Beschreibung der Route auf

auf den Gipfel des Pik Pioneer über den Ostgrat, ungefähr 3A Kat. Schwierigkeitsgrad, durchgeführt am 20. August 1987.

Abfahrt aus dem Basislager um 6:00 Uhr, Gehzeit bis zum 1. See 1,5–2 Stunden.

Vom 1. See aus:

  • Den Nordwestgrat rechts umgehen, über den Schutthang zum großen, breiten Schuttkar gehen.
  • Beim Aufstieg durch das Schuttkar sich an dessen linker Seite halten, dicht an den Platten.
  • Hier ist der 1. Kontrollturm - Beginn der Route.

Weiter:

  • Über den Grat 40 m, gleichzeitige Bewegung bis zum 1. Gendarm.
  • Der von rechts umgangen wird, über ein geneigtes, steiles Band (400 m).
  • Aufstieg auf den zerstörten Grat mit mittlerer Steilheit von 45°, Länge 40 m, der mit einer 35 m hohen Wand von 75–80° endet.
  • Durch die Mitte der Wand führt ein Kamin.
  • Stellen zum Einschlagen von Haken gibt es nur im zentralen Teil der Wand.
  • Klettern ist schwierig.
  • Am Ausgang der Wand - eine geeignete Stelle zur Organisation der Versicherung, es werden Seile verwendet.

Weiter:

  • Über den Grat 100 m Traversieren bis zum 3. Gendarm.
  • Der auf einem schmalen Sims rechts umgangen wird - etwa 50 m.

Achtung! Der Führer verschwindet hinter dem Gendarm aus dem Blickfeld, die Versicherung erfolgt mit Haken.

Der Sims führt zu einer 6 m hohen Wand mit 90° Steilheit.

Weiter:

  • Die Wand führt auf den Grat.
  • Dann unter der Wand 30 m mit Steilheit bis 80–90°.
  • Die Wand wird von einem vertikalen Kamin durchschnitten, der stellenweise mit Stopfen verstopft ist.
  • Versicherung erfolgt mit Haken, gut geeignet sind auch "Exzenter"-artige Sicherungen.
  • Dem Versichernden sind Hakenstürze in den Kamin auf die angesammelten kleinen Steine möglich.
  • Am Ausgang der Wand - eine geeignete Stelle zur Versicherung und Organisation von Seilen.

Vom Gipfel des Gendarms aus:

  • Abstieg 6 m auf den Sattel zum nächsten Gendarm.
  • Der frontal angegangen wird - Wand 20 m, 70°, Klettern mittlerer Schwierigkeit.
  • Dann über den Schutthang, die entgegenkommenden Gendarme links umgehend, bis zum Gipfel (350 m).

Abstieg:

  • Auf den Sattel zwischen Pik Pioneer und Pik Kopatau.
  • Durch das Kar bis zum 1. See.

Reisepass der Bergtour

  1. Art der Bergtour - kombiniert.
  2. Gebiet der Bergtour, Gebirgskamm - Westlicher Tian Shan, Uganer Gebirgskamm.
  3. Gipfel, seine Höhe, Route der Bergtour - Pik Sayramski, 4238 m, vom Sayramski-Gletscher über den NO-Grat.
  4. Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie - 3B Kat. Schl. (Erstbegehung).
  5. Beschreibung der Route:
    • Höhenunterschied - 800 m
    • Länge der Abschnitte der 5. und 6. Kat. Schl. - keine
    • mittlere Steilheit - 50°
  6. Eingeschlagene Haken: Fels-, Eis-, Sicherungsbolzen für die Versicherung: 11, 10, 7 für die Schaffung von ITO: keine, keine, keine
  7. Anzahl der Gehstunden - 11 Std.
  8. Anzahl der Übernachtungen und ihre Beschreibung - keine.
  9. Name, Vorname, Patronym des Leiters, der Teilnehmer und ihre Qualifikation. Timofejew Alexander Weniaminowitsch - MS UdSSR - Leiter Podgainy Jewgeni Wiktorowitsch - 1. Sportrang Podgainy Sergei Wiktorowitsch - 1. Sportrang Akimow Sergei Wladimirowitsch - 1. Sportrang Gorn Wiktor Fjodorowitsch - 1. Sportrang
  10. Trainer der Mannschaft - Timofejew A.W.
  11. Datum des Aufbruchs zur Route und der Rückkehr - 17. September 1981.

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Kurze Beschreibung des Anstiegs zur Route

Pik Sayramski ist der höchste Punkt des Uganer Gebirgskamms im Westlichen Tian Shan.

Vom Basislager, das am Zusammenfluss der Flüsse Kergely und Korzhellu (1700 m) liegt, führt der Weg folgendermaßen:

  • Auf einem guten Pfad entlang des linken Ufers des Flusses Korzhellu (siehe Schema) - 1,5 Std. aufwärts durch die Schlucht bis zur Brücke.
  • Die Brücke überqueren und nach rechts - eine grüne Lichtung überqueren.
  • Dann auf dem Pfad nach links aufwärts - auf eine Terrasse, die oberhalb der Waldgrenze liegt.
  • Dann auf dem Weg nach rechts - in die Schlucht des Flusses, der vom Gletscher unter Pik Sayramski herausfließt.
  • Auf der rechten Seite dieser kleinen Schlucht aufwärts - zur Mittelmoräne des Gletschers.
  • Aufstieg auf ihr direkt aufwärts über Schutt und Firn - auf das Plateau des Kars unter der Nordwand des Sayramski und den westlichen Hängen des Pik Jenbek.

Von der Brücke - 2,5 Std.

Von hier aus ist der Aufstiegsweg über das Schnee-Eis-Kar auf das Plateau des hängenden Gletschers gut sichtbar.

TABELLE DER HAUPTCHARAKTERISTIKA DER BERGTOUR-ROUTE

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BezeichnungMittlere Steilheit, GradLänge, mCharakter des ReliefsSchwierigkeitZustandWetterbedingungenFelsEisFelshakenSicherungselemente
R0–R13580Schnee-Eis-Hang2dichter FirnsonnigEispickel
R1–R240300Schnee-Eis-Kar3dichter Firn, poröses Eis–"–4
R2–R34525Eis-Kar4angefrorenes Eis–"–2
R3–R44080Schnee-Eis-Kar2dichter Firn, poröses Eis–"–2
R4–R515300Schneehang1Schnee–"–gleichzeitig
R5–R65060Schnee-Eis-Hang3poröses Eis–"–2
R6–R76015geneigter Kamin3zerstört–"–11
R7–R85035geneigter Sims2–"––"–Vorsprünge
R8–R97080Grat3zerstört, schneebedeckt–"–34
R9–R107540Wand4zerstörtsonnig42
R10–R114060geneigter Sims21
R11–R122050scharfer Grat2Vorsprünge
R12–R1350100Grat3zerstört–"–2
R13–R1420200Schuttgrat1Schutt–"–gleichzeitig

Zeit des Aufbruchs zur Route: 6:00. Gipfel: 17:00. Gehzeit: 11 Stunden.

Kurze Erläuterung zur Tabelle

R0–R1. Über den Schnee-Eis-Hang aufsteigen zum Beginn des Kars, das vom Felsriegel und dem Eissturz begrenzt wird. Bewegung in Steigeisen, gleichzeitig, Steilheit des Hangs 35°.

R1–R4. Über das Schnee-Eis-Kar auf das Plateau des hängenden Gletschers, Bewegung im Kar wechselweise mit Hakenversicherung. Im zentralen Teil des Kars angefrorenes Eis, mittlere Steilheit des Kars 40°.

R4–R6. Über den Schnee-Eis-Hang aufsteigen zum Beginn des Nordostgrats, indem man in Richtung des ersten rechten Kars geht. Bewegung gleichzeitig, mittlere Steilheit des Hangs 30°.

R6–R7. Aus dem Kar über den Kamin auf die geneigte Platte, Versicherung mit Haken, Steilheit 60°.

R7–R9. Aufwärts über den geneigten Sims auf den Grat, der an eine Wand stößt. Bewegung gleichzeitig, Versicherung über Vorsprünge. Unter der Wand Kontrollturm.

R9–R10. Die Wand wird frontal mit wechselnder Hakenversicherung überwunden. Steilheit 75°.

R10–R14. Weiter über den Grat auf den Gipfel. Bewegung gleichzeitig, Versicherung über Vorsprünge, mittlere Steilheit 35°. Abstieg über 2A.

Angehängte Dateien

Quellen

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