m schwie­ri­ges Klet­tern, wo­nach das Re­li­ef flacher wird und das Klet­tern ein­fa­cher wird — über einen locke­ren, nicht stei­len Grat be­we­gen, der auf eine brei­te, ge­neig­te Schutt- (Schnee-) Plat­te führt.

Ge­ra­de auf­wärts be­we­gen, dann un­ter der Wand ent­lang nach rechts über die Plat­te — 50 m.

Im rech­ten Teil hat die Wand ein ein­fa­che­res Re­li­ef — Auf­stieg über die­sen auf einen brei­ten Schutt- (Schnee-) Hang.

Wei­ter auf­wärts, leicht nach links hal­tend, in Rich­tung der schma­len Fels­„To­re“. Hin­ter den „To­ren“ — eine kur­ze Wand und wie­der eine Schutt- (Schnee-) Plat­te.

Von der Plat­te aus in Rich­tung des obe­ren Teils des gro­ßen Fels-Cou­loirs be­we­gen. Ab­stei­gend von der Plat­te, die hel­len Fel­sen des nach rechts ab­fal­len­den, sanf­ten Grats trai­ver­sie­ren. An ei­ner be­que­men Stel­le über den Grat hin­weg und über den Fels­hang auf­wärts be­we­gen:

  • zu­nächst nach links,
  • dann, um­ge­hend den Gen­dar­men rechts,
  • auf den Haupt­grat her­aus­kom­mend.

Nach 100 m Be­we­gung über Schutt — der Gipfel. Ab­stieg über den West­grat (2Б Kat. Schw.) bis zum La­ger in 2 Std.img-0.jpeg

Linie der Route

Foto auf­ge­nom­men am 23. Au­gust 2013 um 15:04 Uhr von der Mo­rä­ne un­ter der Route.

y ч-кдл. м.кат. сл.гр.schema in Symbolen UIAA
R17­–R18400II30°
R16­–R1750III+70°
R15­–R1650II22°
R14­–R1550V80°
R13­–R1450IV+75°
R12­–R1350V90°
R11­–R1250V80°
R10­–R1150IV75°
R9­–R1010III+70°
R8­–R950III75°
R7­–R850II+60°
R6­–R750II55°
R5­–R650II56°
R4­–R550II+45°
R3­–R450II40°
R2­–R350IV70°
R1­–R250IV65°
R0­–R1300II­–30°

Schema der Route in Symbolen UIAAimg-1.jpeg

Karte — Schema des Gebiets (Pskemski-Gebirge)

Emp­foh­lenes Aus­rüs­tungs­ma­te­ri­al für eine Grup­pe von 3 Per­so­nen:

Seil Haupt­seil 50–60 m — 2 Stk, Ver­bin­dungs­mit­tel — 10 Stk, Felsh­äm­mer — 2 Stk, Hak­en:

  • An­ker­hak­en — 1 Stk
  • U-för­mi­ge Hak­en — 2 Stk
  • sons­ti­ge — 6 Stk, Klemm­ele­men­te Typ „Se­gel“ — 1 Kom­plett­satz (10 Stk), Friends — 1 Kom­plett­satz (12 Stk), e-mail: alpi­nis­to­ry@gmail.com

Quellen

Kommentare

Melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen