
- Klasse des Aufstiegs — Fels.
- Gebiet des Aufstiegs — Tian Shan, Gebirgskamm — Terkei Ala-Too
- Gipfel, seine Höhe, Aufstiegsroute: p. Mendelejewetz, 4122 m, entlang der linken Kante des Dreiecks der Nordwand.
- Vorgeschlagene Schwierigkeitskategorie — 5B.
- Beschreibung der Route: Höhenunterschied 1000 m (Wandteil 680 m), Länge der Abschnitte mit 5–6 Schwierigkeitskategorie — 375 m, durchschnittliche Steilheit der Wand — 70°.
- Anzahl der verwendeten Haken und Sicherungselemente: für die Versicherung 164, für die ITO — 38.
- Anzahl der Gehstunden — 25 (davon 21 an der Wand).
- Anzahl der Übernachtungen und ihre Beschreibung: 10. Juli — sitzende Übernachtung, 11. Juli — liegende Übernachtung.
- Zusammensetzung der Gruppe:
- KOMMISSAROW Wladimir Anatoljewitsch — Kapitän, KMS,
- ALSCHULER Leonid Borissowitsch — Teilnehmer, KMS,
- BYTSCHEK Alexander Michailowitsch — Teilnehmer, MS,
- POMAZUJEW Wladimir Wassiljewitsch — Teilnehmer, KMS.
- Trainer der Gruppe — BOSCHMAN Werner Franzewitsch — MS.
- Datum des Aufbruchs zur Route — 10. Juli 1983, Rückkehr — 12. Juli 1983.
Route, die die Gruppe im Jahr 1983 zurückgelegt hat (Erstbegehung).
Route, die zuvor entlang des Dreiecks der Nordwand zurückgelegt wurde.
Bild 2. Gesamtansicht des Wandteils der Route. a — Route, die von der Gruppe zurückgelegt wurde, b — Routen, die zuvor zurückgelegt wurden.
Abb. 3. Schema der Route in Symbolen (unterer Teil).
Abb. 4. Schema der Route in Symbolen (oberer Teil), Ansicht von Nordosten.
Tabelle der Haupteigenschaften der Route

| Datum | Abschnitt | Mittlere Steilheit, ° | Länge des Abschnitts, m | Gesamtlänge, m | Charakter des Reliefs | Kat. der Schwierigkeit | ITO | Haken (Versicherung) | Haken (ITO) | Haken (gesamt) | Zusätzliche Haken 1 | Zusätzliche Haken 2 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 12. Juli | 20 | 15–30 | 1000 | 1735 | Grat | P | verschneite Felsen, Schnee | 19 | - | 2 | ||
| 11. Juli | 18 | 65 | 180 | 735 | Felswand mit inneren Ecken und Simsen | 1U-120 U-60m | Felsen sind zerstört und verschneit | 19 | - | 2 | ||
| 17 | 80 | 40 | 555 | Wand mit geringer Anzahl an Haltepunkten | U-20m U1-20m | Monolith | 8/6 | - | 4/4 | |||
| 16 | 85 | 40 | 515 | Wand im zentralen Teil mit Überhang | U-30m U1-10m | -/- | 8/4 | 1/0 | 4/3 | |||
| 15 | 70 | 20 | 475 | Wand | 1U | nasse, zerstörte Felsen | 6 | - | 1 | |||
| 14 | 60–65 | 40 | 455 | Wechsel von Simsen und kurzen Wänden | 1U | zerstörte Felsen | 6 | - | - | |||
| 13 | 80 | 20 | 415 | Wand | U | nasse, zerstörte Felsen | 5 | - | 2 | |||
| 12 | 50 | 60 | 395 | schräge Simse | Ш-40m 1U-20m | nasse, zerstörte Felsen | 8 | - | 2 | |||
| 11 | 70 | 20 | 335 | äußere Ecke (Kante) | U | Monolith | 7 | - | 1 | |||
| 10 | 85 | 20 | 315 | vertikale glatte Platte mit breitem Riss | U1 | Monolith | 10 | 2 | 6 | 2 | ||
| 10. Juli | 9 | 65 | 20 | 295 | schräge Simse | Ш | zerstörte, nasse Felsen | 3 | - | - | ||
| 8 | 90 | 15 | 275 | Wand mit Überhang | U1 | -/- | 5 | 1 | 1 | 4 | ||
| 7 | 85 | 40 | 260 | Wand mit Spalt im oberen Teil | U1-20m U-20m | -/- | 8/6 | - | 4/2 | 2 | ||
| 10. Juli | 6 | 55 | 40 | 220 | nicht deutlich ausgeprägte Simse | 1U | Felsen sind verschneit und zerstört | 6 | - | - | ||
| 5 | 70 | 60 | 180 | Wechsel von Simsen und Wänden | U | Felsen sind zerstört | 11/1 | - | 2 | |||
| 4 | 75 | 20 | 120 | innere Ecke | U | -/- | 5 | - | 1 | |||
| 3 | 65 | 40 | 100 | Wand | U-20m 1U-20m | -/- | 12 | - | 1 | |||
| 2 | 65 | 20 | 60 | innere Ecke | U | -/- | 6 | - | - | |||
| 1 | 65 | 40 | 40 | Wand | 1U | -/- | 6 | - | - | |||
| 0 | 20 | - | - | Geröllcouloir | 1 |
Hinweis: Haken, deren Anzahl im Nenner angegeben ist, wurden zur Schaffung der ITO verwendet, die übrigen wurden zur Sicherstellung der Versicherung verwendet.
Kurze Erläuterung zur Tabelle
R0. Anmarsch vom Biwakplatz Aju-Tor über Geröll unter die Wand, 200 m links vom zentralen Wasserfall.
R1–R5. Bewegung beginnt aufwärts, wobei man immer etwas nach rechts abweicht, damit die Teilnehmer nicht untereinander zu stehen kommen. Der Abschnitt stellt eine Wand mit wechselnden Wänden, schrägen Simsen und inneren Ecken dar. Durch sie Aufstieg auf eine große, nicht deutlich ausgeprägte, geneigte, verschneite Simse.
R6. Über die Simse zunächst aufwärts-links unter die Wand und weiter etwas links-abwärts (5–8 m) zur Wand mit Spalt (möglicher Ort für eine sitzende Übernachtung).
R7. Über die Wand aufwärts zum Spalt und durch ihn weiter mit Anwendung von ITO auf den "Pfropfen" im oberen Teil des Spalts unter dem Karnies.
R8. Traversieren links unter der Wand mit Überhang, unter Verwendung einer Abseilung auf eine schräge Simse. Hochziehen der Rucksäcke. Von oben aus dem überhängenden Teil der Wand tropft Wasser (bei schlechtem Wetter fließt hier ein kleiner Wasserfall).
R9. Über die Simse links-aufwärts zur monolithischen Wand mit Riss, die auf die Kante führt.
R10. Vertikale Platte mit breitem Riss (für die Passage werden Sicherungselemente großer Größe verwendet) führt auf die Kante. Am Fuße des Risses befindet sich ein Kontrollturm.
R11. Über die Kante aufwärts, weiter links — Ausstieg auf die nordöstliche Seite der Wand.
R12. Über die schräge Simse links-aufwärts über die Zunge des Gletschers unter die nasse Wand.
R13–R14. Über die Wand rechts-aufwärts in Richtung der Kante.
R15. Aufwärts über die Wand parallel zur Kante über nasse, glatte Felsen.
R16–R17. Dies ist der schwierigsten Abschnitt des nordöstlichen Teils der Wand. Das Klettern wird durch nasse Felsen erschwert. Im oberen Teil der Wand — ein überhängender Abschnitt (mit einer Länge von etwa 2 m). Ausstieg zur gegliederten Wand mit geringerer Steilheit. Im zentralen Teil der Wand, vor dem Überhang — ein Kontrollturm auf einem Haken.
R18. Über die Wand mit verschneiten Felsen mit Wechsel von:
- inneren Ecken,
- Simsen,
- kurzen Wänden — auf den Grat.
R19. Über den Grat — gleichzeitige Bewegung nach Süden in Richtung des Wasserscheiden der Flüsse Telet und Aju-Tor. Auf dem Grat gibt es Stellen für liegende Übernachtungen. Über den Wasserscheideteil des Grats — nach Westen zum Gipfel p. Mendelejewetz.
R20. Abstieg über den südöstlichen Hang in die Schlucht Telet.
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