Aufstiegspass
- Tian-Shan, Ugam-Kamm, SaiRam-Su-Schlucht, 7.11.
- Name des Gipfels: SAIRAM, Route über die rechte Gegenfestung der Nordwand.
- Vorgesehen 5B Kat. Schwierigkeit. Erstbegehung.
- Charakter der Route: Fels.
- Höhenunterschied: 913 m.
Länge der Route: 1127 m. Länge der Abschnitte:
- V Kat. Schwierigkeit — 504 m.
- VI Kat. Schwierigkeit — 73 m.
Durchschnittliche Steilheit:
- Haupteil der Route — 77°
- Gesamte Route — 72°.
- Anzahl der eingeschlagenen Haken auf der Route: insgesamt 151; davon Bohrhaken — Verwendete Haken auf der Route: Bohrhaken stationär — davon I.T.O. — Bohrhaken entfernbar — davon I.T.O. — Insgesamt verwendete künstliche Stützpunkte (I.T.O.) – 17
- Arbeitsstunden der Mannschaft: 20 Std. in 2 Tagen (davon 9 Std. Vorbereitung)
- Leiter: Paveljev Anatolij Vasil'evič: KMS Teilnehmer: Paveljeva Nėlja Abbasovna: KMS, Koltakov Nikolaj Nikolaevič: 1. Sportrang
- Trainer: Paveljev Anatolij Vasil'evič
- Aufbruch zur Route: 10:00 Uhr, 5. August 2001
(6.8.01 – Wetterpause)
Erreichen des Gipfels: 18:30 Uhr, 7. August 2001
Rückkehr: 23:00 Uhr, 7. August 2001

Allgemeines Foto des Gipfels, 5. August 2001. Vom SaiRam-Gletscher aus
- Route von Ju. Svolik, 1988, 5A Kat. Schwierigkeit, linker Gegenfortsatz der N-Wand
- Route von V. Sedel'nikov, 1977, 5B Kat. Schwierigkeit, N-Wand
- Von der Mannschaft begangene Route, 2001
- Route von A. Bobrov, 1986, 5B Kat. Schwierigkeit, Zentraler Teil der N-Wand

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- Route der Mannschaft, 2001
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- Route von V. Sedel'nikov, 1977, 5B Kat. Schwierigkeit
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- Route von A. Bobrov, 1986, 5B Kat. Schwierigkeit
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- Route von Starlyčanova, 5B Kat. Schwierigkeit
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- Route von Ju. Svolik, 1988, 5A Kat. Schwierigkeit
Foto des Routenprofils von rechts. (Wand rechts)

Gipfel Sairam (4238) Aufstieg zur Moräne des Sairam-Gletschers in 3190 m NW-Grat des Gipfels Enbek (3850) Übergang "Solnečnyj" und NW-Grat, der zum Gipfel Sairam führt Verbindung zwischen Gipfel Enbek und Gipfel Sairam
Fotopanorama des Gebietes

Kartenskizze des Aufstiegsobjekts
Diagramm des Aufstiegs, Sommer 2001
Schema der Route in Symbolen nach dem UIAA-System M1:2000

Beschreibung der Route nach Abschnitten
R0–R1 Von der Geröllmoräne über das Eis 30 m, 55°, und nach rechts über zerstörte Felsen 20 m, 55°. Steinschlaggefahr von der Wand. Frühmorgens passieren.
R1–R2 Links hinauf durch eine Innenecke 50 m, 65°. Felsen sind stabil.
R2–R3 Links über eine Felsleiste 70 m, 45° bis zum Schuttkegel unter dem Fuß der Gegenfestung.
R3–R5 Hinauf durch ein System von Spalten 42 m, 80°, eine Spalte ohne Tritte 8 m, 90° wird mit I.T.O. passiert.
R5–R6 Über glatte monolithische Felsen, nach rechts hinauf 30 m, 80° und durch eine Innenecke hinauf 10 m, 85°. Die helle Wand mit Überhängen bleibt links. In der Mitte Felsen mit Aufsatz, mit durchgehenden Löchern im oberen Teil, Übergang über eine Leiste nach rechts 10 m, 80° auf die Kante dieses Felsens.
R6–R9 Aufstieg hinauf durch eine steile Innenecke 20 m, 95° mit Überhängen (I.T.O.) in Richtung des "hellen Kopfes" dieses Teils der Gegenfestung. Weiter Übergang nach rechts in die nächste Innenecke mit Überhängen 20 m, 90°. Und noch weiter rechts durch eine Wand mit Überhang 10 m, 90°. Erreichen des "hellen Kopfes" über einen Haken (Kontrollturm).
R9–R10 Im linken Teil der Wand hinauf 10 m, 90°, I.T.O. Erreichen der Kante der Gegenfestung.
R10–R11 Über die Kante der Gegenfestung 40 m, 75°.
R11–R13 Über die Kante 10 m, 60° — Erreichen einer bequemen Leiste, wo eine Übernachtung möglich ist (vielleicht kein Wasser oder Schnee). Über die Wand 50 m, 80° hinauf.
R13–R14 Wieder über die Kante 47 m, 75° unter die Wand zur Innenecke.
R14–R15 Durch die Innenecke 10 m, 55°, weiter wird die Wand flacher — 10 m, 55° — und hinauf 30 m, 80°.
R15–R16 Die Wand geht in eine Kante über 40 m, 75° und wieder über die Wand 10 m, 60°. Wir erreichen die erste glatte "Felsplatte" mit einer Länge von bis zu 100 m.
R16–R17 Im rechten Teil der "Felsplatte" durch eine Innenecke 50 m, 70° unter dem Fuß der Wand, die von der zweiten oberen "Platte" herunterfällt. Auf den Platten Schneefelder.
R17–R20 Von der "Mitte der Platte" nach rechts über eine schräge Leiste 10 m, 70° (Verlassen der unteren Platte auf die obere) und durch eine Spalte mit zwei Überhängen mit I.T.O. 15 m, 90°, weiter 25 m, 75°. Erreichen der "oberen Platte".
R20–R23 Hinauf nach links über die Platten 200 m, 65–70°.
R23–R24 Die Kante der Platte links liegen lassend, über sie 50 m, 60° in Richtung des Grates — Erreichen des Nordost-Grates.
R24–R25 Über den Grat 70 m, 60°.
R25–R26 Über den einfachen Grat zum Gipfel 150 m, 50°. Gipfel.
Abstieg über den NW-Grat nach 3A Kat. Schwierigkeit.

Technisches Foto der Route
Notiz vom Kontrollturm auf dem Gipfel des Sairam
- August 2001. Ein Team von zwei Bergsteigern, bestehend aus:
Natal'ja Rafikova (2. Sportrang)
Aleksandr Toporkov (2. Sportrang)
Haben die Begehung der Route 5A Kat. Schwierigkeit — Linker Teil, vollendet.
Auf den Gipfel gelangt um 20:10 Uhr.
Im Turm liegt ein ganzer Wälzer.

Foto №2. Abschnitt R5–R6. Der Erste bewegt sich in Richtung des Felsens mit Aufsatz.

Foto №3. Oberer Teil des Abschnitts R5. Übergang über die Leiste auf die Kante des Felsens mit Aufsatz.

Foto №5. Begehung der Abschnitte R9–R10. Der Erste arbeitet mit I.T.O.

Foto №6. Abschnitt R17–R18.

Foto №8. Gruppe auf dem Gipfel am Kontrollturm
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